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Aktuelles

Projekt der Kreis-SPD auf dem Bundesparteitag fand prominentes Interesse

Die Präsentation der Neumitgliederaktion der Kreis-SPD "27x6" auf dem Dresdener Bundesparteitag Mitte November fand reges Interesse der politischen Prominenz:

Neben Hubertus Heil, Olaf Scholz, Hannelore Kraft, Ralf Stegner, Ulrike Rodust und

Frank-Walter Steinmeier und vielen anderen "Spitzengenossen" besuchte auch der neu gewählte „Chef-Sozi“ Siegmar Gabriel den Stand des SPD-Kreisverbandes.

Auf dem Foto li. Andreas Fleck aus Felde, rechts neben Gabriel Ulf Daude aus Molfsee und Marc Oliver Nissen aus Eckernförde. Dies waren die drei Initiatoren der Aktion, mit der sich die Kreis-SPD um den Dröscher-Preis in der Sparte "Lebendige Demokratie" beworben hatte.

Alle "Promis" gaben beim Team unserer Kreis-.SPD ein Video-Statement zur Bedeutung politischen Engagements für die Demokratie ab. Ein Zusammenschnitt aller Interviews wird auf dem SPD-Landesparteitag im Februar gezeigt. "Premiere" für die Video-Dokumentation ist auf dem Neujahrsempfang der Kreis-SPD am 29. Januar.

Im Zuge der Neumitglieder - Aktion hatten 53 Frauen und Männer neu zur SPD gefunden, die alle persönlich auch zum Neujahrsempfang eingeladen werden.

 

Stimmungsvolles Boule-Turnier der SPD in Felde

Über 50 Gäste und 6 Mannschaften mit 18 Spielerinnen und Spielern erlebten bei „Europa-blauem“ Himmel am 16.Mai in Felde einen entspannten Nachmittag bei Boule-Wettkämpfen und französisch angehauchtem Buffet, Chansons und Getränken. Der schöne Platz in der Parkanlage am Dorfzentrum, die freundliche  Atmosphäre und der Zuspruch der Teilnehmer machten die Veranstaltung zu „einer sympathischen Idee, auf die Europawahl am 7. Juni hinzuweisen“, so die Vorsitzenden der beiden Ortsvereine Felde (Andreas Fleck, links) und Westensee (Klaus Neumann, rechts).

Prominentester Gast war Ulrike Rodust (Bildmitte), Abgeordnete im Europa-Parlament, die sich in Felde vorstellte. Rodust warb für die Beteiligung an der Europawahl und die Stärkung der sozialdemokratischen Fraktion - „für ein soziales Europa“.
Der für die Sieger-Mannschaft ausgesetzte „edle Schampus“ ging an die Mannschaft „Portugal“ mit Karin Gutschlag und Peter Thun aus Felde und Gustav Otto Jonas aus Dänischenhagen. Die Einnahmen im „Sparschwein“ der SPD am Buffet - 200.- € - gehen an den Ruder- und Segelverein RSVW zur Unterstützung der dortigen hervorragenden Jugendarbeit.
Mehr Fotos vom Bouleturnier

 

Liebe FelderInnen,

die Mehrheit in der Gemeindevertretung (Wählergemeinschaften WF und BFF sowie eine Stimme aus der CDU-Fraktion) hat am 24.3.2009 beschlossen, keine politischen Gruppierungen auf dem Dorffest am 2. Mai zuzulassen. Bei unseren Nachbarn in Bredenbek „lebt es sich etwas anders“.

Dort lädt der Bürgermeister selbst alle Verbände und Vereine ein - ausdrücklich auch die Parteien und die Wählergemeinschaft.

Die SPD Felde hat das Frühlingsfest vor vielen Jahren „erfunden“. Nie wurde es seitdem von irgendeiner Partei oder Gruppierung für „parteipolitische“ Zwecke mißbraucht. Die SPD Felde hat den Erlös ihres Standes vom letzten Dorffest dazu verwandt, unserem Sportverein eine Sitzbank für das neue Mini-Fußballfeld zu spendieren und damit an ähnliche Aktionen angeknüpft, wie in den Jahren zuvor.

Unser Versuch, in Gesprächen noch zu verhindern, daß es zu einem auch für das Ansehen unseres Dorfes eher zweifelhaften Beschluß der Gemeindevertretung kommt, ist damit leider endgültig gescheitert. Der Hinweis des Bürgermeisters, der „zuständige Ausschuss“ habe eben eine entsprechende Beschlussempfehlung an die Gemeindevertretung abgegeben, ist richtig. Dass die SPD bereits im November 2008 von eben diesem Ausschuss zur Teilnahme am Dorffest 2009 eingeladen wurde, zeigt, dass sich hier ein von wem auch immer initiierter Stimmungswandel im Ausschuss ausgewirkt hat.

