SPD im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Osterrönfelder Schwebefähre schon 2015 Weltkulturerbe?

Veröffentlicht am 23.03.2011, 18:15 Uhr     Druckversion

Osterrönfelder Schwebefähre Die Osterrönfelder Schwebefähre am Nord-Ostsee-Kanal könnte schon 2015 zum UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt werden, so zumindest die Zeitplanung des Darmstädter Industriearchäologe Rolf Höhmann, über die KN-Online.de am heutigen Tag berichtet.

Höhmann wurde 2010 u. a. von den beiden Schwebefähren Orten Osterrönfeld/Rendsburg sowie Osten/Hemmor beauftragt, eine entsprechende Bewerbung für die Anerkennung als Weltkulturerbe auszuarbeiten.
Dabei soll eine „Sammelbewerbung“ von weltweit insgesamt sieben Schwebefähren das gemeinsame Ziel erreichbar machen. Beteiligt sind dabei neben den zwei deutschen Standorten die Schwebefähren in Großbritanien (Warrington, Middlesbrough und Newport), in Frankreich (Rochefort) sowie in Argentinien (Buenos Aires).

Besonders letzterer Standort sei ein besonderes Zugpferd bei der Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe, da in Südamerika bisher nur wenige Industriebauten als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurden. Durch die Sammelbewerbung erhöht sich nun für jeden der beteiligten Schwebefähren-Standorte die Wahrscheinlichkeit, den begehrten Titel von der UNESCO zu erhalten, zumal bis 2017 eigentlich bereits alle deutschen Plätze für eine Bewerbung vergeben sind. Die internationale Sammelbewerbung wird von Experten daher als realistische Chance gesehen, doch noch einen Weltkulturtitel vor 2017 nach Deutschland zu holen.

Osterrönfeld und Rendsburg sind dabei neben Osten/Hemmor die zwei deutschen Kandidaten für den Titel und insgesamt gut davor. „Aktuell kommt es darauf an, den außerordentlichen universellen Wert (Outstanding Universal Value) in den Mittelpunkt zu stellen und zu belegen“, so Rendsburgs Bürgermeister, Andreas Breitner (SPD), der federführend zusammen mit dem Industriearchäologe Rolf Höhmann sowie dem Schwebefähren-Experten und Mitbegründer des Weltschwebefährenverbandes, Jochen Bölsche (Osten/Hemmor), die deutsche Bewerbung vorantreibt.

Weiter heißt es in einer Pressemitteilung des Rendsburger Bürgermeisters: „Wir kommen gut voran bei den Vorbereitungen unseres Antrags. Unser Ziel, Nordeutschlands technisches Kulturdenkmal Nr. 1, die Rendsburger Schwebefähre zum UNESCO-Weltkulturerbe zu machen, ist erreichbar. Die Vorbereitung einer Kontinente überspannenden seriellen Bewerbung ist zwar aufwendig, aber Erfolg versprechend. Das Prädikat Weltkulturerbe hätte dank der großen touristischen Effekte eine hohe wirtschaftliche Bedeutung für Schleswig-Holstein.“

"Osterrönfeld und seine Partnergemeine Osten schauen der weiteren Entwicklung daher optimistisch entgegen und werden nun alles daran setzen, die besondere Bedeutung der beiden deutschen Schwebefähren der UNESCO zu belegen", so die SPD Osterrönfeld. "Und dann wird es hoffentlich 2015 heißen: 'Sieben auf einen Streich - Osterrönfeld ist Weltkulturerbe'!"

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Homepage: SPD-Osterrönfeld


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