SPD-Schönberg - online

Staatssekretärin in Kiel

Lutz Schlünsen

    Vorsitzender der SPD Kreistagsfraktion

Unsere Bundestagsabgeordnete

Unser Kreisvorsitzender in Plön

Norbert Maroses

Neues aus der Fraktion

Veröffentlicht am 09.02.2011, 18:31 Uhr     Druckversion



Der 11.11. 1986 war für dich und für die SPD-Fraktion und wie sich bis heute gezeigt hat, auch für Schönberg, ein ganz besonderer Tag.Nach der politischen Konstitution im Gemeinderat chancenlos, wurdest du völlig überraschend zum Bürgermeister unserer Gemeinde gewählt. Du hast damals durch dein Auftreten, deine Überzeugungskraft dieses Wunder bewirkt.



 



Die Anschließende Feier, nicht nur mit Sozialdemokraten, hat diesem karnevalistischen Datum alle Ehre gemacht.Ein überzeugter Sozialdemokrat als Bürgermeister unserer Gemeinde, das löste doch bei Einigen anfänglich Skepsis aus, die sich aber schnell ins Gegenteil, in Anerkennung wandelte.Du hast nie einen Zweifel Aufkommen lassen, dass für dich immer das Wohl der Gemeinde und dass seiner Einwohnerinnen und Einwohner an erster Stelle stand.Parteipolitik war für dich nur dann relevant, wenn sie eben diesen Zweck diente.Als nach 21 Jahren der Wechsel von der Hauptamtlichkeit zum Ehrenamt verordnet wurde, merkte in Schönberg keiner den Unterschied.Du schon, du hattest noch mehr Arbeit (keine eigene Verwaltung) für weniger Entgelt.Du nanntest diese lächerliche Aufwandsentschädigung auch des Öfteren Schmerzensgeld.Für die Gemeindefinanzen eine gute Sache, aber auf Dauer untragbar.Als sich die Möglichkeit bot, hast du dann auch als Erster die Rückkehr zur Hauptamtlichkeit vorgeschlagen, obwohl du damit deine heutige Verabschiedung selbst eingeleitet hast.



Wilfried,Du warst, was heißt warst, du bist für Schönberg ein Glücksfall.



Wie sich unsere Gemeinde unter deiner Regie entwickelt hat, ist von meinen Vorrednern schon reichlich gewürdigt.Ich möchte aber noch einige Gedanken hinzufügen.



Da fallen mir als erstes die Worte des Vorstandes der VR-Bank, Herrn Nissen, anlässlich des Richtfestes ein:



„ Die Entwicklung Schönbergs zu einem fl0rierenden Wohn-und Wirtschaftsstandort, sowie zu einer modernen Tourismusgemeinde hat einen Namen – Bürgermeister Zurstraßen“.



Diese Aussage gilt genauso:* für die Arbeitsmarktpolitik, kein weiterer Ort im Kreise Plön hat sich so      intensiv um Qualifizierung und Vermittlung von Arbeitslosen gekümmert.* für das Kulturprogramm, viele bekannte Künstler hast du nach Schönberg   gelockt. Manche Großstadt beneidet Schönberg in dieser Hinsicht. wie für die Entwicklung des Schulstandortes, wo du die treibenden Kraft   bist.     Wir bekommen sie, die gymnasiale Oberstufe.Du warst ein Meister im requirieren von Zuschüssen, bekannt und gefürchtet bei den zuständigen Gremien des Landes und auch des Kreises.Du warst aber auch ein Meister der Kompromisse, immer bemüht eine einvernehmliche Lösung zu erreichen.Und wie das Leben so spielt, am Ende hatte diese oftmals viel Ähnlichkeit mit deinen anfänglichen Vorstellungen.Und das war immer zum Vorteil für unsere Gemeinde. Im Nahmen der SPD-Fraktion sage ich Danke für die gute Zusammenarbeit während deiner Hauptamtlichkeit und für den nimmermüden Einsatz den du dann als Ehrenamtler und Mitglied unserer Fraktion für Schönberg gezeigt hast.



Persönlich noch ein dickes Dankeschön für deine Unterstützung bei der Fraktionsarbeit, du hast sie mir leicht gemacht.Freude herrscht natürlich in unserer Fraktion und ich bin sicher, auch bei vielen Anderen und den meisten Anwesenden hier im Saal, dass du bereit bist dich weiterhin kommunalpolitisch zu betätigen.Als Präsent habe ich dir ein Buch von Egon Bahr mitgebracht, der genau wie du mit Beharrlichkeit seine Ziele verfolgte und diese auch meistens mit Erfolg krönte. Er erzählt in diesem Buch über Willy Brandt.Also zwei Politiker die ich zu deinen Vorbildern rechne.Wo ein Abschied ist, da ist auch immer ein Neuanfang.



Herr Osbahr, die SPD-Fraktion hat sie schon früh als ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl ausgewählt, weil wir überzeugt davon waren, sie sind der einzige unter den Bewerbern der mit eigenen Ideen das Werk von Wilfried Zurstraßen fortsetzen und Schönberg auf der Erfolgsspur halten wird.Wir wünschen ihnen dabei ein gutes Händchen und uns, dass die Zusammenarbeit ähnlich gut wie bei ihrem Vorgänger funktioniert.Er machte sein Team zur Nummer 1 in der Welt – und zeigte der Welt einen besseren Weg zu leben, zu leiten und erfolgreich zu sein.Das ist die Einleitung zur Biografie des wohl bekanntesten Machers im American Football - Tony Dungy.Ich habe dieses Präsent ausgesucht im Wissen, dass sie ein glühender Anhänger dieser Sportart sind.



