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MdB S├Ânke Rix: Gleicher Preis f├╝r gleiche Leistung

Veröffentlicht am 06.09.2012, 10:55 Uhr     Druckversion

Die Geburtsstation der Eckernf├Ârder Klinik ist vorerst gerettet. Das ist die gute Nachricht. Und ich kann es nicht oft genug betonen: Das Engagement der B├╝rgerinnen und B├╝rger, die sich f├╝r den Geburtshilfe-Standort Eckernf├Ârde mit Nachdruck stark gemacht haben, hat ma├čgeblich dazu beigetragen, dass Planungen f├╝r die Schlie├čung der Geburtshilfe zur├╝ckgenommen wurden.
Die schlechte Nachricht aber ist, dass sich Schleswig-Holstein in der Frage der Krankenhausfinanzierung immer noch in einer Situation befindet, die wir im Jahr 2009 bereits ├╝berwunden glaubten: Die SPD-Bundestagsfraktion hatte in der Gro├čen Koalition seinerzeit nach z├Ąhen Verhandlungen mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit dem Krankenhausfinanzierungsreformgesetz 2009 eine Verbesserung der Finanzsituation der Krankenh├Ąuser erreicht.

Ein zentraler Aspekt der Reform der Krankenhausfinanzierung 2009 war die k├╝nftige Aufhebung der strikten Bindung der Krankenhausausgaben an die Einnahmen der Krankenkassen.

Aber wie entstehen diese Krankenhauskosten? Fr├╝her war es so, dass die Krankenh├Ąuser pro Tag und belegtem Bett einen festen Betrag erhalten haben. F├╝r eine Blinddarm-OP mit zehn Tagen Verweildauer gab es genausoviel Geld wie f├╝r einen komplizierten Oberschenkelhalsbruch mit zehn Tagen Verweildauer. Die Krankenh├Ąuser waren dadurch zu einer Kalkulation gezwungen, die die weniger kostentreibenden Patienten zur Finanzierung der ┬äteuren┬ô Patienten ben├Âtigte. Viele werden sich erinnern, dass man besser ┬äzur Beobachtung┬ô noch ├╝ber das Wochenende in der Klinik verblieb und die Abschlussuntersuchung erst Montag Vormittag stattfand.

Mit der Einf├╝hrung der Fallpauschalen ├Ąnderte sich das grundlegend. Beinbruch und Blinddarm wurden ┬äeigenst├Ąndige┬ô Krankheiten und anhand der durchschnittlichen entstehenden Kosten mit den Krankenkassen abgerechnet. Die Kalkulation der Krankenh├Ąuser ├Ąnderte sich. Weniger aufw├Ąndige F├Ąlle werden seitdem geringer verg├╝tet, aufw├Ąndige entsprechend h├Âher. Seit 2010 gilt f├╝r alle Krankenh├Ąuser eines Bundeslandes ein einheitlicher Basisfallwert und somit ein einheitlicher Preis f├╝r gleiche Leistungen. Allerdings ist das Preisniveau zwischen den Bundesl├Ąndern noch unterschiedlich, wenn auch mit abnehmender Tendenz. Dadurch kommt es dazu, dass etwa in Hamburg eine Blinddarm-OP teurer ist, als in Schleswig-Holstein.

F├╝r mich war immer klar: Die Blinddarm-OP darf in Bayern nicht h├Âher verg├╝tet werden als in Berlin oder im Saarland. Es ist nicht zu erkl├Ąren, warum es bei gleichem Lohnniveau und gleichen Energiekosten bundesweit unterschiedliche Preise f├╝r identische medizinische Leistungen gibt. Gleicher Preis f├╝r gleiche Leistung.

Ver├Âffentlicht als "Bericht aus Berlin" in der Eckernf├Ârder Zeitung vom 05.09.2012

Homepage: S├Ânke Rix, MdB


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