SPD-Holtsee

Dorfentwicklungsplanung
Antrag der SPD zur GV am 4.6.2007

Die SPD-Fraktion beantragt, dass die Gemeindevertretung Holtsee ein langfristig g?ltiges Planungskonzept f?r eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde erstellt.
Das k?nftige Handeln der Gemeinde soll sich an diesem ?bergeordneten Konzept orientieren.
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Begr?ndung

Jede B?rgerin, jeder B?rger hat eigene Erwartungen f?r das Wohnen und Leben in unserer Gemeinde Holtsee. Als Stichworte f?r m?gliche Themen sind u.a. zu nennen: - Kinderbetreuung - Schule - Leben in der Gemeinschaft auch im Alter - Versorgung mit Energie und Wasser - Ruhe und Erholung in unserer Umgebung - Schutz unserer Umwelt - Freizeitangebote ?... Holtsee bietet seinen B?rgern und B?rgerinnen vieles von dem Genannten, doch erfordern ver?nderte und sich ver?ndernde Bedingungen laufend Anpassungen, die sich ?ber unterschiedliche Zeitr?ume erstrecken. Um die damit zusammenh?ngenden Aufgaben und Bedingungen besser bewerten zu k?nnen, ist eine weit reichende Planung n?tig. Langfristige Planungen sind einerseits mit Aufwand verbunden, sie sind andererseits aus unserer Sicht der vielversprechendste Weg, sich aktiv den anstehenden Herausforderungen zu stellen und sich selbst rechtzeitig aktiv Partner zu suchen, diese Herausforderungen zu bew?ltigen. Wir wollen erreichen, dass - durch eine grundlegende Diskussion in der Gemeinde eine breite ?bereinstimmung f?r die Antwort auf die Frage. ?Wie soll sich Holtsee entwickeln?? gefunden wird, - die Wirkung langfristiger Ver?nderungen innerhalb und au?erhalb der Gemeinde durch Planung angemessen ber?cksichtigt wird, - B?rger und B?rgerinnen in ihren Erwartungen auf Verl?sslichkeit bauen k?nnen. Um das zu erreichen, halten wir es f?r notwendig, einen laufenden regelm??igen Planungsprozess, wie er beispielsweise mit dem Investitionsplan schon erfolgt, f?r alle Bereiche der Gemeinde fest zu verabreden. Wir k?nnen bereits heute ?nderungen von wesentlichen Einflussgr??en f?r gemeindliche Planungen erkennen, ohne deren Wirkungen zu kennen, und ohne sie langfristig vorhersagen zu k?nnen, z.B. - die Entwicklung der Kinderzahlen und die damit zusammenh?ngende Auswirkung auf die Auslastung von Kinderbetreuung und Schule - die Entwicklung des Raumbedarfs von B?rgerinnen der Gemeinde - Kooperationsbedarf mit anderen Gemeinden Um diesen dauerhaften Planungsprozess in Angriff nehmen zu k?nnen, schlagen wir folgendes Vorgehen vor: In allen Aussch?ssen werden die den Ausschuss betreffenden Sachthemen beraten und Aussagen zum Planungsbedarf getroffen. Zusammenfassung der Ergebnisse am 26.11.07 Erwartetes Ergebnis: Benennen der zu erstellenden Pl?ne und Festlegung der wesentlichen Inhalte Anfang 2008 Pr?sentation der Ergebnisse und Einbeziehung der B?rgerrinnen und B?rger, um weitere Anregungen zu finden. Auswertung und Zusammenfassung der Ergebnisse im M?rz 2008 Erwartetes Ergebnis: Liste der verbindlich zu verabschiedenden Pl?ne, Zeir?ume der regelm??igen Aktualsierungen, Festlegung der notwendigen Inhalte. Erstellung eines f?r die Gemeindevertretung und deren Aussch?sse verbindliches Planungskonzept bis Mai 2008, sp?testens jedoch zur ersten Sitzung der neuen Gemeindevertretung Kosten: Aus dem Bearbeiten der ersten o.a. Schritte sind keine externen Auftragsvergaben zu erwarten. M?glicherweise entstehen sp?ter Kosten aus der Einbeziehung externen Sachverstands, um die Planbereiche genauer beschreiben zu k?nnen. Ein erwartetes Ergebnis des Planungskonzepts ist, dass die Kosten der weiteren Schritte, in denen dann professionelle Planer einzubeziehen sind, benannt und laufend aktualisiert werden.
 
Serpil Midyatli, MdL
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Sönke Rix (MdB)
Ulrike Rodust (MdEP)

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