SPD-Holtsee

Unser Mann f├╝rs Kreishaus
Interview mit Dr. Frank Martens, Landratskandidat der SPD

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Holtseer Quark: Dr. Martens, warum wollen Sie nach Rendsburg ins Kreishaus?
Dr. Frank Martens: Ich bin dem Kreis Rendsburg-Eckernf?rde und auch der Stadt Rendsburg sehr eng verbunden. Insgesamt hatte ich mehr als 3/4 meines Lebens mei?nen Lebensmittelpunkt im Rendsburger Raum. Meine Mutter ist B?delsdorferin, mein Vater aus Rendsburg, die ersten bei?den Jahre meines Lebens habe ich in Fock?bek gelebt, danach in Rendsburg.
HOLTSEER QUARK: Welche Erfahrungen und Qualifikation bringen Sie in das Amt des Landrats ein?
Dr. Frank Martens:In die Arbeit als Landrat w?rde ich vor allem zwei Dinge einbringen: Meine langj?hrigen Erfahrungen in der Kommunalpolitik und meine T?tigkeiten in der freien Wirtschaft. Diese gute Kombina?tion finden Sie nur bei wenigen Kandidaten
Seit gut drei Jahren arbeite ich bei der HASPA Finanzholding und betreue Um?strukturierungsprojekte. Ich bringe von dort umfang?reiche Kontakte und Projekterfah?rung mit. Vorher war ich als Rechtsanwalt
bei einer gro?en amerikanischen Anwalts?kanzlei mit mehr als 1.900 Anw?lten t?tig.?
Da habe ich gelernt, mit Menschen unter?schiedlicher Herkunft und mit den unter?schiedlichsten Hintergr?nden zusammenzu?arbeiten.
Vor meinem Jura-Studium habe ich eine Ausbildung als Bankkaufmann absolviert.
Trotz meiner vielf?ltigen beruflichen Erfah?rung bin ich noch jung genug, um f?r meh?rere Legislaturperioden als Landrat arbeiten zu k?nnen.

Die ?bertra?gung von Elementen aus der freien Wirtschaft in die Verwaltung spielt auch f?r mich eine im?mer gr??ere Rolle. Meine berufliche Erfahrung ist f?r mich ein wichtiger Meilenstein, ein Landrat zu sein, der auch ?ber den ?Tellerrand der Verwal?tung? schaut.
HOLTSEER QUARK: Wir wissen, dass Sie 7 Jahre Mitglied des Kreistags Rendsburg-Eckernf?rde waren.
Dr. Frank Martens: Ja, im Kreistag und in den Aussch?ssen habe ich das richtige Zu?sam?menspiel von Politik und Verwaltung von der Pike auf gelernt.
Bei reinen Verwal?tungsangelegenheiten darf sich kein Kreistagsabgeordneter einmi?schen. In Bereichen, die eindeutig Sache der Politik sind ? wie etwa Privatisie?rungs?entscheidungen ?, sollte sich die Ver?waltung als Berater der Politik verstehen. Wenn die Politik entschieden hat, muss die Verwal?tung die Entscheidung professionell umset?zen.
HOLTSEER QUARK: Wie stehen Sie zu den geplanten Kreisfusionen?
Dr. Frank Martens: Ich erwarte von den Fusionen eine Senkung der Verwaltungs?kosten. Das w?rde sich positiv auf die Ge?meindehaushalte auswirken, also auch f?r Holtsee.
HOLTSEER QUARK: Aus Ihrer Erfahrung als Kreispolitiker und als Wirtschaftsberater haben Sie sicher konkrete Vorstellungen wie Sie das Amt des Landrats ausf?llen wollen.
Dr. Frank Martens: Der Landrat muss zwei Dinge in den Vordergrund seiner Arbeit stellen: die richtige Aufstellung der Verwal?tung und die professionelle Umsetzung der politischen Beschl?sse von Kreistag und Aussch?ssen. Hauptziel meiner Arbeit w?re es, eine Verwaltung mit effizienten Struktu?ren und motivierten eigenverantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu f?hren, die ihre Leistungen b?rgernah und kunden?orientiert erbringen. Meinen Arbeitsplatz sehe ich also prim?r im Kreishaus und nicht in den Fests?len unseres Kreises.
HOLTSEER QUARK: Uns als Sozialdemo?kraten hat immer wieder die Frage der Pri?vatisierung, z.B. der Kreiskrankenh?user umgetrieben.

Dr. Frank Martens: Die Empfehlung zu Pri?vatisierungen ? koste es, was es wolle ? wird es mit mir nicht geben. Wir Sozialde?mokraten stehen Privatisierungen
in vielen Bereichen eher kritisch gegen?ber ? aus meiner Sicht v?llig zu Recht.
Wenn man z.B. seine Krankenh?user priva?tisiert, m?ssen sich die neuen Eigent?mer nicht mehr nur um das Patientenwohl k?m?mern. Dann gibt es auch noch die Eigenka?pitalgeber, die zufrieden gestellt werden wollen. Es besteht die Gefahr der Patien?tenauswahl und dass man sich allein auf lukrative Behandlungen konzentriert. Das ist keine Gesundheitsversorgung mehr f?r je?dermann.
HOLTSEER QUARK: Ihren Standpunkt zur Gesundheitsversorgung der Menschen h??ren wir gern.
Dr. Frank Martens:Ich bin und bleibe Sozi?aldemokrat und stehe vor allem f?r soziale Gerechtigkeit.
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Dr. Frank Martens vor dem Kindergarten in Holtsee

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Unser Landratskandidat in Holtsee

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Dr. Frank Martens, SPD-Kandidat f?r die Landratswahl am 25. Mai 2008,
war am 12. August 2007 in Holtsee.
Auf dem Holtseer Schulhof: stellv. B?rgermeister Jens-Peter Frank, Helga Schnaase, Dr. Frank Martens und Carsten Ballach, Gemeindevertreter. Wenn Sie mehr ?ber Dr. Frank Martens er?fahren wollen, hier seine Homepage:

 
Serpil Midyatli, MdL
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S├Ânke Rix (MdB)
Ulrike Rodust (MdEP)

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