Ralf Stegner auf Sommertour im Kreis Pinneberg

Von längst vergangenen Zeiten und interessanten Zukunftsperspektiven: Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Stegner, hat sich während seiner Sommertour in Elmshorn im Industriemuseum auf eine Reise in die Vergangenheit begeben. Außerdem stand noch eine Besichtigung des Appener Schäferhofs auf dem Programm.

Begleitet wurde er von der SPD-Landtagsabgeordneten Beate Raudies. Mit dabei im Elmshorner Museum waren der Elmshorner SPD-Fraktionsvorsitzende Ulli Lenk sowie zwei Vertreterinnen der Elmshorner Verwaltung.
Museumsleiterin Bärbel Böhnke bot ihren Gästen eine tolle Führung durch die Räumlichkeiten an der Catharinenstraße - für Stegner eine Premiere.

„Ich habe hier schon oft Reden gehalten, das Museum habe ich allerdings nie besichtigt. Ich finde es sehr beeindruckend, wie hier Arbeitsbiografien, Sozial- sowie Wirtschaftsgeschichte aufgearbeitet werden“, so Stegner. Außerdem werde man als Sozialdemokrat dank der vielen ausgestellten Arbeits- und Gebrauchsgegenstände ein wenig an die eigene Familiengeschichte erinnert. Das geht auch Beate Raudies so. Als die Gruppe bei den Porzellan- und Steingutvitrinen, die an die einst in Elmshorn ansässige Steingutfabrik Carstens erinnern, erkennt sie manches Stück wieder. „Und da ist sozusagen mein Tortenboden, so ein Teil haben wir auch in der Familie", sagt sie lächelnd. Stegner fühlt sich im nachgebauten Klassenzimmer in die eigene Schulzeit zurückversetzt und hockt sich kurzerhand hinter ein Pult.

Höhepunkt der Führung ist die aktuelle Hafenausstellung. Hier erklärt Silke Faber, die Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung den Besuchern anhand eines Modells, wie Elmshorns neue Hafencity bald aussehen wird. „Wohnen und Arbeiten am Wasser ist auch in der Krückaustadt ein großes Thema. Und wovon Hamburg träumt, eine Hafenquerspange, werden wir bald haben“, sagt Beate Raudies. Der SPD Fraktionschef Stegner zeigt sich beeindruckt. „Diese stadtplanerischen Maßnahmen werden Elmshorn kräftig aufwerten.“


Nach einer Kaffeepause geht es zur Diakonieeinrichtung Schäferhof in Appen. Dort erhalten Obdachlose ein neues Zuhause, und Menschen mit Behinderung können unter anderem auf dem Pferdehof arbeiten. Raudies und Stegner sind sich einig: „Hier leisten Helfer tolle Arbeit für Menschen, die sonst wenig bis gar keine Lobby haben.“