Toi, toi, toi und viel Erfolg bei ihrer neuen Aufgabe.



15.April 2013



Soziales Schönberg - Soziales Land Perspektiven und Ziele Sehr geehrte Damen und Herren, Sozialpolitik ist der zentrale Anker sozialdemokratischer Politik in unserer Gemeinde. Ob Pflege, Kinderbetreuung, behindertengerechtes Wohnen, viele Themen sind eng verknüpft mit der Landespolitik. Ob es um Zuschüsse, Richtlinien oder Ideen geht, wir ziehen an einem Strang. Wir freuen uns deshalb, dass wir am Montag, dem 22. April 2013, 18.00 Uhr im Saal in der ASB-Wohnanlage, Stakendorfer Tor 6-10 die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein, Frau Kristin Alheit, in Schönberg begrüßen können. Sie sind herzlich eingeladen, mit uns gemeinsam Perspektiven und Ziele zu diskutieren, um das soziale Schönberg weiter zu entwickeln. Wir freuen uns darauf. SPD Schönberg Wilfried



Schönberg 16.März 2013



Presseerklärung der SPD Schönberg                   



Die Probstei kommt zum Zug!



„Hein Schönberg“ auf dem Vormarsch – Turboverbindung durch die Probstei



 „Hein Schönberg“ fuhr 84 Jahre lang  durch die Probstei, von 1897 bis 1981. Damals wurde der Betrieb eingestellt, weil die Verantwortlichen sich weigerten,  eine neue Lok zu kaufen. Diese Maßnahme stieß auf allgemeines Unverständnis und löste viele  Proteste aus.



Deshalb ist der aktuelle Protest gegen die Reaktivierung von "Hein Schönberg" in Probsteierhagen und der Region schon erstaunlich. Zunächst wundert es uns, dass die Verantwortlichen vor Ort von der Entwicklung überrascht sind. Es ist sehr lange bekannt, dass die Reaktivierung 2014 kommen wird. Eine Beteiligung an der Planung wird zeitnah erfolgen. Die VKP hat ein Bahn-Bus-Konzept vorgelegt, dass keine Benachteiligung der kleineren nicht an der Strecke liegenden Gemeinden erkennen lässt und auch nicht der Orte, die einen Haltepunkt erhalten.   In den Aufsichtsgremien sitzen auch die Bürgermeister und der Amtsvorsteher , so dass die Ernsthaftigkeit, das dieses Projekt umgesetzt werden würde, klar war.



Es ist übrigens auch unter der Regie der CDU/FDP Landesregierung in Kiel konsequent weiter geplant worden. Eine Bahnlinie hat natürlich, ähnlich wie der Bau einer Straße, immer auch betroffene Bürgerinnen und Bürger. Deren Ängste und Bedenken müssen ernst genommen und eventuelle Nachteile auf ein Minimum begrenzt werden.



Dass CDU Politiker sich so vehement gegen den Fortschritt stemmen und den geplanten Zug verdammen, dabei jegliche Argrumente dafür schon im Ansatz abwürgen lassen, ist schon erstaunlich. Vielleicht sollten sie sich mal Anderorts informieren welche Vorteile ähnliche Projekte für die dortigen Regionen gebracht haben. Dann könnten sie zu der Einsicht kommen, dass es sich lohnt, diese auch für unsere Region so wertvolle, ökologisch wichtige  Zugverbindung mit aller Kraft zu unterstützen, wie es übrigens sehr viele Menschen in der Probstei und auch im Kieler Raum mit Überzeugung bereits tun.



 



Diese Bahnlinie bekommen wir geschenkt. Es ist eine so wichtige Infrastrukturmaßnahme, diefür die Orte an der Strecke auch die Attraktivität zum Wohnen und Arbeiten erhöht. Es stärkt die gesamte Achse Schönkirchen, Probsteierhagen bis Schönberg. Gerade in den Zeiten des demografischen Wandels sind solche  Infrastrukturmaßnahmen von sehr hoher Bedeutung.



Es wird auf der einen Seite der Rückgang der Einwohner in der Region, der Abzug der Fördesparkasse in Probsteierhagen, die geringere Auslastung vieler Schulen und ein möglicher Rückzug der Polizei kritisiert. Auf der anderen Seite aber eine wichtige Infrastrukturmaßnahme, die mithelfen kann dieser Entwicklung entgegen zu wirken, in einer ungemein heftigen Art und Weise verteufelt. Das passt logisch nicht zusammen.



Diese Züge fahren sehr umweltschonend, sie sind sehr leise und bieten höchsten Komfort für die Menschen, die den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen. Angesichts der stetig steigenden Benzinpreise werden immer mehr Menschen, insbesondere Pendler, auf eine schnelle zukunftsorientierte Verbindung angewiesen sein, wie sie mit „Hein Schönberg“ hoffentlich bald zur Verfügung stehen wird.Übrigens: Mit jedem KFZ weniger auf unseren Straßen verringert sich auch die Wahrscheinlichkeit von Wildunfällen. Bei Wildunfällen auf der Straße werden in vielen Fällen auch die Insassen der Fahrzeuge verletzt.Die Schönberger SPD setzt sich schon lange für die Wiederbelebung des ökologisch unübertroffenen Schienenverkehrs Kiel – Schönberger Strand ein.Sie wird auch weiterhin alle Maßnahmen, die zur Verwirklichung dieses Planes führen unterstützen.



