SPD-Holtsee

Rummel, rummel röten, giff mi ´n Fatt vull Föten ...


Das Rummelpottlaufen fand fr?her zu unterschiedlichen Zeiten statt. Es erstreckte sich ?ber die ganzen winterlichen Feste, beginnend mit dem Martinstag, ?ber den Nikolaustag ? sowie Weihnachten und Silvester.
Die Herstellung eines Rummelpotts beschreibt Georg Asmussen wie folgt: ?Er hatte schon am Nachmittag eine trockene Schweinsblase ?ber einen braunen Topf gespannt und in ihrem Mittelpunkt ein St?ckchen befestigt. Rieb man an diesem mit der Hand,? so gab?s brummende T?ne.?
Die Rummelpottsitte zog sich von D?nemark ?ber Schleswig-Holstein, die Elbmarschen, das Emsland, die Nordseek?ste entlang bis nach Holland und Frankreich. Die Sitte scheinen holl?ndische Kolonisten verbreitet zu haben. Die Lieder, die beim Laufen gesungen wurden, oder die noch bekannten Reste weichen zwar ?berall von einander ab, sind aber in einzelnen Wendungen ?hnlich



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Fruken maak de D?r op,
de Rummelpott will rin.
Dar k?mmt en Schip von Holland an,
dat hett so?n moie (auch goden) Wind.
Bootsmann (auch Schipper), wi? du wieken?
Speelmann (auch Bootsmann), wi? du strieken?
Set de Segel in de Topp
un giff mi wat in de Rummelpott.


 
Serpil Midyatli, MdL

 

Sönke Rix (MdB)
Ulrike Rodust (MdEP)

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