SPD-Holtsee

Planung Qu82
Planung in Holtsee, Teil 4

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Die Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung am 4.6.2007 be?schlossen, die Entwicklung der Gemeinde f?r den Zeitraum 2008 ? 2013 zu beschreiben. Weitere Beschl?sse von ge?meindlichen Gremien, Aus?sch?ssen oder Gemeindevertre?tung, sind zu Planung und Vorgehen bisher nicht erfolgt.
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An schriftlichem Material f?r die beteiligten GemeindevertreterIn?nen und b?rgerlichen Mitglieder der Aussch?sse liegt die Be?schluss?vorlage der SPD-Fraktion zum 4.6.2007 und ein von Hans-Werner Steffen vorgeleg?tes Papier mit dem Titel ?Ent?wicklung der Gemeinde Holtsee f?r den Zeitraum 2008 ? 2013? vor.
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Nach unserer Einsch?tzung be?finden wir uns derzeit in der Phase der Materialsammlung und Ermittlung der Themen, die einfach ?ins Auge fallen?. Wir ben?tigen beispielsweise die so genannten demografischen Da?ten, um einen Eindruck f?r die m?gliche k?nftige Bev?l?ke?rungs?struktur in Holtsee zu erhalten. Altersentwicklung in Holtsee und im Kreis und ev. auch im Bun?desland als Ver?gleichs?gr??en sind beispiels?weise wichtig, um Aussagen zur k?nftigen Nut?zung von Schule, Kinder?garten oder Senioren?einrichtungen treffen zu k?nnen.
Wir ben?tigen u.a. auch die Daten ?ber die k?nftige finan?zielle Entwicklung (Ausgaben und Einnahmen) der Ge?meinde. Ein sehr gro?er Anteil dieser Information liegt bereits mit un?serer Haus?haltsplanung vor.
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Um zu kl?ren, was wir noch al?les ben?tigen, haben wir verab?redet, in Arbeits?sitzungen der Aussch?sse weiter zu arbeiten. Eine weitere Arbeit in offiziellen Ausschusssitzungen w?rde be?deuten, dass nur die Mit?glieder des jeweiligen Aus?schusses und alle Gemeinde?verterInnen an den Sitzung teilnehmen k?nnen, weil wir leider die Mehrheits?fraktion nicht dazu bewegen konnten, der ?ffentlichkeit von Aus?sch?ssen zuzustimmen.
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Die SPD Holtsee hat sich auch in mehreren Sitzungen ein?gehend mit dem Auftrag aus der Ge?meindevertretung vom 4.6.2007 und dem vor?liegenden Materia?lien besch?ftigt.
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Besonders der Auftrag der?Gemeindevertretung, die
Ent?wicklung der Gemeinde
zu be?schreiben und ein
Entwick?lungskonzept
vorzustellen, haben uns deutlich gemacht, dass wir uns auf dem Weg zu einer
Dorfentwicklungsplanung
befinden und dass wir die fol?genden Fragestellungen k?nftig st?rker in die aktuelle Behand?lung einbeziehen m?ssen.
Was ist das Ziel, was sind die Ziele f?r die Entwick?lung der Ge?meinde Holtsee? Wie kommen wir zu einer Struktur unserer Zielset?zung?