SPD-Schönberg



 



 

Dank an die ausscheidende Gemeindevertretern




 Die Mitgliederversammlung dankte ihm für seine erfolgreiche Arbeit und betonte, dass er seit über 20 Jahren die Fraktion erfolgreich geführt und nach außen präsentiert hat. Vor allem hat er die Fraktion mit manchmal unterschiedlichen Meinungen zusammengeführt und zusammengehalten, sie hat immer mit einer Stimme gesprochen und das macht das Ansehen der Mehrheitsfraktion aus, die seit 1990 immer stärkste Kraft in Schönberg ist und die Richtung vorgegeben hat.Auch Horst Wegner, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses, war mit Leib und Seele Kommunalpolitiker, er hat insbesondere auf diesem Gebiet des Tourismus seinen Arbeitsschwerpunkt gehabt. Horst Wegner hat souverän alle Klippen überwunden und vieles zusammengeführt und war ein überaus kompetenter Mitstreiter. Uwe Kassler, langjähriges Ausschussmitglied und Peter Domeier, beide waren nachgerückt in die GV, werden ebenfalls aus eigenem Wunsch als Direktkandidaten nicht mehr dabei sein.



 



Stellungnahme der SPD-Fraktion zum Zeitungsartikel in der KN von 16.02.2013 Gute Ideen gesucht - Fußgängerzone ist das Sorgenkind. In dem oben obigen Artikel ist über die vielfältigen Bemühungen von Gemeinde und Gewerbetreibenden, die Fußgängerzone attraktiver zu gestalten und zu beleben, in anschaulicher Weise berichtet worden. Etwas irritierend war allerdings die Aussage, dass für das Scheitern der Bemühungen in der leer stehenden ehemaligen Schleckerimmobilie in der Fußgängerzone wieder einen Drogeriemarkt zu installieren, die Pläne für einen Drogeriemarkt im Bauvorhaben Kleine-Mühlenstraße/Ecke Bahnhofstraße, mit verantwortlich sind. Fakt ist, dass der besagte Drogeriemarkt-Betreiber, die Firma „dm“, klipp und klar in einem Gespräch mit Vertreten aller Fraktionen und dem Bürgermeister erklärt hat, nur nach Schönberg zu kommen, wenn er sich im neu geplanten Bauvorhaben ansiedeln kann. Eine Ansiedlung in dem leer stehenden Gebäude in der Fußgängerzone kommt für das Unternehmen unter keinen Umständen in Betracht. Die Tatsache, dass auch die Vermarktungsbemühungen des Eigentümers der Schleckkerimobilie bisher erfolglos waren, bestätigt das. Da es in Norddeutschland keine weiteren konkurrenzfähigen Unternehmen wie „dm“ in dieser Branche gibt, ist es absolut unrealistisch davon auszugehen, als wäre ein Drogeriemarkt in der Schleckerimmobilie eine wirkliche Alternative.Das ist bedauernswerter Weise leider nicht so. Angesichts dieser Perspektilosigkeit hat die große Mehrheit von SPD und CDU in der Schönberger Gemeindevertretung, im Einklang mit den Aussagen des Einzelhandelsgutachtens, dem Ersuchen des Investors zugestimmt, im zukünftigen Geschäftsbereich Kleine-Mühlenstraße/Ecke Bahnhofstraße unter anderem auch einen Drogeriemarkt zuzulassen. Sie hat damit die Voraussetzung dafür geschaffen, dass sich ein weiteres Unternehmen („dm“) dass Kaufkraft nach Schönberg bringen wird, hier ansiedeln kann. Dieter Winkler, SPD-Fraktionsvorsitzender Soltwisch 02.Februar 2013



SPD-Fraktion Schönberg besucht Firma Alpen Zu einer interessanten Information besuchten Mitglieder der SPD-Fraktion und der Bürgermeisterkandidat Dirk Osbahr den Edeka-Markt Alpen in der Bahnhofstrasse. Sie wurden vom Geschäftsführer Willi Alpen herzlich begrüßt und sahen sich bei einem Rundgang durch den Erweiterungsbau die geplanten Maßnahmen an. Ca. 850 qm zusätzliche Fläche für den Verkauf sind im Bau. Insgesamt wird der Markt bei Fertigstellung im März eine Verkaufsfläche von 1850 qm haben. Viele Erneuerungen und zukunftsorientierte Baumaßnahmen sind dabei, wie neue Eingangsbereiche, ein erweiterter Getränkemarkt, eine zeitgemäße Leergutannahme, vielen neue attraktive Verkaufsflächen, die kundenfreundlich platziert werden. Eine Behindertentoilette gehört ebenso dazu wie eine Cafeteria mit 20 Sitzplätzen. Neue Regale und Kühlungen werden das Geschäft schmücken und die Verkaufsstrassen sind großzügig angelegt. Persönliche Ansprache und perfekte Bedienung der Kunden sind weiterhin die Stärke des Marktes, Käse und Salattresen werden vom Sortiment vergrößert. Neue umweltfreundliche Technologien werden eingesetzt, z.B. wird die Wärme der Kompressoren für die Bereitung von Heißwasser für die Schlachterei genutzt, dort werden täglich 2000 l Heißwasser benötigt. Anhang von Plänen erläuterte Willi Alpen den Gemeinderatsmitgliedern der SPD die anstehenden Pläne, wobei er deutlich machte, dass es bei einem Vollsortimenter ca. insgesamt 20.000 Artikel gibt, 300 Artikel sind Discounterartikel und preislich gleich mit Discountern. Bürgermeisterkandidat Dirk Osbahr zeigt sich beeindruckt von den Plänen und machte deutlich, dass diese Erweiterung auch dazu beitragen würde, dass die Kaufkraft im Ort bleibt. Nicht nur die steigenden Benzinpreise würden die Kunden veranlassen, vor Ort zu kaufen, auch die Attrakivität der Geschäfte sind von großer Bedeutung. Fraktionsvorsitzender Dieter Winkler dankte für die Gastfreundschaft und betonte, dass die SPD-Fraktion die Erweiterungspläne von Anfang an sehr begrüßt und in den gemeindlichen Gremien unterstützt hat. Er wünschte alles Gute für die weitere Entwicklung des Marktes Schönberg, 04.02.2013



