SPD Quickborn

Fluglärmschutz

Fluglärm

Auf dieser Seite informieren wir über den Stand der Verhandlungen mit dem Hamburger Flughafen, über den Fortgang des Schallschutz-Programms und über weitere Aktivitäten zum Fluglärmschutz. Wir wollen mehr Transparenz in die Arbeit der Fluglärmschutzkommission bringen. Sitzungen der Fluglärmschutzkommission sind nicht-öffentlich. Allerdings darf über die Arbeit der Kommission jetzt wenigstens öffentlich berichtet werden und die Protokolle werden im Internet publiziert unter http:/www.hamburg.de/fluglaermschutzkommission  

Wer Anregungen oder Anliegen in Sachen Fluglärm hat, kann sich beim Fraktionsvorstand der SPD informieren. Tel. 04106-3560

Generelle Informationen erhalten Sie auch unter http://hamburg.de/fluglaerm

 

Bericht des Fluglärmbeauftragten der Stadt Quickborn vom 13.2.2009       

Fluglärm: Erfreulich weniger Nachtflüge

Die Zahl der Starts und Landungen zwischen 23 und 24 Uhr haben 2008 erfreulich abgenommen. Anerkennung dafür gilt vor allem dem Fluglärmschutzbeauftragten der Hansestadt Hamburg, Hans-Heinrich Wendland, der sich zusammen mit dem Flughafen der Spätflüge angenommen hat.

In der Zeit von 23 bis 6 Uhr gelten Nachtflugbeschränkungen. Der normale Flugbetrieb endet um 23 Uhr. Wenn nachweisbar unvermeidbare Verspätungen eintreten, gelten Flüge bis 24 Uhr als genehmigt. Einige Fluggesellschaften fielen durch eine Häufung dieser „nachweisbar unvermeidbaren Verspätungen“ auf. In der Vergangenheit (durch den Vorgänger von H-H. Wendland) wurden diese Verspätungen als „nicht änderbar“ abgetan. Jetzt wurden mit diesen Fluggesellschaften Gespräche geführt mit dem Ergebnis, dass in den ersten 5 Monaten 2008 die Flüge von 23 bis 24 Uhr um 25,2 % abgenommen haben (von 493 auf 379). Dafür erhöhten sich die Flüge zwischen 22 und 23 Uhr um 6,1 %. Besonders erfreulich ist diese Entwicklung, weil im gleichen Zeitraum die Gesamtzahl aller Flüge um 7,5 % zugenommen hat, aber dennoch die Flüge nach 23 Uhr weniger wurden.

Flugbewegungen Januar - Mai 2007 zu 2008

22 - 23 Uhr

23 - 24 Uhr

alle Flüge

2007

2008

2007

2008

2007

2008

2.102

2.231

493

379

66.907

71.941

Dieser Trend hielt auch 2008 bis Oktober an. Die Zahlen für November und Dezember fehlen noch. Und seit Mai 2008 wurde auch zwischen 22 und 23 Uhr weniger geflogen.

Auch die Flüge zwischen 24 und 6 Uhr nahmen merklich ab. Gründe sind eine restriktivere Handhabung der Ausnahmeregelung und der Fortfall der Postmaschine seit April 2008. Von 456 Flügen in 2007 blieben nur noch 233 in 2008. Es handelte sich fast ausschließlich um medizinische Flüge.

Die gesamten Flugbewegungen waren in 2008 mit 168.868 rund 1.500 geringer als 2007. Der Anteil über unsere Nordschneise war weiterhin mit 43,4 % überproportional hoch, zu  hoch. Dennoch bleibt ein Lichtblick bei den rückläufigen Flugbewegungen zwischen 23 und 24 Uhr. Bleibt zu hoffen, dass Wendland diese Zahlen stabilisieren und noch weiter senken kann.

   
   
 
SPD Quickborn aktuelle Info

SPD Regierungsarbeit gibt Langzeitarbeitslosen eine neue Chance!

Mitte Juli hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zum sozialen Arbeitsmarkt beschlossen. Es geht darum, Langzeitarbeitslose Schritt für Schritt wieder an den Arbeitsmarkt heranzuführen. Die Arbeitslosigkeit hat sich innerhalb weniger Jahre in Deutschland quasi halbiert, auch ein Verdienst guter, langjähriger sozialdemokratischer Regierungsarbeit . Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat einen Höchststand erreicht, und Arbeitskräfte werden oft händeringend gesucht. Dennoch können nicht alle an dem Erfolg teilhaben. Es gibt mehr als 800.000 langzeitarbeitslose Menschen in Deutschland, die oft keine echte Chance auf Beschäftigung haben. Arbeit zu haben und für sich selbst sorgen zu können, ist eine Frage der Würde und der Teilhabe. Deshalb machen es die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zu ihrer Aufgabe, Langzeitarbeitslosen eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu geben. 4 Milliarden Euro wird der Bund dafür in die Hand nehmen.

Worum geht es genau? Hubertus Heils Gesetzentwurf sieht vor: Menschen, die über 25 Jahre alt sind, für mindestens sieben Jahre in den letzten acht Jahren Arbeitslosengeld II bezogen haben und in dieser Zeit nicht oder nur kurz selbstständig oder abhängig beschäftigt waren, sollen eine ehrliche und langfristige Perspektive bekommen, eine neue Chance für ein selbständiges Leben. SPD – wir sorgen für neue Perspektiven und Chancen für Langzeitarbeitslose durch gute sozialdemokratische Politik in der Regierung!

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