SPD im Kreis Rendsburg-Eckernförde

SPD Flintbek erbost über knappe Entscheidung für KiTa-Standort

Veröffentlicht am 19.11.2011, 11:59 Uhr     Druckversion

Der Gemeindekindergarten am Butenschönsredder ist sanierungsbedürftig und gleichzeitig steigt der Bedarf an Plätzen in Kindertagestätten (KiTa). Dies zu regeln, ist eine schwierige Aufgabe bei problematischen Gemeindefinanzen. Die Parteien in der Gemeindevertretung Flintbek waren sich deshalb eigentlich grundsätzlich einig, dass so eine große Investition (ca. 2,5 Mio. €) einvernehmlich oder zumindest im größtmöglichen Konsens gefunden werden muss. Aber genau das Gegenteil ist eingetreten.
Nachdem sich schon der Hauptausschuss mit knapper Mehrheit aus CDU und UWF (5 dafür, 4 dagegen) unerwartet und auch zur Überraschung des Bürgermeisters für einen Neubau einer vergrößerten Gemeinde-KiTa auf dem freien Gelände neben dem Bürger- und Sportzentrum und neben der AWO-KiTa Storchennest ausgesprochen hatte, wurde nun die endgültige Entscheidung in der Gemeindevertretung am 10.11.2011 erwartet. Unbelehrbar zeigten sich die beiden politischen Gruppen auch hier. Ebenso wie im Hauptausschuss nutzten CDU und UWF ihre sehr knappe Mehrheit, um mit 9 zu 8 Stimmen den Neubau neben der AWO-KiTa zu beschließen. Von Einvernehmlichkeit oder Konsens war keine Rede mehr. "Diese Fehlentscheidung wird die Gemeinde über Jahrzehnte belasten" kommentierte dies Hans Joachim Thiem, SPD-Fraktionsvorsitzender, und weiter: "Es macht keinen Sinn, neben eine vorhandene KiTa mit 5 Gruppen und eine weitere mit 6 Gruppen – das sind 11 Gruppen an einem Standort - zu bauen."

Flintbek hat mit seinen drei Ortsteilen Großflintbek, Kleinflintbek und Voorde eine etwa gleichmäßige Verteilung von Kindern im Alter zwischen ein und sechs Jahren. "Dafür sollten die Wege von der Wohnung zur nächsten KiTa für die Kleinen möglichst kurz gehalten werden. Gerade deshalb war in Kleinflintbek die Außenstelle Kleine Flintsteine der AWO-KiTa eingerichtet worden" stellte Susanne Sörensen, SPD-Gemeindevertreterin und Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Jugend, Kultur und Soziales, fest.

Gerne hätte die SPD in Voorde zwei Gruppen untergebracht. Das Gebäude Butenschönsredder hätte saniert oder an anderer Stelle in Großflintbek neu gebaut werden können. Auf jeden Fall sollte es keine Konzentrierung von KiTa-Plätzen geben. Aber genau das haben CDU und UWF mit ihrer knapp durchgedrückten Entscheidung vor.

"Gerade diese beiden Gruppierungen (Flintbeker CDU und UWF) zeigen, dass ihre Beteuerungen der Bürgernähe und der Entscheidungen zum Gemeindewohl nur leere Worthülsen sind" bedauerte Wulf Briege, Gemeindevertreter und Vorsitzender der SPD Flintbek.

Homepage: SPD-Flintbek


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