Gratulation zum 40-jährigen SPD-Partei-Jubiläum SPD-Ortsvereinsvorsitzender Peter Domeier konnte zum traditionellen Grünkohlessen einen vollen Saal mit vielen Gästen begrüßen. Besonders herzlich willkommen hieß er den Kandidaten Dirk Osbahr für die Bürgermeisterwahl am 3. März 2013. Er bat die Gäste am 3. März zur Wahl zu gehen und Dirk Osbahr zu unterstützen. Eine hohe Wahlbeteiligung sei enorm wichtig, um dem Kandidaten ein gutes Fundament für seine Arbeit mitzugeben. Dem erkrankten Bürgermeister Wilfried Zurstraßen sprach er seinen Dank aus. Über 20 Jahre lang hat der Bürgermeister unsere Gemeinde hauptamtlich nach vorne gebracht und die Arbeit für Schönberg 5 Jahre lang ehrenamtlich fortgesetzt. So konnte Schönberg enorm weiterentwickelt werden. Wilfried Zurstraßen hat sich stark gemacht für einen hauptamtlichen Bürgermeister und gemeinsam mit CDU und EIS hat sich die SPD Schönberg für Dirk Osbar als Kandidaten entschieden. Die stellvertretende Bürgermeisterin Antje Klein ehrte Peter Hübner für seine 40-jährige Mitgliedschaft. „Das Eintrittsjahr 1972 war das Jahr des Aufbruchs. Mit der neuen Ostpolitik von Willy Brandt und mehr Forderung nach Demokratie kam eine neue hoffnungsvolle Epoche auf unser Land zu. Er war unser Idol, und wir brachen in eine neue Zeit auf. 1972 war das Jahr der Willy Wahl! Das war für Peter Hübner ein Motiv, in unsere SPD einzutreten. Wir danken Dir für 40 Jahre Verbundenheit, Zuverlässigkeit und Solidarität.“ Walter Ehlers feiert ebenso sein 40-jähriges Jubiläum. Antje Klein: „Deine Loyalität und Dein großes Interesse an der Schönberger Schönberger Politik zeichnet Dich aus. Du hast der SPD über 40 Jahre die Treue gehalten und uns auch besonders in Schönberg unterstützt und dafür danke ich Dir im Namen des Ortsvereins!“ Antje Sindt kommt aus einer traditionsreichen sozialdemokratischen Familie. Die politische Einstellung wurde ihr praktisch mit in die Wiege gelegt. Antje Klein: “Du hast sehr viel für die SPD in Schönberg getan, von 1998 bis 2003 warst Du Gemeindevertreterin, Mitglied in Schulverband, im Bauausschuss und hast viele Entwicklungen in Schönberg mitbestimmt, ruhig und sachlich, mit einem hohen Maß an Verantwortung und Verlässlichkeit, hast Du die Fraktion unterstützt. Du hast in vielen Gremien der Partei mitgearbeitet, Kinderfeste organisiert, Zeitungen und Flyer ausgetragen zu den Geburtstagen, gratuliert über viele Jahre bis heute. Es waren oft die zwischenmenschlichen Beziehungen die von Dir gepflegt und damit für den Zusammenhalt der Partei gesorgt hast.Vielen herzlichen Dank für Deine Treue zur SPD!



