Bundespolizeiwache am Elmshorner Bahnhof

Es ist der Bahnhof mit dem höchsten Pendleraufkommen in der Region, Tausende Menschen nutzen täglich die Bus- und Bahnverbindungen in Richtung Hamburg und in den Norden. Klar, dass die Bedeutung des öffentlichen Raumes rund um den Elmshorner Bahnhof sehr hoch ist. Nicht nur sauber und hell, sondern auch sicher soll es hier sein. Ein Stützpunkt der Bundespolizei am Bahnhofsplatz in einer ehemaligen Kneipe sorgt nun dafür, dass „sich Bürger, die hier aus- und umsteigen, sicher fühlen  werden“, sagte Elmshorns Bürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek während der Eröffnungsveranstaltung, an der außer der SPD-Landtagsabgeordneten Beate Raudies unter anderem Dr. Ole Schröder, CDU-Bundestagsabgeordneter und Staatssekretär im Bundesinnenministerium sowie der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann und Landrat Oliver Stolz teilnahmen.

Geplant war eine Bundespolizeipräsenz am Bahnhof indes bereits seit fünf Jahren. Da der Bahnhofsplatz nun als Sanierungsgebiet ausgewiesen ist, konnte die Stadt die etwa 60 Quadratmeter großen Räumlichkeiten aufkaufen und an die Bundespolizei vermieten. Beate Raudies: „Ein Beispiel dafür, was Zusammenarbeit von Bund, Land und Stadt bewirken kann - und alle profitieren. Ein großes Dankeschön gilt allen Beteiligten, vor allem den Elmshorner Kommunalpolitikern, die in der Sache nicht lockergelassen haben.

Auch Staatssekretär Dr. Ole Schröder freut sich über die neue Einrichtung. „Dass diese Wache hier eröffnet wird, zeigt die hohe Bedeutung Elmshorns.“

Für die Bundespolizei ist das neue Büro recht praktisch, war sie doch bislang nur mit Einsatzfahrzeugen an den Bahnhöfen des Kreises Pinneberg vertreten. „Wir sind an der Bahnstrecke Neumünster bis Hamburg im Einsatz und sind hier oft präsent. Nun können sich Bürger in diesem Büro direkt an uns wenden, Anzeigen aufgeben und Fragen stellen“, sagte Joachim Franklin, Präsident der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt.

Der Bahnhof als sozialer Brennpunkt, wie er von einigen Bürgern in der Vergangenheit oftmals wahrgenommen wurde: Das soll es künftig nicht mehr geben. Dazu Bürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek: „Es ist schon viel besser geworden. Aber seien wir ehrlich, es ist noch viel zu tun.“

Heute 29.03.17

SPD-Pinneberg
19:00 Uhr, "Bezahlbarer Wohnraum" mit Innenminister Stefan St...

Morgen 30.03.17

SPD-Pinneberg
"Industriepolitik 4.0 - Chance für Beschäftigung...

SPD-Pinneberg
19:00 Uhr, Kreisvorstandssitzung...

Facebook

Raudies´ App

Links
QR-Code