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Klimaschutz in Kölln-Reisiek

√úber Klimaschutz und Energiewende wird in unserem Land viel geredet, leider hakt es aber bei der Umsetzung.

 Es steht jetzt schon jetzt fest, dass die erklärten und vereinbarten Ziele zur Minderung der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2025 von Deutschland nicht eingehalten werden können. Kölln-Reisiek ist da viel weiter, wie es der folgende Text verdeutlicht.

 

Austausch von Leuchtmitteln.  

Mit dem Austausch von Leuchtmitteln sowohl bei Stra√üenlaternen als auch in den Gemeindegeb√§uden auf moderne LED¬ĖTechnik wurde in K√∂lln-Reisiek zeitig begonnen. Die Umr√ľstungsquote liegt deshalb schon jetzt bei √ľber 70 %,und f√ľr weitere Umr√ľstungen sind Mittel im Haushalt 2018 bereitgestellt worden. F√ľr alle Ma√ünahmen gab es entsprechende F√∂rdermittel. Das Energieeinsparungspotential von √ľber 50 % f√ľr den Bereich Leuchtmittel Alt auf Neu best√§tigt unseren eingeschlagenen Weg.

 

Energetische Modernisierung unserer Bestandsgebäude.

Bei den gro√üen ¬ĄEnergetischen Modernisierungen¬ď mit F√∂rderungen aus verschiedenen Programmen wurden Mehrzweckhalle, Gemeindezentrum und Teilbereiche der Schule energetisch ert√ľchtigt.

Mit einer F√∂rderung von 842.000,- ¬Ä bei einer Gesamtinvestition von 1.645.000,- ¬Ä wurde eine F√∂rderquote von 51,18 % erzielt. Leider gab es bei der Sanierung der B√ľcherei nicht den passenden F√∂rdertopf, so dass die Gemeinde circa 80.000,- ¬Ä alleine aufbringen musste.

Der Erfolg gibt uns recht: vor den Sanierungen wurde zum Heizen dieser Gebäude im Durchschnitt der letzten Jahre 717.000 kWh/Jahr benötigt. Der mittlere Verbrauch sank nach der Sanierung um 237.000 kWh/Jahr auf 480.000 kWh/Jahr - eine Einsparung von 33,06 %.

 

Neubau Zukunftskindergarten Kölln-Reisiek. 

Unser Vorzeigeprojekt wurde in 2017 von der Gesellschaft f√ľr Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) als technisch modernstes Kommunalgeb√§ude von Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Das damit verbundene Preisgeld in H√∂he von 10.000,- ¬Ä soll jetzt f√ľr verschiedene Anschaffungen im Kindergarten verwendet werden. W√§re das Geb√§ude nach der gesetzlich vorgeschriebenen EnEV (Energieeinsparverordnung) gebaut worden, w√§re der Energieaufwand zum Heizen, L√ľften, K√ľhlen und f√ľr den ben√∂tigten Strom f√ľr Licht und zum Betreiben der Pumpen 128.000 kWh/Jahr gewesen. Tats√§chlich hat dieses Geb√§ude im Mittel aber nur 35.000 kWh im Jahr verbraucht, dies bedeutet ein um 72% geringerer Verbrauch gegen√ľber dem gesetzlich vorgeschriebenen Standard.

Aber unser Geb√§ude hat ja nicht nur Energie verbraucht, es hat ja auch mit der hauseigenen Photovoltaikanlage im j√§hrlichen Mittel 47.000 kWh Energie erzeugt. In Prozenten ausgedr√ľckt hat das Geb√§ude 43% mehr Energie erzeugt als verbraucht.

 

CO2-Reduzierung bei den Gemeindegeb√§uden K√∂lln-Reisiek durch √Ąnderung bei der Strombeschaffung.

Durch die Umstellung vom Strommix (0,6 kg CO2/kWh) auf Strom aus Wasserkraft (0,04 kg CO2/kWh) im Jahre 2012 wurden im Bereich CO2-Emissionen aus Stromverbräuchen der Gemeinde Kölln-Reisiek die jährliche daraus resultierende CO2-Emission von 117.000 kg im Jahr 2011 auf 7.800 kg im Jahr 2013 heruntergesetzt, eine Reduzierung um 109.200 kg CO2.

 

CO2 Reduzierungen bei den Gemeindegebäuden im Heizungsbereich.

Die Reduzierungen wurden durch Minderverbrauch nach energetischen Modernisierungen oder durch Austausch des Energieträgers (von Gas auf nachwachsende Rohstoffe) erreicht.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Im jährlichen Mittel werden jetzt circa 80.000 kg CO2-Ausstoß jedes Jahr vermieden.

 

CO2-Reduzierungen durch innovatives Bauen in Kölln-Reisiek.

Der Zukunftskindergarten K√∂lln-Reisiek ist CO2-neutral. Als Energiequelle f√ľr unsere Heizungsanlage wird Geothermie (Erdw√§rme) in Verbindung mit W√§rmepumpen genutzt. In den Sommermonaten wird mit dem gleichen System das Geb√§ude gek√ľhlt, ohne dass klimasch√§dliche K√§ltemittel ben√∂tigt werden. Mit der hauseigenen Photovoltaikanlage (53 kwP) wird mehr Strom erzeugt als das Geb√§ude verbraucht. Ein vergleichbares Geb√§ude, gebaut wie sonst √ľblich nach den gesetzlichen Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung, h√§tte mit einer Standardgaszentralheizung und allgemein √ľblichem Strommix 32.000 kg CO2-Imissionen verursacht.

CO2-Reduzierung von 32.000 kg, weil das Gebäude CO2-neutral ist

 

CO2-Reduzierungen bei Ersatzbeschaffungen.

Auch bei kleineren Anschaffungen wurde an unser Klima gedacht.

Austausch eines Benzinm√§hers gegen einen Akku M√§her f√ľr unseren Bauhof, mit dem Erfolg dass der M√§her fast ger√§uschlos ist und somit bei den Betriebszeiten von Schule und Kita eingesetzt werden kann und, dass je nach Einsatzdauer 200-300 kg CO2-Emissionen j√§hrlich vermieden werden.¬†

 

Fazit

In den letzten 10 Jahren wurden durch diese Ma√ünahmen an den √∂ffentlichen Geb√§uden und bei der Stra√üenbeleuchtung der Gemeinde K√∂lln-Reisiek eine Reduzierung der CO2-Emission von √ľber 50% erreicht. Das h√∂rt sich alles sehr teuer an, war es aber nicht. Durch die hohen F√∂rdermittel wurden die eigenen Investitionskosten niedrig gehalten. Ein geringerer Energieverbrauch nach den Sanierungen sorgte dann f√ľr sinkende Energiekosten, sodass auch die Wirtschaftlichkeit gegeben ist.

Abschließend sei bemerkt, dass die Berechnungen auf Basis der tatsächlichen verbrauchten oder erzeugten Energiemengen der letzten Jahre erfolgten.

Kosten sparen und gleichzeitig etwas f√ľr die Umwelt erreichen, das ist der Weg der K√∂lln-Reisieker SPD, denn: Wir sind die, die sich nicht nur eingesetzt haben. Wir sind die, die es auch umgesetzt haben.

Birger Paulsen
Vorsitzender Bau-Planungsausschuss

 
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