Veröffentlicht am 20.12.2012, 09:00 Uhr 18. 12. 2012 Presseerklärung: Gymnasiale Oberstufe in Schönberg - ein tolles Weihnachtsgeschenk! „Das ist ja ein tolles Weihnachtsgeschenk“, so der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und Schönberger Kreistagsabgeordnete Lutz Schlünsen, zur aktuellen guten Nachricht: In Schönberg wird die gymnasiale Oberstufe an der Gemeinschaftsschule Probstei eingerichtet. Endlich gibt es die Perspektive, für die die Mitglieder des Schulverbandes, die Elternschaft und die Lehrer so lange gekämpft haben. Endlich bekommen die Eltern bei den Anmeldungen ihrer Kinder die Sicherheit, dass es zukünftig auch das Abitur in Schönberg geben wird. Ein großes Dankeschön geht an die SPD-geführte Landesregierung, die zu ihrem Versprechen steht, in optimale Voraussetzungen für mehr Bildung zu investieren. Ein Dankeschön aber auch an alle Eltern, Lehrer, Schulleiter für das Engagement und die Beharrlichkeit, mit der an diesem Thema so lange gearbeitet wurde. Ausdrücklich nennen möchte ich den unermüdlichen Einsatz von Verbandsvorsteher Helmut Wichelmann und seiner Stellv. Antje Klein, Schönbergs Bürgermeister Wilfried Zurstraßen, Dirk Osbahr als Elternbeiratsvorsitzender und Wolfgang Wittmaack als Schulleiter. „Nun gibt es Planungssicherheit, die alle Beteiligten gefordert haben. Die SPD-Kreistagsfraktion freut sich mit den Verantwortlichen vor Ort und sagt: Herzlichen Glückwunsch! Homepage: SPD Kreis PlönHaushalt 2013 Statement zum Gemeindehaushalt 2013 des Fraktionsvorsitzenden D. Winkler auf der Gemeinderatssitzung am 13. Dezember 2012 Das die SPD-Fraktion mit dem einstimmigen Votum des Finanzausschusses für den Haushalt 2013, die Wirtschafts- und Stellenpläne mehr als zufrieden ist, kann sicherlich jeder nachvollziehen. Das war in der Vergangenheit meist nicht so. Da mussten wir als stärkste Fraktion, uns in langen Diskussionen stets einen Partner suchen um die Handlungsfähigkeit der Gemeinde sicher zu stellen. Dass es nun schon im zweiten Jahr anders ist, freut uns natürlich. Oder liegt es etwa daran, dass wir den Haushalt diesmal in der Vorweihnachtszeit verabschieden. Der uns vorgelegte Haushaltsplanentwurf ist wieder ein solides Werk unseres Bürgermeisters Wilfried Zurstraßen  Unsere Fraktion sagt Danke für die hervorragende Arbeit. Anerkennung aber auch für Handel und Gewerbe, auch wenn es oft anders dargestellt wird, Schönberg hat eine florierende Wirtschaft und ist ein gefragter Handels- und Gewerbestandort. Die gestiegenen Gewerbesteuereinnahmen sind der Beweis dafür. Bei einem Volumen von 9,6 Millionen € ist zum Ausgleich zwar, wie wir gehört haben, eine Kreditaufnahme von 474.000,00 € vorgesehen, aber betrachtet man die etatisierten Beträge, die für Leistungen der Gemeinde an ihren Bürgerinnen und Bürger stehen, dann ist dieser Betrag mehr als gerechtfertigt. Als einige Beispiele stehen: *891.500,- € für die Schönberger Schüler, *77.000,- € fürs Heimatmuseum *161.400,- € für das Jugendhaus, *18.000,- € für die Unterhaltung des Sprüttenhuuses, *insgesamt 522.000,- € für Kindergärten, Spielkreise sowie Kindertagespflege *und schließlich ein Investitionszuschuss von 264.000,- € für den Bau eines Sanitärgebäudes auf den Sportplatz Strandstraße. Man mag es beklagen, aber Tatsache ist seit vielen Jahren, den Fraktionen bleibt, wollen sie die Kreditaufnahme nicht erhöhen, wenig Spielraum für zusätzliche Wünsche. Und so waren unsere zusätzlichen Forderungen recht bescheiden: *Die Fortschreibung des Ortsentwicklungskonzeptes. *Die Erarbeitung eines Planes, als ersten Schritt zu einer Fahrradfreundlichen Gemeinde. *Die Erneuerung der Seilbahn auf dem Spielplatz Holm. Dafür sind insgesamt 25.000,- € in den Haushalt neu eingestellt, gedeckt durch eine höhere Zuweisung des Landes aus der Einkommenssteuer. Wir haben aber auch nach Einsparungsmöglichkeiten gesucht. Im Vermögenshaushalt sind für die Ersatzbeschaffung eines Schleppers ca. 68.000,- € vorgesehen. Angesichts einer vergleichsweise geringen Laufzeit von 11 Jahren für eine solche Maschine, wollen wir neutral prüfen lassen, ob eine Reparatur, die etwa 13.000,- € kosten soll, nicht sinnvoller ist. Wir haben vorgeschlagen, den Ansatz nicht zu reduzieren, sondern erst einmal mit einem Sperrvermerk versehen, um alle Möglichkeiten (Neukauf oder Reparatur) offen zu halten. Ist das Ergebnis der Prüfung eine lohnende Reparatur, könnte sich der Kreditbedarf dann um mindestens 50.000,- € verringern. Bei der Zurückhaltung ihrer Fraktion Herr Stoltenberg (CDU) und deiner Jürgen (Cordts,EIS) und zusammen mit der Aussicht, dass der Bürgermeister mit dem TSV ein anderes Finanzierungsmodell für das Umkleide/Sanitärgebäude an der Strandsraße vereinbaren kann, was außer Frage stehen sollte, brauchten von dem vorgesehenen Kreditbetrag am Ende nur etwa die Hälfte aufgenommen werden. Das wäre ein tolles Ergebnis für das Haushaltsjahr 2013. Die SPD-Fraktion stimmt dem Haushaltsentwurf zu. 01.Dezember 2012