Wir Sozialdemokraten hätten uns daher wie in Bredenbek einen Bürgermeister gewünscht, der Wert darauf legt, daß alle Verbände und Gruppierungen am Dorffest teilnehmen, die auch sonst Verantwortung und Engagement für unser Dorf zeigen.

Der Beschluss der politischen Mehrheit in der Gemeindevertretung hatte natürlich auch Einfluss auf die Entscheidung von Petra Paulsen, ihr Amt als Vorsitzende für den für das Dorffest und das Ehrenamt „zuständigen“ Ausschuß niederzulegen. Dieser Schritt ist ihr schwer gefallen.

Wir wünschen Ihnen und Euch allen einen guten Start in den Frühling, erholsame Ostertage und ein schönes Dorffest!

Ihre SPD Felde

- Der Vorstand -

Andreas Fleck (Vors.)

 

Über 100 Utsichten-Ausgaben bei der Friedrich-Ebert-Stiftung archiviert

Im vergangenen Jahr konnte die SPD Felde die 100.Ausgabe der vom SPD-Ortsverein herausgegebenen Dorfzeitung „Utsichten“ vermelden. Seit 1978 haben die Redakteure das Geschehen in und um Felde und die Arbeit des SPD-Ortsvereins dokumentiert.

Die Utsichten-Redaktion (z.Zt. Peter Bock und Andreas Fleck aus Felde) haben anläßlich des 30. Jubiläums und der 100. Ausgabe der Zeitung im letzten Jahr alle 100 Ausgaben wieder zusammengetragen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn hat jetzt die Zeitungen in das „Archiv der sozialen Demokratie“ aufgenommen. Im Bibliothekskatalog sind die Zeitungen online zu finden ( http://library.fes.de/library/index_gr.html ). Einzelne Artikel können dort angefordert werden.

Alle 100 „historische“ Ausgaben der Utsichten von 1978 bis 2008 sind gegen einen kleinen Obolus auch auf CD zu haben. Bestellungen bei Andreas Fleck, Tel. 04340-499241

 

Zukunftsgerechte Planung von Wohnen und Pflege in Felde

Antrag der SPD-Fraktion für den Sozialausschuss

Der Sozialausschuss empfiehlt der Gemeindevertretung folgende Beschlussfassung:

Die Gemeindevertretung beauftragt eine Arbeitsgruppe aus je 2 Mitgliedern des Sozial- und des Planungsausschusses, eine öffentliche Fachanhörung zu organisieren, Diese hat zum Ziel, Möglichkeiten einer umfassenden Wohn- und Betreuungslösung für ältere Menschen und Menschen mit Pflegebedarf am Standort Felde zu erörtern. Das Konzept „WohnPflege“ soll dabei als Alternative besonders berücksichtigt werden.
Die Fachanhörung soll im Rahmen einer Bürgerversammlung spätestens im Februar 2009 stattfinden. Einzuladen sind die sozialen Verbände und Vereine in Felde, Vertretungen aus den Nachbargemeinden sowie der Amtsdirektor.
 Die Arbeitsgruppe soll im Anschluss den beteiligten Ausschüssen und der Gemeinde-vertretung einen konzeptionellen Vorschlag zum weiteren Vorgehen vorlegen.
 
Begründung:
Die Versorgung der älteren Menschen mit seniorengerechtem Wohnraum und pflegenaher Unterstützung ist eine wichtige Zukunftsaufgabe, auch für die Gemeinde Felde. Unter dem Aspekt der Funktion als ländlicher Zentralort muss die Entwicklung von sozialer Infra-struktur über die Versorgung der Einwohner Feldes hinaus betrachtet werden.
 
Auch im ländlichen Raum sind nach der allgemeinen Erfahrung und nach Vorgesprächen mit mehreren Wohnungsbauunternehmen nur noch größere Lösungen realisierbar, die über das Dorf hinaus eine regionale Versorgungsfunktion beinhalten. Kleine Einheiten ohne Betreuungskonzept sind nicht zukunftsgerecht. Zudem sind sie ohne eigene Finanzierung nicht mehr umzusetzen. Dauernde Zuschußrisiken für Gemeinden sind nicht wünschenswert.
 
Der Wunsch vieler älterer Menschen, bis zum Lebensende in der gewohnten Umgebung zu verbleiben, scheitert in der Regel dann, wenn konkreter Betreuungsbedarf entsteht, der mit familiären Strukturen oder ambulanter Hilfe allein nicht mehr aufgefangen werden kann.
In dieser Situation bleibt im Regelfall nur der Umzug in eine stationäre Einrichtung - oft als faktisch erzwungene und nicht als gewünschte Alternative. Im Amt Achterwehr gibt es
Einrichtungen der stationären Altenhilfe nicht. Die nächsten Heime in Bovenau, Osterrönfeld, Kronshagen und Nortorf sind für ältere Menschen in Felde nicht ortsnah.
 
