SPD im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Ein Sieg der Vernunft – Zukunft des NOK gesichert?

Veröffentlicht am 30.09.2011, 14:11 Uhr     Druckversion

Schwerlasthafen in Osterrönfeld Zu den heute bekannt gewordenen Absichten der Bundesregierung, nun doch die erforderlichen Finanzmittel für den Bau einer fünften Schleusenanlage am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) bereitzustellen, erklärt der Osterrönfelder Gemeindevertreter, Jan-Niklas Potten (SPD): „Es wäre ein Sieg der Vernunft. Wir müssen nun die abschließenden Abstimmungen im Bundestag abwarten, ob diese nun angekündigten Pläne auch eingehalten werden.Dabei wäre es für die langfristige Zukunft des NOK enorm wichtig, wenn diese Entscheidung nicht aus wahltaktischen Gründen getroffen wird, sondern aus der wirklichen Überzeugung für einen leistungsstarken NOK, der auch über Wahltermine hinaus zukunftsorientiert betrieben werden muss“.

„Wir hoffen, dass die gesamte Kanal-Region nun wieder optimistisch in die Zukunft blicken kann, so auch der neue und landesweit einzigartige Osterrönfelder Schwerlasthafen. In den letzten Wochen haben viele Menschen entlang des NOK für dessen Zukunft gekämpft, auf vielfältige Weise an die Vernunft der Bundesregierung appeliert und nun scheinbar gesiegt. Es zeigt, wie wichtig ein geschlossenes und überparteiliches Auftreten für eine so wichtige Sache ist und was man damit erreichen kann“, so Potten. "Dieses Engagement darf nun aber nicht abreißen und muss bis zum eigentlichen Baubeginn beibehalten werden, denn erst dann ist alles in trockenen Tüchern!"

Gestern trafen sich im Rendsburger Martinshaus auf Initiative von Mathias Stein, verkehrspolititischer Sprecher der SPD Schleswig-Holstein, viele Aktive aus Lotsenschaft, Städten und Gemeinden, Parteien, Gewerkschaften, Unternehmen und Häfen, um eine gemeinsame Initiative für den NOK zu begründen, darunter auch die SPD-Fraktion Osterrönfeld. Ob nun eine der zentralen Forderungen des Bündnisses umgesetzt wird, der Bau der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel, werden die kommenden Wochen zeigen. Dann nämlich müssen die Ankündigungen auch in die Tat umgesetzt, ausreichende Finanzmittel im Haushalt bereitgestellt und entsprechend im Bundestag abgesegnet werden! "Wir werden weiter an diesem wichtigen Thema dran bleiben, das für Osterrönfeld von ganz elementarer Bedeutung ist", so Potten abschließend.

Vor rund einer Woche wurde während der Sitzung der Osterrönfelder Gemeindevertretung (GV) mit den Stimmen aller Fraktionen eine Resolution auf den Weg gebracht, die die Bundesregierung aufforderte, wie seit Jahren geplant in den bundeseigenen Nord-Ostsee-Kanal (NOK) zu investieren. Diese Resolution hatte die SPD-Fraktion Osterrönfeld ausgearbeitet und in die GV eingebracht. Die Kommunalpolitiker forderten den Bundesverkehrsminister unter anderem auf, die Schleusenanlagen des NOK wie geplant zu sanieren und vor allem eine fünfte Schleusenkammer zu bauen. Hintergrund sind u. a. die maroden Schleusenanlagen in Brunsbüttel, die bei einem Ausfall den gesamten NOK lahmlegen würden - mit weitreichenden Konsequenzen u. a. auch für die Vermarktung des neuen Osterrönfelder Schwerlasthafen samt naheliegender Gewerbeflächen.

Die Resolution zum Nachlesen finden Sie hier [mehr].

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Homepage: SPD-Osterrönfeld


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