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Gemeinsame Entwicklung von Gewerbefl├Ąchen

Kooperation mit der Stadt Elmshorn zur gemeinsamem Entwicklung von Gewerbefl├Ąchen s├╝d├Âstlich der A 23 in der N├Ąhe der Autobahnabfahrt Elmshorn.

Es wurde viel berichtet, leider nicht immer richtig! Ger├╝chte tauchten auf, zum Teil sehr spekulativ und ├╝berzogen!

Es wurde gemunkelt, da l├Ąuft was zwischen Elmshorn und K├Âlln-Reisiek, vielfach wurde sogar eine bevorstehende Eingemeindung von K├Âlln-Reisiek bef├╝rchtet.

Wir als Gemeindevertreter wurden dann ├╝ber einen Zeitraum von ├╝ber zwei Jahren von interessierten B├╝rgern, von sorgenvollen Anwohnern sowie von der Presse mit inhaltlichen Fragen konfrontiert. Es gab immer nur die eine Antwort: ┬äJa, es gibt Gespr├Ąche und Verhandlungen mit Vertretern der Stadt Elmshorn. Dar├╝ber hinaus werden von unserer Seite keine Angaben gemacht, da Stillschweigen vereinbart wurde.┬ô

Der Rohentwurf f├╝r diesen Vertrag wurde nicht, wie man denken k├Ânnte, von der Stadt Elmshorn eingebracht, sondern vom Amt Elmshorn Land erarbeitet. Wir als der kleinere Partner f├╝hlten uns dadurch nat├╝rlich in einer besseren Verhandlungsposition, so konnte von uns unser Optimum eingebracht werden. Der Vorentwurf wurde dann in den gemeinsamen Arbeitsrunden durch inhaltliche Vorschl├Ąge erg├Ąnzt, die diskutiert und ausbalanciert wurden. Nach rechtlicher Pr├╝fung wurden dann in den st├Ądtischen Gremien und bei uns in den Fraktionen weiter beraten. Es galt immer wieder Vor- und Nachteile abzuw├Ągen und m├Âgliche Risiken zu minimieren.

Als Verhandlungsergebnis liegt nun ein Interkommunaler Vertrag vor, der sich inhaltlich mit der gemeinsamen Entwicklung von Gewerbefl├Ąchen befasst. Dieser Vertrag wurde zwischenzeitlich im Dezember 2017 von der Stadt Elmshorn und im Januar 2018 von der Gemeinde K├Âlln-Reisiek beschlossen. Die Abstimmungsergebnisse sind besonders hervorzuheben, denn sowohl in Elmshorn als auch in K├Âlln-Reisiek wurde einstimmig f├╝r diesen Vertrag gestimmt. Vielleicht ist dieser Vertrag auch f├╝r die Zukunft und f├╝r Andere richtungsweisend, denn es ist der erste Interkommunale Vertrag zur gemeinsamen Entwicklung von Gewerbefl├Ąchen im Kreis Pinneberg.

Warum geht K├Âlln-Reisiek auf dieses Vorhaben ein?

Arbeitspl├Ątze
Die Schaffung und Sicherung von Arbeitspl├Ątzen in der Region ist von oberster Priorit├Ąt. Dies ist nur m├Âglich, wenn attraktive, verkehrsg├╝nstige Fl├Ąchen (Autobahnn├Ąhe) ausgewiesen werden.

Gewerbesteuereinnahmen
K├Âlln-Reisiek wird aus diesem Gebiet (5 ha) zuk├╝nftig Gewerbesteuern generieren. Die gesamten Gewerbesteuereinnahmen f├╝r das gemeinsame Gebiet flie├čen rechnerisch in einen Topf und werden dann ├╝ber die Fl├Ąchenanteile der Gemeinden verteilt. Das bedeutet, dass bei einer Gesamtgr├Â├če von 35 ha mit einem Anteil von 5 ha K├Âlln-Reisieker Fl├Ąche, 14,28 % der gesamten Gewerbesteuereinnahmen des Gebietes an K├Âlln-Reisiek gehen.

Mitsprache
Elmshorn w├Ąre es m├Âglich gewesen ihre circa 30 ha gro├če Fl├Ąche auch alleine zu entwickeln.

K├Âlln-Reisiek kann es nicht alleine entwickeln, da die Erschlie├čung wirtschaftlich nur von Elmshorner Seite m├Âglich ist.

K├Âlln-Reisiek darf es auch deshalb nicht allein entwickeln, weil sowohl die Landesplanung als auch die Stadt-Umland-Kooperation (SUK) einer Entwicklung ohne interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Elmshorn nicht zugestimmt h├Ątten.

Bei der jetzt beabsichtigten Kooperation hat K├Âlln-Reisiek mehr M├Âglichkeiten der Einflussnahme bei der Bauleitplanung und beim Gr├╝nausgleich.

Wir haben ein Mitspracherecht im parit├Ątisch besetzten Kooperationsausschuss, besetzt mit drei Mitgliedern aus Elmshorn und drei┬á Mitgliedern aus┬á K├Âlln-Reisiek. F├╝r K├Âlln-Reisiek sind benannt B├╝rgermeisterin K. Frings-Kippenberg, U. Schley und┬á B. Paulsen

Bestandssicherung Uhlenhoff
Der K├Âlln-Reisieker Uhlenhoff ist dreiseitig von Elmshorner Gebiet umgeben. Durch Verhandlungen mit der Stadt Elmshorn ist es gelungen Fl├Ąchen hoheitlich zu tauschen und den Uhlenhoff zumindest von Gewerbeansiedlungen im Norden freizuhalten.

Die Verkehrsanbindung zum Uhlenhoff ist vertraglich so geregelt, dass der Hof sowohl von der K├Âlln-Reisieker Seite als auch von der Elmshorner Seite f├╝r Kraftfahrzeuge erreichbar bleibt. Die Durchfahrt soll durch geeignete Ma├čnahmen (z.B. Poller) eingeschr├Ąnkt werden, damit die Strecke nicht als Abk├╝rzung genutzt werden kann.

Risikoabw├Ągung
Das K├Âlln-Reisieker Risiko bleibt ├╝berschaubar.

Elmshorn verpflichtet sich
zur Kosten├╝bernahme f├╝r Grunderwerb und Grunderwerbsteuer, Notar-,Vermessungs- und Gerichtskosten sowie f├╝r den Finanzierungsaufwand.

Elmshorn tr├Ągt weiterhin die Kosten f├╝r Bauleitplanung, Vermarktung, f├╝r die ├Ąu├čere Erschlie├čung und f├╝r alle weiteren Kosten, wie im Vertrag ausgef├╝hrt. Elmshorn tr├Ągt das Risiko der Vermarktung

K├Âlln-Reisiek verpflichtet sich
Ausgleichsfl├Ąchen bis zu einer Gesamtgr├Â├če von max. 9 ha zur Verf├╝gung zu stellen.

 

Birger Paulsen
Vorsitzender Bau- und Planungsausschuss K├Âlln-Reisiek

 

 
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