Fracking: Die SPD sagt - Nein Danke

Veröffentlicht am 17.04.2013, 18:19 Uhr     Druckversion

Fracking: Die SPD sagt - Nein Danke

 

Anlässlich der Erdöl und Erdgas Explorationen und Fracking Pläne in der Probstei hatte die SPD Prasdorf zu einer Informationsveranstaltung geladen. Der Vorsitzende Fritz Breitfelder konnte über 80 Gäste begrüßen. Sie hatten Gelegenheit, mit Sachverständigen zu diskutieren und ihre Sorgen loszuwerden.

Es ist von der kanadischen Firma PRD Energy beabsichtigt, in der Region um Prasdorf bestehende Erdöl Bohrlöcher wieder in Betrieb zu nehmen und, bei Erfolg, neue Tiefenbohrungen hinzuzufügen. Die Geologin Dr. Birgit Malecha-Nissen erklärte die Vorgehensweise der Bohrungen bei denen auch in der Vergangenheit schon Fracking angewendet wurde. Fracking mit toxischen Chemikalien ist eine Gefährdung für das Grundwasser. „Unser Trinkwasser ist unser höchstes Gut der Daseinsvorsorge, das gilt es zu schützen!“ so Birgit Malecha-Nissen. Außerdem wird beim Fracking Verfahren jeweils ein kleines mikroseismisches Beben ausgelöst, das bereits in anderen Regionen zu kleinen Erdbeben geführt hat. „Diese Gefahren rechtfertigen eine wahrscheinlich geringe Förderung von Öl in keinster Weise“, so Birgit Malecha- Nissen.

 

Der Landtagsabgeordnete Olaf Schulze betonte, dass die Landesregierung jegliche rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen werde, um das Fracking zu verhindern. Noch gilt das alte Bergrecht von 1864, dass den Unternehmen erlaubt, festzustellen ob genügend Rohstoffe in der Erde vorhanden ist um ihre Felder abzustecken. Der neue Landesentwicklungsplan und die Änderung von entsprechenden Gesetzen werden jetzt in die Wege geleitet, um Fracking zu verhindern.

 

„Die Bundesregierung hat nichts getan, um derartige Pläne zu verhindern. Es ist jetzt eine Bundesratsinitiative der SPD geführten Länder notwendig, um das alte Bergrecht zu modernisieren!“ informieren Olaf Schulze und Birgit Malecha- Nissen.

 

Im März diesen Jahren hat sich landesweit eine Interessengemeinschaft gegen das Fracking gegründet. Sie zeigt die Gefahren, insbesondere der Bodeneinbrüche und im Trinkwasserbereich auf. Viele Bürgerinnen und Bürger trugen sich in Listen ein, um somit gegen das Fracking zu stimmen.

 

„Die SPD geht seit Jahren den konsequenten Weg des Ausbaus der Erneuerbaren Energien. Es muss auf Energieeinsparung und -effizienz gesetzt werden. Es ist nicht zielführend, gerade in unserer Region den letzten Tropfen Öl oder Erdgas aus der Erde herausquetschen zu wollen, um Profit zu machen“, betont Dr. Birgit Malecha-Nissen.

 

 

 

 

Homepage: SPD Kreis Plön


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