Zum Nachdenken
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SPD Dänischenhagen
Diskussion und Handel auf dem SPD-Flohmarkt
Durch zwei kurze Regenschauer ließen sich die Dänischenhagener nicht abschrecken: Der traditionelle SPD-Flohmarkt in Dänischenhagen war auch in diesem Jahr wieder ein Erfolg.
Wieder waren viele Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen gekommen, um auf dem von der SPD organisiertem Flohmarkt vor der Hans-Bernd-Sporthalle ihre Stände aufzubauen oder einfach über den Platz zu schlendern. Dabei ließen sich nur weniger von zwei kurzen Regenschauern vertreiben. Viele nutzten auch die Gelegenheit sich am SPD-Stand mit Grillwurst, ökologischen Waffeln oder Getränken zu stärken. Unter den helfenden Genossinnen und Genossen aus Dänischenhagen waren auch die Sozialausschussvorsitzende Ursula Liewert, der stellvertretende Bürgermeister und SPD-Fraktionsvorsitzende Horst Mattig sowie der Ortsvereinsvorsitzende Manfred Hambach. Sie standen Bürgerinnen und Bürgern auch für Fragen und Meinungen zur Kommunalpolitik zur Verfügung.
Am Grillstand, an dem Frank Hoffmann, Götz Borchert und Ulrich Brandt arbeiteten, wurde auch über die Rente mit 67 und das anstehende Urteil des Landesverfassungsgerichts diskutiert.
SPD-Vorstandsmitglied und Gemeindevertreter Götz Borchert zeigte sich zufrieden: „Es ist uns gelungen, dass Zusammenleben in unserer Gemeinde mit dem traditionellen Flohmarkt ein kleines Stück weiter zu beleben. Hier treffen sich seit Jahren die Menschen zum Bummeln, Kaufen und Verkaufen, schnacken und diskutieren. An dieser Tradition wollen wir gerne festhalten.“

MDL Kai Dolgner mit Manfred Hambach, Horst Mattig und Frank Hoffmann
Finanzkrise der Gemeinden
Am 1. Juli 2010 diskutierten Mitglieder der SPD-Dänischenhagen mit Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Landtagsabgeordneten Kai Dolgner über die Finanzkrise, die Sparbeschlüsse der Landesregierung, alternative Vorstellungen der SPD und die Auswirkungen auf die Gemeinden.
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Manfred Hambach stellte Horst Mattig die Haushaltslage der Gemeinde dar. Dabei machte er darauf aufmerksam, dass der finanzielle Handlungsspielraum beschränkt sei. Die notwendigen Ausgaben seien beinahe so hoch wie die Einnahmen der Gemeinde. Die SPD stehe weiterhin gerne zu freiwilligen sozialen Leistungen wie der Unterstützung des Sports in der Gemeinde, des Ehrenamtes und der Kinderbetreuung, die man ausbauen wolle. Es wurde allgemein kritisiert, dass das beitragsfreie KiTa-Jahr entgegen anderslautender CDU-Wahlversprechen nun wieder abgeschafft wurde.
Kai Dolgner berichtete aus der Landespolitik. Die gesamte Gesellschaft werde immer reicher, dieser Reichtum sei aber ungleich verteilt und auch der Staat, der aus seiner Sicht unverzichtbar sei, hätte zu wenig finanzielle Möglichkeiten. Dies hätte Kürzungen der staatlichen Leistungen zur Folge, was den Teil der Gesellschaft betreffe, der dieses privat nicht ausgleichen könne. Die schwarz-gelbe Koalition sei nun dabei weitere Leistungen abzubauen. Eine Alternative zur Kürzung der Ausgabenseite sei eine Erhöhung der Einnahmeseite. Dolgner brachte vor allem die Erhöhung des Spitzensteuersatzes in die Diskussion ein. Er machte auch auf die wahren Leistungsträger der Gesellschaft aufmerksam, dies seien etwa Krankenschwestern, die für jeden verdienten Euro 9 Euro erwirtschaften würden. Privatisierungen, wie von der derzeitigen Regierung ins Auge gefasst, seien keine Lösung.
In der anschließenden Diskussion wurde auch deutlich, dass Steuersenkungen, die ohnehin nur den höheren Einkommen zu gute kommen würden, abzulehnen seien. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschten sich aber auch ein stärkeres Engagement der Bürger. Man müsse die einzelnen Abgeordneten der Regierungskoalition fragen, warum sie etwa dem Sparkassengesetz zugestimmt hätten. Mit Protest aus der Bevölkerung hatte die SPD die Privatisierung der Kreiskrankenhäuser und der Kreissiedlungsgesellschaft im Kreistag trotz entgegengesetzter Mehrheiten verhindern können, berichtete Dolgner, der auch Vorsitzender der Kreistagsfraktion ist. Dem Appell an mehr Mitwirkung konnten sich alle Anwesenden anschließen.

