Zum Zeitungsartikel „Ostmole ohne Glas im Flutschutz“ und Kommentar vom 6.7.2017

Veröffentlicht am 07.07.2017, 17:53 Uhr     Druckversion

Herr Gabriel verwechselt oder will nicht verstehen, dass, wenn von Gestaltungselementen die Rede ist, nicht gleich ein Gestaltungsbeirat gemeint ist. Hier braucht die SPD einen solchen nicht. Wir sind von der Güte der Glaswand als Gestaltungselement überzeugt. Wir wollen nicht allein für die Ästhetik so viel Geld ausgeben. Der Ersatz der Klappen durch Glas bringt nur für große Menschen auf dem letzten Drittel der Mauer einen Vorteil.

Wie auch im Artikel richtig wiedergegeben, werden nur sehr wenige Besucher den schmalen Bürgersteig auf der Straßenseite benutzen. Natürlich wird man sofort auf die Hafenseite wechseln und sich an der schönen Aussicht erfreuen. Das Abschneiden eines 60 cm breiten Streifens der Betonwand, nur um etwas mehr von der Hafenstraße aus von der Elbe zu sehen, rechtfertigt nicht die Kosten, Wie man am Vergleich beider Bilder im Zeitungsartikel erkennen kann, ist die Verbesserung minimal. Die sicher sehr schönen Durchbrüche in die Betonwand bringen keinen großen Gewinn, 30 m weiter Richtung Elbe kann man zum Hafen kommen.

Die Gesamtkosten muss die Stadt tragen, denn dieser Umbau ist nicht förderfähig. Die Erneuerung der Klappen bestimmt nicht. Die Kostenersparnis von ca. 235 000 € sind bei unserer Haushaltslage nicht unerheblich. Zumal die Kostenkalkulation vorläufig ist. Die tatsächlichen Kosten fallen mit Sicherheit höher aus, wie wir z.B, beim Ponton erfahren haben. Bei der billigsten Variante geht es um Rückbau und Sanierung der Gesamtanlage, also auch das Aussehen der Mauer, wird anders sein als jetzt. Die zweitbeste Variante ist die Erneuerung der Klappen und Sanierung der Gesamtwand. Hier sagt die Verwaltung eine Ersparnis von ca. 170 000  € voraus. Die SPD hat  in der Tat bei der Diskussion diese beiden Varianten nicht deutlich genug auseinandergehalten.

Bei der Beschlussvorlage handelt es sich um einen Förderantrag. Wenn es später um den Bauantrag geht, werden wir genau formulieren. Jetzt haben wir nur deutlich gemacht, dass die hohen Kosten  für das Gestaltungsmerkmal „Glaswand“ nicht gerechtfertigt sind.

Manfred Eichhorn, Ratsherr und Mitglied des Planungsausschusses




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