Wahlprogramm 2008-2013

Mit den Menschen, die hier leben,

den Gemeinsinn fördern, das Miteinander vertiefen und die Verantwortung stärken.

Das war der Titel des Wahlprogramms der SPD Holtsee 2003. Diese Ziele bestimmen auch in der kommenden Wahlperiode unser Handeln.
 
Der Bürgerwille ist der Maßstab unseres Handelns in der Gemeindevertretung. Darum wollen und werden wir für die Bürgerinnen und Bürger Wege schaffen, ihnen stärker die Mitarbeit zu ermöglichen. Wie, das haben wir in verschiedenen Anträgen für die Gemeindevertretung und zu Themenschwerpunkten im "Holtseer Quark" dargestellt.
 
Der erste, wichtigste Schritt ist bereits getan. Auf Antrag der SPD‑Fraktion haben wir mit Zustimmung der CDU-Mehrheitsfraktion die Dorfentwicklungsplanung angestoßen. Mit viel Engagement hat die gesamte Ge­meindevertretung mit der Arbeit begonnen. So hat z.B. die Arbeitsgruppe "Zukunftsplanung Grundschule Holtsee" Informationen gesammelt, wie die Entwicklung der Schülerzahlen, die Schülerströme nach Gettorf und Eckernförde und die Vorgaben des neuen Schulgesetzes. Der Arbeitsgruppe gehören Eltern, Vertreter der Schule und Mitglieder des Schulausschusses an. Diese Arbeitsgruppe wird weiter arbeiten und ein Konzept für die Entwicklung der Grundschule Holtsee erstellen.
 
Auf der Einwohnerversammlung am 14.04.2008 wurden aus der Versammlung heraus Gruppen für weitere Themenbereiche gebildet. (Dazu siehe den Bericht auf Seite 8) So werden Bürgerwille und Bürgervorstellun­gen zur Grundlage der Planung und Entscheidungen für die Entwicklung Holtsees. Wir ‑ die SPD ‑ wollen den sachlichen Wettstreit der besten Ideen für unser Dorf. Unsere Richtschnur für die nächste Wahlperiode sind statt eines "klassischen Wahlprogramms" Ideen und Erkenntnisse, die wir im Dialog mit den interessierten HoltseerInnen, auch der noch jungen, gewonnenen haben. Es folgen Ideen, wie wir uns die zukünftige Ent­wicklung der Gemeinde vorstellen können, die Reihenfolge stellt dabei keine Wichtung dar:
 
  • Die Wiederbelebung und Verstärkung der Jugendarbeit, beispielsweise durch eine professionelle Betreuung im Jugendraum. Generell mehr Gewichtung für das Thema Jugend und Kinder, wie im Jugend­schutzgesetz festgelegt.
  • Erhalt des „Altengerechten Wohnens" in Holtsee und Schaffung der Rahmenbedingungen, damit die Wohnanlage "Kiek Ut" zweckbestimmt in Holtsee verbleiben kann.
  • Kultur und Gemeinschaft fördern, ohne dies auf ein bestimmtes Gebäude zu reduzieren. Schaffung von Möglichkeiten für gemeinschaftliche Treffen aller Holtseer von Jung bis Alt und kulturelle Veranstaltungen in oder mit den Vereinen und Verbänden.
  • Förderung der nachhaltigen Entwicklung durch Umweltschutz, wie z.B. Förderung der regenerativen Energien, Verbesserung der Wasserqualität im Holtsee, behutsame Weiterentwicklung des Dorfes unter Be­rücksichtigung des gesunden Lebensumfeldes (Erhalt der Bodenfunktion, Vermeidung von Lärmbelastung z.B. durch Verkehr, Grundwasserschutz, Biotopschutz), Erhalt und Förderung der reichhaltigen, vielfältigen und gegliederten Kulturlandschaft.
  • Erhalt des Schulstandortes, denn "kurze Beine brauchen kurze Wege", Ausbau des Serviceangebo­tes z.B. längere Betreuungszeiten der Schule, Wege zur langfristigen Sicherung des Schulstandortes.
  • gute Rahmenbedingungen für das Schaffen von Arbeitsplätzen in der Gemeinde Holtsee.
 
Wir wissen, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger für unser Dorf ehrenamtlich einsetzen und aktiv am Ge­meinwohl mitarbeiten. Wir wollen die Rahmenbedingungen schaffen, damit weiterhin und verbessert
konstruktive Mitarbeit der interessierten BürgerInnen möglich wird und sich die demokratische Mitwirkung nicht auf die Stimmabgabe alle 5 Jahre beschränkt.
 
Eine Maßnahme ist die Durchführung von Bürgerbeteiligungen und die Einrichtung von themenbezogenen, öffentlichen Arbeitsgruppen, wie z.B. in dem Prozess der Dorfentwicklungsplanung. Dass Bürgerbeteiligung praktiziert wird, ist unserem beharrlichen Argumentieren zu danken. Wir haben gesagt, dass die HoltseerInnen Wissen und Kenntnisse besitzen und diese auch einbringen sollten.
 
Es gibt noch eine gute Meldung: CDU und SPD werden am 22. Mai 2008 einen gemeinsamen Antrag einbringen: „Zukünftig werden die gemeindlichen Ausschüsse öffentlich tagen.“ Jede und jeder Interessierte kann teilnehmen! – Unsere Anstrengungen haben sich gelohnt!
Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung an der Gemeindearbeit!
 
Wir bitten Sie daher, gehen Sie zur Wahl und stimmen Sie für uns.
 

Ihre SPD‑Kandidatinnen und ‑Kandidaten

 
Serpil Midyatli, MdL

 

Sönke Rix (MdB)
Ulrike Rodust (MdEP)

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