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Der Weg zur Nachhaltigen Okönomie

Veröffentlicht am 10.02.2011, 21:18 Uhr     Druckversion

Wir stehen in diesem Jahrhundert vor einer entscheidenden Weggabelung :
Nachhaltigkeit oder entsetzliche Klima- und Ressourcenkriege.

Die aktuellen globalen Herausforderungen lassen sich in drei Bereiche einteilen:
In der Ökologie werden wir mit Klimaerwärmung, der Zerstörung der Ökosysteme und der Artenvielfalt konfrontiert. Nicht erneuerbare Ressourcen werden ohne Rücksicht auf kommende Generationen verbraucht, eine Übernutzung erneuerbarer Ressourcen wie z.B. Überfischung findet statt. All dies geschieht rücksichtslos und führt immer mehr zur Gefährdung der menschlichen Gesundheit.
In der Ökonomie zieht die globale Verlagerung von Produktionsstandorten den Verlust von Arbeitsplätzen nach sich und führt zu Arbeitslosigkeit. Es entstehen überschuldete Staatshaushalte, Finanzmärkte werden instabil, außenwirtschaftliche Ungleichgewichte werden aufgebaut. Ressourcenverknappung zieht extreme Preissteigerungen nach sich.
Die Auswirkungen im sozialen und kulturellen Bereich werden besorgniserregend. Die Zerstörung der Umwelt wirkt sich massiv auf die Lebensqualität aus. Mangelnde Chancengleichheit und fehlende Integration münden in sozialer Unsicherheit und Armut.
Schon das Berliner Programm der SPD von 1989 führt dazu aus:

„Nicht jedes Wachstum ist Fortschritt. Wachsen muss, was natürliche Lebensgrundlagen sichert, Lebens- und Arbeitsqualität verbessert, Abhängigkeit mindert und Selbstbestimmung fördert, Leben und Gesundheit schützt, Frieden sichert, Lebens- und Zukunftschancen für alle erhöht, Kreativität und Eigeninitiative unterstützt. Schrumpfen oder verschwinden muss, was die natürlichen Lebensgrundlagen gefährdet, Lebensqualität mindert und Zukunftschancen verbaut. Eine Politik, die Wachstumsfelder auswählt, muss die Wünsche, Bedürfnisse, Sorgen, Unsicherheiten und Zukunftsängste der Menschen ernst nehmen. Diese Politik muss die Strukturen in der Produktion und im Verteilungssystem, im Recht, in der Kultur und im Bildungssystem verändern.“

Die Debatte darüber verlässt heute die wissenschaftlichen Zirkel und rückt ins Zentrum von Politik und Gesellschaft. Als Alternative zeichnet sich ab: Entweder kommt es zu erbitterten Verteilungskämpfen, einschließlich der Gefahr von Ressourcenkriegen, oder zu einer nachhaltigen Entwicklung.
Wir haben nicht mehr sehr viel Zeit dafür.
Das umWeltforum der SPD in Schleswig – Holstein will den Anstoß zur Debatte geben und hat daher zu diesem Thema am 4. und 5. Februar ein Seminar durchgeführt mehr ...

Homepage: SPD-Umweltforum


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