SPD-Holtsee

Arbeitsprogramm 2013 - 2018

ARBEITSPROGRAMM 2013 – 2018 der SPD-Holtsee

Mit den Menschen, die hier leben

Das ist seit 10 Jahren unser Motto und das wird es auch weiterhin bleiben!

Wir freuen uns darauf, in der Wahlperiode 2013 – 2018 in den gemeindlichen Gremien und für die Gemeinde weiterhin aktiv sein zu können. Wir haben uns für diese Zeit ein Arbeitsprogramm gegeben, das wir mit Ihrer Unterstützung umsetzen werden. Am besten geht das, wenn

Jens-Peter Frank

Bürgermeister für Holtsee wird.

Die Vertiefung der Bürgerbeteiligung wollen wir erreichen, indem mehr Arbeitsgruppen mit „NICHT“-Politikern gebildet werden. Es gibt schon eine Energie AG und eine Arbeitsgruppe zum Reparatur- und Investitionsplan für die gemeindlichen Immobilien. Aus unserer Sicht neu hinzukommen sollten unbedingt ein Seniorenbeirat und ein Jugendbeirat.

Die Anzahl der SeniorInnen im Dorf steigt, sie müssen ein Sprachrohr erhalten.

Die Jugendlichen werden weniger, desto dringlicher brauchen sie ein Mitspracherecht. Das gilt ebenso für Eltern, die die Interessen ihrer Kinder vertreten.

Diese Form der Bürgerbeteiligung ist ein Beitrag zur Förderung der Dorfgemeinschaft wie auch zur Intensivierung von Information und Kommunikation in der Gemeinde. Wir wollen das Ehrenamt stärken und für neue Interessenten attraktiver machen. Das ist zu erreichen, indem die einzelnen Aufgaben beschrieben werden und damit Klarheit für die anstehenden Aufgaben besteht. Es gibt in unserer Gemeinde viel Nachbar­schaftshilfe. Wir wissen aber auch, dass viele in unserem Dorf noch besser leben könnten, wenn auch ihnen nachbarschaftlich geholfen wird. Hier wollen wir für einen Austausch sorgen, dass diejenigen, die gern

Hilfe hätten, mit denen, die Hilfe bieten, zusammenkommen.

Infrastruktur für Jung und Alt ist ein Thema, dass durch den demographischen Wandel eine neue hohe Wertigkeit erhält. Es gibt immer mehr Senioren und immer weniger Kinder im Dorf, es gibt mehr Bedarf für altengerechtes Wohnen und befürchtet wird „Leerstand“ in Schule und Kindergarten.

Wir unterstützen Initiativen, die ein Angebot für Senioren im Dorf einrichten wollen. Für den Erhalt des Schulstandortes und des Kindergartens müssen wir selbst sehr stark tätig werden.

Das Ausweisen neuer Bauflächen ist hierfür ein Weg, der allerdings nur zeitlich befristet wirkt. Besser ist es, die Attraktivität dieser Angebote zu erhöhen. Dies wollen wir gemeinsam mit Eltern und Beschäftigten erreichen. Zur Infrastruktur im Dorf gehören auch Wanderwege und deren Einrichtung und Kennzeichnung. Das wollen wir stärker vorantreiben.

Wir wollen, dass das Angebot der „Alten Schule“ weiter erhalten bleibt und noch mehr Menschen es nutzen.

Es gibt Gemeinden, in denen WLAN öffentlich nutzbar ist. Dieses Angebot wollen wir schrittweise in den gemeindlichen Gebäuden etablieren, sobald alle damit zusammenhängenden rechtlichen und kaufmännischen Fragen geklärt sind.

Die Fortführung der Jugendarbeit ist durch den unbefristeten Vertrag mit der AWO formell gefestigt. Dafür, dass Jugendliche dieses Angebot nutzen, kann noch viel getan werden. So ist es denkbar, in Kooperation mit Umlandgemeinden Fahrdienste zu organisieren, um damit die Möglichkeit der Teilnahme zu schaffen. In regelmäßigen Gesprächen mit Jugendlichen und Veranstaltern kann das Angebot bedarfsgerechter entwickelt und die Beteiligung der Jugendlichen gefestigt werden. Bei allen Aktivitäten müssen wir sicherstellen, dass sich die Vereine mit ihren Angeboten im Dorf keine Konkurrenz machen.

Die letzten Winter haben den bestehenden Investitionsstau an unseren Straßen deutlich an die Oberfläche gebracht. An der Sanierung der Gemeindestraßen und Radwege geht nichts mehr vorbei. Zügig müssen wir eine Bestandsaufnahme machen, die Bedarfe priorisieren und einen Plan für die Reparatur- bzw. Erneuerungsarbeiten vorlegen. Im Regelfall kann die Gemeinde diese Investitionen nicht allein tragen und ist auf Fördermittel angewiesen.

Für die Unterstützung des örtlichen Handwerks und Gewerbes wurde schon sehr viel durch die Bereitstellung des schnellen Internets erreicht. Sollte Flächenbedarf bestehen, werden wir ähnlich zielorientiert wie in den letzten Jahren damit umgehen.

Zur nachhaltigen Förderung des Umweltschutzes gehört die Nutzung erneuerbarer bzw. regenerativer Energien. Mit den Windmühlen in Hohenholm und dem entstehenden Bürgerwindpark in Hohenlieth/Altenhof wird im Jahr so viel Wind-Strom produziert, wie die Gemeinde selbst verbraucht.

Endlich soll die inzwischen endlose Geschichte der Nutzung der Biogasanlage zu einem Ende gebracht werden, mit welchem Ergebnis auch immer. Die Energie AG wird weitergeführt. Weitere Beiträge erfordern eine große Abstimmung zwischen Interessierten und Betroffenen. Sehr große Einsparungen sind im Rahmen der Nachbarschaftshilfe möglich, Fahrgemeinschaften, mehrere Familien teilen sich ein Auto (Car-Sharing) usw. Hier werden wir die Aktivitäten, die sich aus dem Masterplan ergeben, zügig und aktiv für das Dorf umsetzen.

Wir bitten Sie, gehen Sie zur Wahl und stimmen Sie für uns.

Ihre SPD‑Kandidatinnen und ‑Kandidaten

 
Serpil Midyatli, MdL
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Sönke Rix (MdB)
Ulrike Rodust (MdEP)

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