Auf der Mitglieder-Versammlung zur Wahl des SPD- Kandidaten für das Amt des Hauptamtlichen Bürgermeisters für die Gemeine Schönberg, richtete der Fraktionsvorsitzende Dieter Winkler einige Worte des Dankes an den langjährigen Bürgermeister der Gemeinde Schönberg, unseren Genossen Wilfried Zurstraßen: Nach den Ausführungen der Vorsitzenden der Findungskommission Antje Klein, gehe ich davon aus, dass wir Herrn Osbahr gleich, nach seiner Vorstellung, als unseren Kandidaten für das Amt des Hauptamtlichen Bürgermeisters wählen werden. Das ist der Startschuss für eine Systemumstellung an der Spitze unserer Gemeinde. Schönberg wird nach dem 3.März 2013 wieder einen hauptamtlichen Bürgermeister haben. Aber er wird nicht mehr Wilfried Zurstraßen heißen. So richtig kann ich mir das allerdings noch nicht vorstellen und damit bin ich sicher nicht allein. Lieber Wilfried, deine überraschende Wahl im Jahre 1987 zum Bürgermeister unserer Gemeinde war ein Glücksfall für Schönberg, über ein viertel Jahrhundert hast du die Entwicklung und die Geschicke unserer Gemeinde in hervorragender und unnachahmlicher Weise geprägt. Die Wahl war aber auch ein Glücksfall für die Schönberger SPD. Deine anerkannten Leistungen und Ideen für unseren Ort haben mitgeholfen, sehr gute Wahlergebnisse, auch in für die SPD schwierigen Zeiten, zu erzielen. Wie du die Fraktionsarbeit in all den Jahren unterstützt hast und immer noch tust, dass ist schon große Klasse. Keine Angst Wilfried, ich will noch keine Abschiedsrede für dich halten, dazu hast du noch viel zu viel vor der Brust und es ist ja noch Zeit. Ich möchte aber die günstige Gelegenheit nutzen, dir hier schon mal im Namen der Fraktion, und wenn ihr gestattet, der Partei und aller hier Anwesenden, ein ganz dickes Dankeschön zu sagen. Insbesonders für deine Bereitschaft, nach dieser unseligen Strukturreform, als „Ehrenamtler“ weiter Schönbergs Bürgermeister zu sein. Wilfried, Danke für alles !! Ich hoffe du bleibst Schönberg im weiten Umfeld der Kommunalpolitik noch länger erhalten.



SPD-Fraktion Schönberg 30.September 2011 Nach Bewertung aller Unterlagen, Verkehrsanalyse durch Wasser- und Verkehrs-Kontor Befragung durch Gewerbeverein Zeitungsberichten, Leserbriefen und auch durch eigene Beobachtungen ist die SPD-Fraktion zu dem Ergebnis gekommen, die Fußgängerzone nicht für den Autoverkehr freizugeben. Die alte Regelung Lieferverkehr zu gestatten den Individualverkehr aber auszuschließen soll beibehalten werden. Wir meinen, dass die ideale Lage der Fußgängerzone direkt an einem kostenfreien Großparkplatz, dieses Privileg hat keine andere uns bekante Gemeinde, es geradezu verbietet, diese für den Fahrzeugverkehr zu öffnen. Es kann aber nicht nur ein einfaches Nein zur Verkehrsöffnung geben, einhergehen muss eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Es muss dafür kurzfristig ein finanziell machbares Konzept entwickelt und in Angriff genommen werden. Von den Vorstellungen, den Bereich nördlich der Ostseestraße in unsere Planungen mit einzubeziehen, sollten wir uns umgehend verabschieden. Die ideale Lage der Fußgängerzone am Großparkplatz muss besser in gemeinsame Überlegungen von Geschäftsleuten, Eigentümern und Gemeinde einbezogen werden. Wenn deutlich darauf hingewiesen wird, dass der Großparkplatz direkt an die Fußgängerzone grenzt, bringt das nach unserer Meinung mehr Belebung und potenzielle Kunden als es die Durchfahrt von Kraftfahrzeugen je erreichen kann. Eines muss aber Jedem bewusst sein, die Gemeinde kann zwar die äußerlichen Rahmenbedingungen verbessern, doch welche Geschäfte hier bestehen können und sich eventuell neu ansiedeln dafür sind im hohen Maße noch andere Faktoren verantwortlich, die die Gemeinde nur bedingt beeinflussen kann. Dieter Winkler Schönberg Gemeindevertretersitzung am 13. September 2011



