Björn Engholm: Mehr kulturelles und politisches Engagement im Ostseeraum!

Veröffentlicht am 02.05.2012, 08:14 Uhr     Druckversion

Anette Langner, MdL, und Björn Engholm: Mehr kulturelles und politisches Engagement im Ostseeraum!

29.04.2012 Lutterbek
Die Landtagsabgeordnete Anette Langner hatte zu einer Matinee zum Thema Ostseekopperation eingeladen. Gespr√§chspartner waren der ehemalige Ministerpr√§sident von Schleswig-Holstein, Bj√∂rn Engholm, Cornela Patz-Nahm vom Berufsverband f√ľr angewandte Kunst Schleswig-Holstein und der Generalkonsul der Republik Polen Andrzej OsiakMusikalisch umrahmt wurde diese Matinee von dem Saxophonisten Richard Wester. Mit Jens Schliecker und Nils Rohwer und Klavier, Vibraphon und Marimba h√∂rten die G√§ste einen eigenen und unverwechselbaren Sound, der inzwischen sogar weltweit f√ľr Aufmerksamkeit sorgt. Das war der optimale Rahmen f√ľr eine Kulturpolitische Diskussion im Ostseeraum. 1988 formulierte Bj√∂rn Engholm es in seiner Regierungserkl√§rung: ¬ĄDas Mare Balticum, die Ostsee, als Region einer aufbl√ľhenden wirtschaftlichen und kulturellen Begegnung ¬Ė das ist eine unserer gro√üen Visionen.¬ď
Engholm hob die Gemeinsamkeiten zwischen den Menschen im Ostseeraum hervor, ihre gemeinsame Geschichte und ihre Kultur. Das gemeinsame Potential in der Wirtschaft muss genutzt werden, um mit einer starken Ostseeregion den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Frau Patz-Nahm wies auf die kolossale Kraft der kulturellen Netzwerke im Ostseeraum hin, denn wo Menschen miteinander kommunizieren, sich austauschen und gemeinsam k√ľnstlerisch t√§tig sind, waltet Friedfertigkeit und Kreativit√§t. Der Generalkonsul Andrzej Osiak beschrieb die gemeinsame EU-Strategie f√ľr den Ostseeraum, er pl√§diert daf√ľr, diese z√ľgig umzusetzen. Ziel der Strategie ist es, die Entwicklung der Ostseeregion mit einem integrierten Ansatz zu unterst√ľtzen, indem die Aktivit√§ten der zahlreichen Akteure auf den unterschiedlichen Ebenen zusammengef√ľhrt, aufeinander abgestimmt und optimiert werden.
Schleswig-Holstein muss in Zukunft sich wieder st√§rker im Ostseeraum engagieren, denn was vor 20 Jahren begann, sollte wieder st√§rker in das Bewusstsein kommen und ein klares Bekenntnis der Politik sein. Der Ostseeraum ist eine au√üergew√∂hnliche Region mit ihren kulturellen und gesellschaftlichen Verbundenheiten, ihrer Tradition der Zusammenarbeit, ihrer Entwicklung nach dem Fall des Eisernen Vorhanges, ihres √∂konomischen Gewichts, ihrer Innovationsf√§higkeit und ihres dichten Netzwerkes der Kooperationen. Anette Langner: ¬ĄDie Landtagswahl am 6. Mai 2012 entscheidet auch dar√ľber, ob Schleswig-Holstein wieder zu seiner Rolle als Impulsgeber und Akteur wie auch zum Gewinner einer engagierten Ostseepolitik zur√ľckfinden kann. Wir brauchen eine Landesregierung, die zusammen mit den Ostseeanrainern daran arbeitet, an der Ostsee eine soziale, √∂kologische und √∂konomische Modellregion aufzubauen, die eine neue Dynamik in die gesamte europ√§ische Entwicklung bringen kann.¬ď


Homepage: SPD Kreis Plön


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