Auch Kurzzeit- und Urlaubspflegeangebote als Ergänzung häuslicher und familiärer Betreuung bestehen nur in Rendsburg und Kiel, ebenso Tagespflegeangebote. Als ein Versorgungsangebot für Ältere im ländlichen Raum gibt es - wie in Westensee und Felde - bisher in der Regel in den Dörfern lediglich spezielle Seniorenwohnungen.
Für diese bestehen allerdings lange Wartelisten. Im Pflegefall und im hohen Alter ermög-lichen reine Wohnangebote zudem nur begrenzt Sicherung des betreuerischen Bedarfs.
Selbst für diese reinen Wohnangebote besteht mehr Nachfrage als Einheiten verfügbar sind. Die Versorgung mit den in Zukunft verstärkt nötigen flexiblen Wohn- undPflegeangeboten, die eine bedarfsgerechte Betreuung vor Ort oder im Nahbereich ermöglichen, ist im gesamten ländlichen Raum noch unterentwickelt.
Ein neuer Versorgungsansatz sind sog. WohnPflege-Konzepte. WohnPflege-Konzepte beinhalten im Kern das Angebot einer auch pflegegerechten jedoch zu Marktpreisen zu mietenden Seniorenwohnung in einer Wohnanlage. Mit dem Mietvertrag bei dem Wohnungsbauträger entsteht jedoch zugleich ein Anspruch, auch alle nötig werdenden Pflege-oder Betreuungsleistungen in Anspruch zu nehmen: im Hause und getragen von einem Wohlfahrtsverband, der ausschließlich dafür zuständig ist.
Die notwendige pflegerische Infrastruktur ist baulich in die Wohnanlage integriert. Wird diese Pflegeinfrastruktur (noch) nicht auslastend von BewohnerInnen genutzt, wird sie für Kurzzeit- oder Tagespflege oder ambulante Angebote eingesetzt. Von der Betreuung in der bezogenen Wohnung bis hin zu einem „Umzug“ innerhalb der Wohnanlage in einen speziellen kleinen Pflegetrakt der Anlage ist alles möglich. Großer Vorteil außerdem: im Notfall ist „immer jemand da“.
 
Die Philosophie des Konzepts heißt vereinfacht: „Wer hier im Alter einzieht, muss nicht mehr umziehen, auch nicht, wenn man pflegebedürftig wird.“  
 
Das Konzept haben in S-H Wohlfahrtsverbände in Kooperation mit Wohnungsbau-unternehmen bereits realisiert - dies jedoch bisher fast ausschließlich im städtischen Bereich, z.B. in Kiel-Wellingdorf. Letzteres liegt vor allem daran, dass es einer gewissen Größe des Wohnprojekts bedarf, um ein WohnPflege-Konzept auch wirtschaftlich umzusetzen. Das genannte Kieler Projekt ( ca. 60 Einheiten) wurde ohne Finanzmittel der Stadt Kiel von einem mittelständischen Wohnungsbau-Unternehmen aus dem Kreis Plön errichtet. Es wird von diesem auch bewirtschaftet und vermietet und war bereits bei Grundsteinlegung voll belegt. Die Investitionsbank hat zins-günstige Darlehn gewährt (Sozialer Wohnungsbau).
 
Neben dem auf Kieler Verhältnisse abgestimmten Projekt gibt es auchKonzepte und vor der Umsetzung stehende Planungen für Gemeinden in der Größe Feldes, z.B. in der Probstei. Will Felde dem Versorgungsauftrag als Zentralort gerecht werden, sollte der planerisch relevante Wohnungs-, Betreuungs- und Flächenbedarf zumindest auch an der Einwohner-struktur des Amts Achterwehr ausgerichtet werden.
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Nach Einschätzung von Experten ist das WohnPflege-Konzept ein richtungsweisendes und zukunftsfestes Modell. Es kommt dem Wunsch der Älteren entgegen, möglichst lange selbständig zu leben. Heimunterbringung und damit die auf dem Dorf häufige Trennung der Betroffenen von ihrem örtlichen Lebensbereich werden vermeiden. Das Modell WohnPflege kombiniert sehr flexibel sämtliche Formen des Versorgungsbedarfs - vom Bezug „nur“ einer altersgerechten Wohnung über zusätzlichen hauswirtschaftlichen Service bis hin zu Pflege oder spezieller Betreuung, z.B. bei Demenzerkrankung.
 
Ein solches Konzept schafft zudem sichere Voll- und Teilzeit-Arbeitsplätze im Dorf und der Region, vor allem für Frauen. Die finanzielle Belastung für die Gemeinde ist denkbar gering. Die planerische und bauliche Realisierung ist nach den Erfahrungen in Kiel in weniger als zwei Jahren möglich, wenn die Grundstücks- und Standortfrage geklärt ist.
 
Die Umsetzung eines solchen Wohnen und Pflege/Betreuung umfassenden Versorgungs-konzepts für die älteren Menschen in der Region Felde soll als Ziel geprüft werden.
 
Gez. Andreas Fleck und Fraktion