Stellungnahme der SPD-Fraktion zur Errichtung eines Funkmastes in den Salzwiesen. In ganz Europa wird der Funkverkehr von Polizei und Rettungsdienst auf die Tetra-Funktechnik umgestellt. In den meisten Ländern ist deren Einrichtung abgeschlossen. Deutschland ist mit das letzte Land in dem Tetra noch nicht flächendeckend vorhanden ist. Die geplante Errichtung des Tetra-Funkmastes, in den Salzwiesen, übrigens der 152ste von 159 in Schleswig-Holstein, ist von massiver Kritik einiger Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde, aber auch Ortsfremder, begleitet. Die vom Tetra-Sendemast ausgehenden Funkwellen, so sagen sie, verursachen Gesundheitsschäden und sie fordern uns massiv auf, den Bau auf Schönberger Gebiet zu verhindern. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr sagen uns aber klar, ohne diesen Funkmast ist in Zukunft in Schönberg und darüber hinaus, kein effizienter Rettungsdienst möglich. Wir haben uns angesichts dieser gegensätzlichen Standpunkte natürlich intensiv mit dieser Thematik beschäftigt und wir werden uns nicht vor einer Entscheidung drücken. Die nächste Wohnbebauung, wo sich Menschen dauerhaft aufhalten, ist über 500 m entfernt. Selbst bei einer Anlage mit zehnfacher Leistung wäre dieser Sicherheitsabstand mehr als ausreichend. Die Grenzwerte seien willkürlich, von meist wirtschaftlich abhängigen Personen festgelegt, und viel zu hoch angesetzt, so die Kritiker Die Landesregierung und das Bundesamt für Strahlenschutz sind da anderer Meinung und halten die Grenzwerte für korrekt. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass sich kein überzeugender wissenschaftlicher Beleg dafür finden lässt, dass sich die schwachen HF Signale und drahtlosen Netzwerke, wenn die Grenzwerte eingehalten werden, nachteilig auf die menschliche Gesundheit auswirken. Das Bundesamt für Strahlenschutz, sagt deutlich: „Keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen, wenn die Grenzwerte eingehalten werden“. Und bei allen bisher in Betrieb befindlichen Anlagen werden die Grenzwerte um ein vielfaches unterschritten. Eine Unbedenklichkeitserklärung für Tetra gibt es nicht, so ein weiteres Argument der Bedenkenträger. Doch für welche technische Einrichtung gibt es eine solche Erklärung? Technik ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden, wobei es in diesem Falle recht gering ausfällt. Weiter wird argumentiert, dass der Anblick eines Sendemastes in den Salzwiesen die Urlauber aus Schönberg vertreiben wird. Dafür gibt es in den Feriengebieten, wo bereits Masten stehen, keinen Beleg. Wahrscheinlicher ist es doch, dass die Urlauber wegbleiben, wenn bekannt wird, dass im Strandbereich unserer Gemeinde nicht mehr die notewendige Sicherheit garantiert werden kann. Wir können uns angesichts von jährlich 70.000 Urlaubsgästen, rund 450.000 Übernachtungen und 400.000 Tagesgästen ein Funkloch im Bereich unserer Strände einfach nicht leisten. Und auch die Bürgerinnen und Bürger im Hauptort haben ein Anrecht darauf, dass ihnen bei Gefahr schnell geholfen werden kann. Ein gut funktionierender Rettungsdienst ist für die Sicherheit aller Menschen, Urlauber wie Einheimische, unverzichtbar, ja lebenswichtig. Deshalb stimmen wir zu, dass die Gemeinde das Grundstück für den Bau des Sendemastes in den Salzwiesen zur Verfügung stellt. D-FraktionsvorsitzendeSie stellt damit sicher, dass die Anlage an einem optimalen Standort errichtet werden kann. Das zuständige Landesamt hat uns das schriftlich bestätigt. Aber auch Befürchtungen und Ängste nehmen wir ernst. Deshalb werden wir Bedingungen stellen: Intensive Überwachung der Grenzwerte. Keinen Freibrief für das Land, für die Installation zusätzlicher Sendeanlagen, sondern das nur mit Zustimmung der Gemeinde. zu den



Umsiedlungsabsichten des Markant-Marktes. In Schönberg ist es kein Geheimnis mehr, dass es beim Markant-Management Überlegungen gibt, ihren im Gewerbegebiet ansässigen Einzelhandels-Markt in den Bereich des Kiddie-Fun-Centers zu verlegen, und ihn gleichzeitig in einen Famila-Markt umzuwandeln. Das bedeutet aber auch, dass statt einer Verkaufsfläche von bisher 1.400 m² dann eine Fläche von 3.100m² angeboten werden soll, so jedenfalls die Vorstellung der Eigentümer. Für ein solches Vorhaben müsste nicht nur der Flächennutzungsplan, der dort eine Spiel- und Sportfläche vorsieht geändert, sondern auch ein neuer Bebauungsplan für großflächigen Einzelhandel aufgestellt werden. Das würde aber dem Einzelhandelsgutachten, dass die Gemeinde Schönberg für viel Geld von neutraler Stelle hat erstellen lassen, um ein zukunftweisendes Gesamtkonzept für unsere Gemeinde zu haben, völlig entgegen laufen. Dieses sagt nämlich aus, dass dort für die Nahversorgung des Neubaugebietes an der Strandstrasse lediglich Einzelhandel mit einer Verkaufsfläche von 200 m² in Betracht kommt. Die SPD-Fraktion stimmt den vorgestellten Planungen für einen großen Supermarkt im Bereich des Kiddie-Fun-Centers nicht zu. Das Ziel der Einzelhandelsentwicklung in unserer Gemeinde ist, den geschäftlichen Kernbereich des Ortes, vom Areal Alter Bahnhof über Bahnhofstraße bis in die Fußgängerzone, zu stärken. Mit dem Bau eines neuen Supermarktkomplexes quasi vor den Toren des Kernortes erreichen wir genau das Gegenteil. Auch aus touristischer Sicht ist dieser Standort nicht erforderlich. In den Strandgebieten gibt es zwei Einzelhandelsgeschäfte. In den Grenzen des Hauportes befinden sich sechs Super- und zwei Fachmärkte. Wenn jetzt ein weiterer Markt mit einer Verkaufsfläche von 3.100 m² hinzukommen sollte, sieht die SPD-Fraktion die Gefahr von Überkapazitäten, die letztlich nicht Arbeitsplätze schaffen, sondern kosten werden. Denn die Nachfrage aus dem Umland lässt sich nicht beliebig vergrößern. Wir haben Verständnis dafür, dass die Markant-Eigentümer die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens in Schönberg stärken wollen. Wir stehen deshalb einer moderaten Erweiterung am jetzigen Standort, die dort auch möglich wäre, positiv gegenüber, denn wir möchten, dass dieser alteingesessene Betrieb im Gewerbegebiet erhalten bleibt. Das sagt übrigens auch das Einzelhandelskonzept aus und die Landesplanung sieht es genauso. Dieter Winkler Schönberg, den 10.01.2012



