SPD im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Verkehrsfreigabe zum neuen Schwerlasthafen Osterrönfeld

Veröffentlicht am 29.08.2011, 17:30 Uhr     Druckversion

Anbindung an neuen Schwerlasthafen Am heutigen Tag wurde die neue Anschlussstelle samt Brückenbauwerk vom neuen Osterrönfelder Schwerlasthafen an die B202 bzw. L255 offiziell freigegeben. Damit ist nun, rund zwei Monate früher als geplant, auch die verkehrliche Anbindung an den neuen Hafen am Nord-Ostsee-Kanal fertig gestellt worden. Die erste Probe aufs Exempel findet bereits am kommenden Wochenende zur Landwirtschaftsmesse „Norla“ statt, bei der die neue Verkehrsanbindung tausende Besucher der Messe abwickeln wird.
Die neue Verbindung zwischen Bundesstraße, Landesstraße und Hafengebiet wurde durch die Stadt Rendsburg sowie die Gemeinde Osterrönfeld partnerschaftlich geplant und realisiert. Beide Kommunen werden in Zukunft das neu zu erschließende Gewerbegebiet rund um die neue Verkehrsanbindung vorantreiben. Interessierte Unternehmen haben damit nicht nur die Möglichkeit, den öffentlichen Hafen zu nutzen, sondern auch freie Gewerbeflächen zu erwerben, um sich dort mit neuen Standorten niederzulassen. Der neue und in Schleswig-Holstein einzigartige Schwerlasthafen wird ebenfalls aus einer übergemeindlichen „Kooperation“ betrieben. Neben Rendsburg und Osterrönfeld ist hier auch der Kreis Rendsburg-Eckernförde als Teilhaber mit im Boot.

Insgesamt ermöglicht die nun freigegebene Verkehrsanbindung nicht nur den einwandfreien Verkehrsfluss in Richtung Schwerlasthafen und Gewerbegebiet, sondern auch in Richtung „Grüner Kamp“, an dem sich neben der Landwirtschaftsschule erst kürzlich die Landwirtschaftskammer sowie der Bauernverband niedergelassen haben.

Als nächsten Schritt wird nun südlich der B202 parallelverlaufend eine neue „Gemeindeverbindungsstraße“ gebaut, die das neue Gewerbegebiet mit dem neuen Brückenbauwerk über die B202 und den Kreisverkehr am Birkenhof verbinden soll. Anschließend wird damit begonnen, die alte Ansschlussstelle „Osterrönfeld West“ stillzulegen. Zukünftig soll dieser Verkehr über die neue Anschlussstelle laufen. Derzeit passieren täglich über 22.500 Fahrzeuge den nun umgestalteten Bereich der B202. Im Jahr 2020 werden es nach Prognosen zuständiger Behörden mehr als 26.000 Fahrzeuge pro Tag sein.

Der ebenfalls an der Verkehrsfreigabe anwesende Osterrönfelder Gemeindevertreter, Jan-Niklas Potten (SPD), zeigte sich sehr angetan von dem guten Baufortschritt und ist optimistisch, was die Zukunft des Hafenareals anbelangt: "Die enormen Standortvorteile rund um das neue Hafengebiet werden mit der nun freigegebenen Verkehrsanbindung an die B202 in Richtung A7 noch einmal unterstrichen und Unternehmen auf diesen Standort aufmerksam machen. Jetzt steht nicht nur demnächst ein hochleistungsfähiger Hafen zum Umschlag von Schwerlastgütern bereit, sondern auch eine unmittelbare Zuwegung an das Autobahnkreuz Rendsburg. Osterrönfeld wird seine ohnehin nicht unbedeutende Rolle als Logistikdrehkreuz im Norden weiter ausbauen können. Osterrönfeld ist bereit, jetzt kann es losgehen".

Dabei ist für viele klar, dass die Bundesregierung dringend dafür sorgen muss, dass der Nord-Ostsee-Kanal für die Zukunft fit gemacht wird. Die Schleusen müssen dringend saniert, eine fünfte Schleuse wie geplant gebaut und der Kanal insgesamt - wie ebenfalls seit Jahren fokussiert - ausgebaut werden. Würde dies nicht geschehen, würde der Kanal als attraktive Route für Reedereien einbüßen und auch der neue Schwerlasthafen in Osterrönfeld samt anliegenender Gewerbegebiete stark geschwächt werden.

Weitere Hintergrundinfos zum "Logistikdrehkreuz" Osterrönfeld finden Sie hier [mehr].

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Homepage: SPD-Osterrönfeld


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