RuK-Jubil├Ąum - 200. Ausgabe

200 Ausgaben der „Rund um Kirchbarkau“
Das regionale Sprachrohr im Barkauer Land feierte ein Jubil├Ąum


1975 steckte die erste Ausgabe von ┬äRund um Kirchbarkau┬ô (RuK) in den Briefk├Ąsten der Bewohner von Kirchbarkau und der umliegenden Gemeinden und am 3. November 2012 feierte die Redaktion das Erscheinen seiner 200. Ausgabe mit der Er├Âffnung einer Ausstellung von ausgew├Ąhlten Titelbl├Ąttern. Diese waren nicht nur dem internen Kreis w├Ąhrend des Empfangs am 3.11.2012, sondern danach auch der interessierten ├ľffentlichkeit am Wochenende, 3./4.11.12, zug├Ąnglich. Redaktionsmitglieder hielten sich zu Gespr├Ąchen bereit und lie├čen auch in die ┬äB├╝cher┬ô, die gebunden 200 Ausgaben von RuK, schauen.

Dass 37 Erscheinungsjahre auch 37 Jahre Zeitgeschehen dokumentieren, l├Ąsst sich sehr gut an den Titelbl├Ąttern einer Zeitung ablesen. Im Gebiet rund um Kirchbarkau war zum Beispiel der Ausbau der B404 zur Autobahn ein gro├čes Thema, das ├╝ber die Jahre eine interessante Entwicklung der Einsch├Ątzung durchmachte. Bl├Ąttert man die Ausgaben durch, wird noch einmal deutlich, wie sehr B├╝rger am Rande der B404 seit Mitte der 70er Jahre gegen den Bau gek├Ąmpft haben, und wie sich seit der Wende dann doch Meinungen ├Ąnderten, bis sich schlie├člich eine Arbeitsgruppe des B├╝rgervereins Barkauer Land konstruktiv mit dem Ausbau zur A21 auseinander
setzte. Das verhielt sich mit vielen anderen Themen ├Ąhnlich.

Um 11 Uhr hatte die Redaktion 40 G├Ąste zu einem Empfang in das Kirchbarkauer Dorfhaus eingeladen. Die Redaktion freute sich besonders dar├╝ber, das dieses Ereignis auch die politischen Vertreter auf Kreis, Landes und Bundesebene angesprochen hatte. Als besondere G├Ąste erschienen die ehemaligen SPD Abgeordneten: Sabine Schr├Âder auf Landesebene und Horst Jungmann auf Bundesebene, sowie die aktuellen Vertreterinnen: Helga Hohnheit als Mitglied im
Kreistag und Regina Poersch als Mitglied im Landtag. Schlie├člich auch Birgit Malecha-Nissen als Kandidatin f├╝r die Bundestagswahl im n├Ąchsten Jahr.

200 Mal ┬äRund um Kirchbarkau┬ô, 37 Jahre kommunales, kulturelles und politisches Zeitgeschehen in Wort und Bild festgehalten und inzwischen auch in gebundenen Ausgaben dokumentiert (ein gro├čartiges Projekt von Achim Kortum), regelm├Ą├čig f├╝nfmal im Jahr mit einer Auflage von 1800 Exemplaren erschienen, das an sich ist schon eine Leistung und ein Fest wert.

Leistung kann man aber nur abfordern, wenn man auch Leistungstr├Ąger hat. Die Redaktion RuK hat es immer wieder geschafft, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden und ein gro├čes Dankesch├Ân f├╝r viele 100 Stunden ihrer Freizeit, die sie dem lokalen Journalismus geschenkt haben, ging an Erich Kalau f├╝r die Edition, Achim Kortum f├╝r die Anzeigen und die Kasse und G├╝nther Danklefsen f├╝r die Organisation. Er wird in Zukunft die Aufgaben von Achim mit ├╝bernehmen, denn mit der 200. Ausgabe m├Âchte Achim Kortum sein Engagement ├╝ber viele viele Jahre nun dem Alter geschuldet aufgeben.

