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Auch bei uns sind 92 Jahre genug

Auch bei uns sind 92 Jahre genug

Bereits in der letzten Ausgabe unserer Dorfnotizen haben wir über das Ausscheiden von 3 Gemeindevertretern der SPD berichtet, die zusammengerechnet 103 Jahre ehrenamtliches Engagement für die Gemeinde ‚auf dem Buckel hatten‘ und nun ihren politischen Ruhestand genießen. Zeitgleich mit deren Ausscheiden haben auch 3 Bürgerliche Mitglieder (BM) der SPD ihren Abschied von der ortspolitischen Bühne genommen, die ebenfalls viele Legislaturperioden in den Ausschüssen wertvolle Arbeit geleistet haben und es  - zusammengerechnet – auf 92 Jahre bringen.

Doris Timm mit 44, Anneliese Arendt mit 24 und Ingrid Wemmel mit 24 Jahren ‚Dienstzeit‘ haben diese nennenswerte Summe aktiver und ehrenamtlicher Gemeindepolitik zusammengetragen.

Ihr Engagement betraf im Wesentlichen die Mitarbeit im Sozialausschuss bzw. im Umweltausschuss.

Auch wenn in ihrer Zeit im Sozialausschuss die Arbeit überwiegend nur für die Seniorinnen und Senioren unserer Gemeinde war, so war die soziale Komponente doch das Entscheidende. Die persönlichen Einladungen zu den Ausfahrten und zur Weihnachtsfeier sowie die Besuche bei Jubiläen und hohen Geburtstagen waren selten kurz, da die Einzuladenden sich freuten, ihr Mitglied des Sozialausschusses zu sehen. Gleiches gilt natürlich auch für die Besuche bei jungen Eltern, wenn der Blumenstrauß und der Gutschein für ein Sparbuch für das Neugeborene überreicht wurden.

Der Umweltausschuss hatte im Gegensatz dazu ganz andere ‚Klienten‘. Hier ging es um die Natur und die Überzeugungsarbeit zum Schutz von Bäumen, Knicks und Landschaft. Aber auch die Prüfung von Anträgen zum Fällen von Bäumen und die Gespräche mit den Antragstellern gehörte zu den Aufgaben – und diese Gespräche waren nicht immer leicht. Behördentermine mit der Unteren Naturschutzbehörde waren ebenfalls nicht so einfach, wenn unterschiedliche Vorstellungen  - z.B. für die Realisierung von Biotopen - aufeinander trafen.

Doris Timm (44 Jahre)

Doris Timm hat neben ihren vielen ehrenamtlichen Aktivitäten in der Gemeinde seit 1978 für die SPD als Bürgerliches Mitglied im Sozialausschuss mitgewirkt. Bereits einige Jahre vorher war sie in die Arbeit des Ausschusses begleitend mit eingebunden. In ihrer Zeit erfolgte auch die ‚Geburt‘ des Kölln-Reisieker Blutspendeteams, das sie federführend übernommen hatte.

Ingrid Wemmel (24 Jahre)

Ingrid Wemmel wurde 1994 von der SPD als Bürgerliches Mitglied in den Sozialausschuss gewählt.

Für die ‚Arbeit‘ von Ingrid Wemmel gilt nahezu das gleiche, wie bei Doris Timm – allerdings mit einer kürzeren ‚Dienstzeit‘ und natürlich in einem anderen Betreuungsbezirk. Ihre ortspolitische Karriere begann, als ihr Mann als Gemeindevertreter 1994 in die Gemeindevertretung gewählt wurde und er seine vorherige Mitarbeit als Bürgerliches Mitglied im Sozialausschuss abgeben musste. Aufgabe und Bezirk wurde daraufhin sozusagen ‚familienintern‘ weitergegeben.
 

Anneliese Arendt (24 Jahre)

Anneliese Arendt war für die SPD zunächst von 1994 bis 1998 Bürgerliches Mitglied, 1998 bis 2003 Mitglied der Gemeindevertretung und ab 2003 bis 2018 wieder Bürgerliches Mitglied. Ihr Engagement galt immer dem Umweltausschuss, den sie über viele Jahre auch leitete.

In ihre Zeit fielen als wesentliche Aufgaben die Erstellung eines Baumkatasters und die begleitenden Arbeiten bei der Aktualisierung des Flächennutzungsplans und der Entwicklung der Neubaugebiete.

Alle 3 sagen: „Es hat uns viel Spaß gemacht – manches auch mal genervt -, wir haben vieles gelernt, Erfahrungen gesammelt, viele Kontakte mit unseren Mitbürgern gehabt und für unser Dorf viel voran gebracht. Darum sagen wir jetzt
„Tschüß Ausschussarbeit als Bürgerliches Mitglied!“

Nicht unerwähnt bleiben sollen auch Beate Petersen, Sven Petersen (bereits seit 2008), Konrad Junghäni, Nadja Schultz-Edwards sowie Kurt Georg Wegner, die in der vergangenen Legislaturperiode (2013-2018) als Bürgerliche Mitglieder für die SPD in Ausschüssen engagiert waren oder sich als Vertreter für die Bürgerlichen Mitglieder sich im ‚SPD-Pool‘ bereitgehalten haben.

Auch ihnen gilt unser Dank für die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren

Ihre Zeit auf der ‚politischen  Bühne‘ ergibt noch einmal 30 Jahre, sodass man die oben genannte Zahl auf 128 Jahre erweitern muss.

 
Unser Vertreter im Bundestag

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Beate Raudies - unsere Landtagsabgeordnete