Stellungnahme zu den Artikeln über das „Kiddie-Fan-Center“ vom 09.01. 12 in der KN und vom 10.10. 12 im Pröbsteier Herold. In beiden Artikeln war zu lesen, dass das „Kiddie-Fan-Center“ Ende Dezember 2011 schließen musste. Ursache war, dass keine baurechtliche Genehmigung vorliegt, der Betreib praktisch nur geduldet war. Eine rückwirkende Erteilung dieser Genehmigung machte die Bauaufsichtsbehörde des Kreises aber von baulichen Veränderungen im Rahmen von Brandschutzmassnahmen abhängig. Aus finanziellen Gründen konnte der Eigentümer diese Auflagen nicht erfüllen. Die Folge war, dass die Anlage nun geschlossen werden musste. Es bestehen nun Pläne das Gelände an einen Investor zu verkaufen um dort einen FAMILA-Markt zu errichten. Eine Mehrheit im Gemeinderat aus SPD und Eis hält es aber nicht für notwendig einen weiteren Einzelhandelsmarkt in Schönberg anzusiedeln. Das könnte bedeuten, das dort ein Leerstand entsteht. Soweit der Tenor der oben angesprochenen Artikel. Ich meine es ist notwendig hier den Hintergrund dieser ablehnenden Haltung noch einmal deutlich zu machen. Bei der Ausweisung des „Einkaufszentrums am „Alten Bahnhof“ stand für SPD und die anderen Fraktionen im Schönberger Gemeiderat das Bestreben, den Ortskern zu stärken im Mittelpunkt. Um das Gelände des „Kiddie-Fan-Centers dem Ortskern zu zurechnen, muss man schon eine rege Phantasie entwickeln. Dass jetzt in der Gemeindevertretung keine einheitliche Meinung mehr besteht ist für die SPD-Fraktion zwar nicht nachvollziehbar, wird uns aber nicht davon abhalten, uns weiterhin an dem allgemein anerkannten Einzelhandelsgutachten zu orientieren. Dieses besagt, dass an dieser Stelle lediglich Einzelhandel auf einer Verkaufsfläche von 200 m² in Betracht kommen könnte. Wir bedauern, genau wie der Eigentümer dieser Freizeitanlage deren Schließung und den daraus eventuell entstehenden Leerstand. Bei allem Verständnis für seine Nöte ist es aber nicht zu verantworten, an der Peripherie unseres Ortes einen Einkaufsmarkt mit einer geplanten Verkaufsfläche von 3.800 m² entstehen zu lassen, weitaus größer als die zukünftigen Märkte SKY und ALDI ( 3.100 m² ) zusammen. Mit unserer Ablehnung befinden wir uns in guter Gesellschaft mit der Landesplanung, die uns signalisiert hat, dass die Ansiedlung eines weiteren großen Verbrauchermarktes in Schönberg nicht in ihrem Sinne ist. Sie empfiehlt aber, um auch den Interessen des Eigentümers von „Famila“ und „Markant“ entgegen zu kommen, eine moderate Erweiterung des bestehenden Markant-Marktes im Gewerbegebiet, was auch im Interesse der Gemeinde wäre. Noch besteht diese Möglichkeit Abgesehen von allen Gutachten und Empfehlungen ist die SPD-Fraktion der Ansicht, dass ein Ort mit knapp 8.000 Einwohnern, einen weiteren großen Einkaufsmarkt nicht verkraften kann. Die Folgen eines Überangebotes sind nicht kalkulierbar. Ich bin sicher, dass es der Großteil der Schönberger/innen genau so sieht



Dieter Winkler SPD-Fraktionsvorsitzender Bauvorhaben „Kleine Mühlenstraße / Bahnhofstraße“ des Investors Dieter Kopplin. In der Gemeinderatssitzung am 9. Februar 2012 stand das obige Bauvorhaben auf der Tagesordnung. Zu entscheiden war über den Aufstellungsbeschluss, der unter anderen vorsieht, dass dort eine mehrgeschossige Bebauung in gestaffelter Bauweise entstehen, und sich höhenmäßig an dem vorhandenen Speichergebäude orientieren soll. In den unteren Etagen sind Räumlichkeiten für Handel, Gewerbe und Dienstleistungen, in den oberen Geschossen dann barrierefreier Wohnraum geplant. Stellplatzflächen werden in ausreichender Zahl vorhanden sein. Die SPD-Fraktion hat diesem Aufstellungsbeschluss zugestimmt, damit das Bauleitplanverfahren in Gang gebracht werden kann. Denn wir wollen, dass die alte unansehnliche Bausubstanz (ehemals Kallsen) durch eine neue Bebauung ersetzt wird, was eine überfällige Verbesserung der städtebaulichen Gesamtsituation in diesem Bereich bedeutet. Und wir wollen auch, dass ein attraktives Angebot an Geschäften mit hilft, den zentralen Einzelhandelsbereich in unserer Gemeinde zu stärken. Ich möchte aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies keine Zustimmung zu dem geplanten Solitärbau mit einer Gesamthöhe von 24 Metern ist. Wir sind in Übereinstimmung mit der Landesplanung der Auffassung, dass in diesem Falle und an dieser Stelle Weniger - Mehr ist. Eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit in Form einer Einwohnerversammlung halten wir für unerlässlich. Die sich dabei heraus kristallisierende Bürgermeinung werden wir in den weiteren Planungsprozess mit einbeziehen. Das Ergebnis dieses Planungsprozesses muss eine Bebauung sein, welche den Interessen des Investors, aber auch denen der Gemeinde - den Bürgerinnen und Bürgern - gerecht wird. .



 
Bürgervorsteher

Wolfgang Mainz

1. stellv. Bürgermeisterin, Fraktionsvorsitzende

Antje Klein

1. stellv. Amtsdirektor

Dieter Schimmer

OV-Vorsitzender

Peter Domeier