Einige der ehemaligen Redaktionsmitglieder waren auch gekommen: Hartwig Baade und Klaus Potthoff, sie haben das RuK-Kind aus der Taufe gehoben. Hartwig war leitender Redakteur und Klaus trieb die Annoncen ein. Assistiert haben die Frauen der 1. Stunde wie Uta Potthoff, die immer noch aktiv dabei ist. Dieter Glanz wurde auch begr├╝├čt, er l├Âste Hartwig Baade als Redakteur ab und seine Frau Reinhild hat nat├╝rlich auch mitgewirkt. Lange Jahre zeigte sich auch der Name Helga Hohnheit im Impressum der RuK. Sie zeichnete verantwortlich f├╝r die Herausgabe, aber nat├╝rlich war sie stets auch beim Layout dabei.

Die wichtige Aufgabe der Edition per Computer erf├╝llte lange Jahre Jochen Storjohann. Renate Storjohann war an seiner Stelle gekommen, denn leider erlag Jochen viel zu fr├╝h dem Krebs ┬ľ schon im Januar 2003. Seinen Platz hat seitdem sehr erfolgreich Erich Kalau ├╝bernommen und inzwischen ist seine Edition schon andernorts gefragt. Ohne Layout wird nichts aus der Zeitung und dazu braucht man Platz. Irgendwie wurde der immer gefunden, ob auf dem Fu├čboden der Hahnschen Guten Stube, in Wronskis Keller, auf Kalins Wohnzimmertisch oder auf dem riesigen Kulissentisch im Dachgeschoss von Erich.

Nat├╝rlich waren auch die treuen Mitarbeiterinnen Uta Potthoff und Helga Wronski gekommen (Michael Kr├╝ger fehlte leider). Sie helfen, die vielen Anzeigen, Bilder und Textbeitr├Ąge sinnvoll zusammen zu stellen. Und schlie├člich gibt es auch noch die vielen freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ├╝ber Angelegenheiten der Kirche, des DRK oder der Kinderg├Ąrten berichten, ├╝ber
B├╝rgerinitiativen, ├╝ber kulturelle Veranstaltungen, ├╝ber sportliche Ereignisse usw. usw. Viele von ihnen waren der Einladung gefolgt, um mit der Redaktion zu feiern.

Die Redaktion hatte auch ihre Inserenten eingeladen. Leider war, wie doch viele andere, auch Hans Me├č verhindert. Er h├Ątte eine besondere Begr├╝├čung verdient gehabt, denn ebenso wie die RuK wurde vor 37 Jahren sein Unternehmen ┬äBokseer Bauelementen┬ô aus der Taufe gehoben und zum Oktober 75 mit der Ausgabe 3 erschien zum ersten Mal seine charakteristische Anzeige. Fast 200 Mal ist also die letzte halbe Seite zum Bokseer Markenzeichen geworden.

Eine besondere Begr├╝├čung ging zum Abschluss an Ha.Ge. Schlemminger. Er, wie kein anderer, vertritt die Kultur im Barkauer Land und RuK ist schon immer Sprachrohr f├╝r die Kultur gewesen. Die Redaktion w├╝nscht sich noch viele Jahre der guten Zusammenarbeit mit Ha.Ge. Schlemminger vom Kulturzentrum Alte Meierei am See in Postfeld.

Das anschlie├čende k├Âstliche Buffett, vorbereitet durch den MarktTreff Harms, bzw.von Frau Unruh, lie├č die Stimmung anheben und angeregte Tischgespr├Ąche entstehen. Die appetitlichen H├Ąppchen erlaubten sogar beim Verzehr ein Betrachten der Stellw├Ąnde. Besonderes Interesse weckten aber die zwei B├╝cher, die gebundenen Ausgaben der bisher erschienen 200 Exemplare. Wer immer auch in Zukunft Interesse an dieser Barkauer-Land-Chronik zeigt, m├Âge sich an die Redaktion oder direkt an Achim Kortum wenden.

(H.J.)

 
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