Die Entwicklung der Ge?meinde ist f?r und mit den B?rgerinnen und B?rgern zu betreiben. Wie und wann beteili?gen wir sie an den wei?teren Planungen?
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F?r eine Entwicklungsplanung der Gemeinde muss uns erst einmal das ?gro?e? Ziel f?r Holtsee klar sein, wir brauchen deshalb f?r Holtsee ein ?berge?ordnetes
Gesamtziel,
ein so ge?nanntes?
Leitbild,
aus dem sich die entscheidenden Themen und Projekte ableiten lassen. F?r die Entscheidung ?ber unsere Ma?nahmen ist es sehr wichtig zu wissen, ob wir (sehr ?berspitzt formuliert) entweder ?DAS Schlafzimmer von Kiel, Eckern?f?rde und Rendsburg? sein wol?len, oder ob wir uns zu ?dem bevorzugten Gewerbestandort im Dreieck Kiel, Eckernf?rde und Rendsburg? entwickeln wollen, oder ob wir uns f?r ein Ziel ?dazwischen? entscheiden.
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Aus einem Leitbild f?r Holtsee entwickeln wir Handlungsfelder oder Themenbereiche, z.B. ?Jung und Alt?, ?Schule und Kinderbetreuung?, ?Umwelt? oder auch ?Bauliche Entwick?lung?.
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Zu den Handlungsfeldern wer?den Ziele und Projekte benannt, z.B. ?Erhalt der Schule?, ?Sicher?stellung der Kinderbetreu?ung?, ?Betreutes Wohnen schaffen?, ?L?rmbelastung ver?meiden?, ?Sauberes Wasser erhalten? usw., die in der weite?ren Planungsarbeit vertieft und verfolgt werden.
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In einem n?chsten Schritt wer?den zu den Zielen und Projekten die konkreten Ma?nahmen ver?ab?redet, die dann ergriffen werden, um das jeweilige Ziel zu er?reichen, bzw. das Projekt umzusetzen.
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Aus unserer Sicht bieten die bis?her vorliegenden Papiere einen Fahrplan zur Materialsammlung und die Mittel, um Ma?nahmen zu ermitteln und zu verfolgen.
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Nach unserer ?berzeugung muss die endg?ltige und f?r die?Gemeindevertretung verbindli?che Ausf?llung des Leitbilds, der Handlungsfelder, der Ziele und Projekte und der daraus entwi?ckelten Ma?nahmen durch so?fortige direkte und regel?m??ige Beteiligung der B?rgerinnen und B?rger erfolgen.
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Eine Dorf?entwick?lung?splanung ohne die B?rgerInnen hat aus unserer Sicht keine langfristige Wir?kung.
Wir verweisen hier besonders auf ein?schl?gige Erfah?run?gen in anderen Bun?des?l?ndern, goo?geln Sie doch einfach einmal im Internet. Interessant ist auch die Seite:
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Wir sind davon ?berzeugt, dass B?rgerInnen sich gern an Auf?gaben beteiligen, deren direkte Auswirkungen sie auch betref?fen. Mindestens die gro?e An?zahl der ehren?amtlichen Helfe?rInnen best?tigt das.
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F?r die SPD ist es von entscheidender Bedeutung, dass eine Entwick?lungs?planung von Anfang an diejenigen, die es betrifft, betei?ligt, die Arbeit an der Planung auf viele Schultern verteilt wird und das im Dorf?vorhandene Wissen einzelner B?rgerInnen auch au?erhalb der vorhande?nen Vereine und Gremien ein?gebracht wird.
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Um das zu erreichen, halten wir das folgende ?Vorgehen f?r den richtigen Weg der B?rgerbetei?lung.
In einer Einwohnerver?sammlung werden Leit?bild und Handlungsfel?der gemeinsam erarbeitet (und nicht verk?ndet)! Eine solche Sitzung muss von der Gemeinde?vertretung vorbereitet und durch?gef?hrtwerden. Am Ende haben wir greif?bare Verabredungen.
Je Handlungsfeld wer?den feste Arbeitsgrup?pen gebildet, zu denen alle B?rgerinnen und B?rger zur Mitarbeit eingeladen werden. Wir erwarten hier Arbeits?gruppen, in denen die Fachkenntnis je Hand?lungsfeld gesammelt ist. Offizielle Gremien zie?hen sich hier zur?ck, beob?achten lediglich den Ab?lauf bzw. haben ?ber m?gliche kosten?wirksame Ma?nahmen zu ent?scheiden, die Ar?beits?gruppen bestimmen ihren Leiter aus ihren Reihen.
In einer Einwohnerver?sammlung werden die Vorschl?ge und Ma?nahme gemeinsam be?wertet und priorisiert.
Die Gemeindevertretung ?bernimmt die Vor?schl?ge in die Umset?zungsplanung.
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?ber dieses Vorgehen konnten wir leider bisher in den Sitzungen der gemeindlichen Gremien keine Einigkeit erzielen.
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Hubertus Fiedler




 
Serpil Midyatli, MdL
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Sönke Rix (MdB)
Ulrike Rodust (MdEP)

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