Angeregte Diskussionen
Informationen zum Kreisparteitag am 29.05.2010
Neumitglieder-Konvent Neumünster
Was bringt uns Schwarz-Gelb:
Koalitionsverträge im Bund und im Land.
Schicken Sie uns Ihren Kommentar oder schreiben sie einen Artikel im Gästebuch!
Aktuelle Punkte in der Gemeindevertretung und in den Ausschüssen:
- Punkte aus der Einwohnerversammlung von 23.09.2009
- Beschilderung Schwalbenweg
- Überplanung B14 (Steinviertel) wegen Parkplatzsituation
- Situation Einmündung Schusterkamp/K18
- Einrichten Tempo 30-Zonen (Sturenhagen/Kaltenhof)
- Sanierung Kita EV. Kirchengemeinde
- Sanierung und Ausbau Gemeindestraßen
- Widmung von Gemeindestraßen und Wege
- Umstellung der Gemeinde- und Amtsbuchführung auf Doppik
Termine Gemeindevertretung:
Presseberichte Gemeindevertretung: Unter Presse (Neu GV-Sitzung vom 22.06.2010)
Vor jeder Beratung eines Tagesordnungspunktes können von den Bürgern Fragen gestellt werden!
Niederschriften der letzten Sitzungen
Termine Dänischenhagen:
Ferienbetreuung 2010 (Brücke)
Ferienbetreuung 2010 (AWO)
Neue Sporthalle für den Dänischen Wohld
Der Wirtschaft-, Tourismus- und Kulturverband Dänischer Wohld
Infos über das Förderprogramm "Wege mit Aussichten"
(Bewertung von Straßen und Wege)
Spielplätze in Dänischenhagen
Informationen zum Konjunkturpaket II
Beispiel für eine Internet Breitbandinitiative
Breitbandversorgung über Funk
Breitbandatlas
Bits und Bytes
Terminplanungen Gemeindevertretung 2010:
Kommentarecke:
Schlechte Noten für die Landesregierung
(Eine Umfrage der Eckernförder Zeitung)
- Peter Harry Carstensen: 63,7% „ungenügend“
- Jost de Jager: 82,7% „ungenügend“
Es zeigt den Unmut der Menschen in Schleswig-Holstein. Hier wird Politik gegen die Menschen und nicht für die Menschen gemacht.
Das Gezänke um die Uni Lübeck, was hat es uns gebracht:
- Sehr gute Wissenschaftler verlassen die Uni.
- Der Ruf der Uni Lübeck ist geschädigt, auf Dauer.
- Was wird aus IFM GEOMAR.
- Hoher Preis für die Uni Kiel
Das Institut wurde in die Entscheidungen nicht eingebunden. Eine typische Entscheidung der Bundesregierung über alle Köpfe hinweg. Wo bleibt hier das Demokratieverständnis.
Kulturzerstörung schreitet voran
- Das Schleswig-Holstein Musik Festival muss ums Überleben kämpfen
- Salzau soll verkauft werden, ein wunderschönes Kulturzentrum um das uns viele beneiden.
- Blaumeisen können auf der „Grünen Woche“ in Berlin keine Werbung mehr für Schleswig-Holstein machen.
Fazit: Eine Gesellschaft ohne Kultur ist eine tote Gesellschaft.
- Keine Verlässlichkeit mehr.
- Bildungshoheit der Länder macht keinen Sinn mehr.
- Totale Verunsicherung der Eltern.
Proteste überall, auch in Dänischenhagen.
- Eine nachhaltige Planung kann man nicht erkennen.
- Eine große Chance wurde vertan.
Zusammensetzung der Ausschüsse in der GV (Stand: 15.07.10)
Nur wenn wir wissen, wo dem Bürger der Schuh drückt, oder wo es Probleme gibt, können wir reagieren und diese Themen in Ausschüssen oder in der Gemeindevertretung zur Sprache bringen. Anleitung siehe erster Beitrag im Gästebuch.
Ihre SPD-Fraktion
Zur Bestätigung des Verbots der „Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ)“ erklärt der Sprecher der AG „Strategien gegen Rechtsextremismus“ der SPD-Bundestagsfraktion Sönke Rix, MdB:
Richtig so! Die Ziele der HDJ richteten sich eindeutig gegen unsere verfassungsmäßige Ordnung. Die Bestätigung des Verbots durch das Bundesverwaltungsgericht ist folgerichtig.
Fischereiausschuss wehrt sich gegen geplante Mittelkürzungen

















