SPD im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Torsten Albig und Olaf Plambeck waren sich in allen Punkten einig

Veröffentlicht am 23.04.2012, 11:16 Uhr     Druckversion

Torsten Albig und Olaf Plambeck SPD-Spitzenkandidat und Flintbeker Bürgermeisterkandidat frühstückten gemeinsam in Flintbek

„Das war eine Spitzenveranstaltung mit unerwartet guter Beteiligung“ freute sich Wulf Briege, SPD-Vorsitzender in Flintbek, und weiter: „Ich hatte den Eindruck, dass beide Kandidaten sich hier wohlfühlten.“ Und tatsächlich waren am Sonnabendvormittag, 21. April, schon weit vor dem Beginn viele Plätze vom Café Teezeit im Kaufhaus Renner in Flintbek besetzt. Als dann beide, Torsten Albig als SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl und Olaf Plambeck als Bürgermeisterkandidat in Flintbek, pünktlich eingetroffen waren, wurde es in dem Raum mit rund sechzig Zuschauern eng. Die beiden Kandidaten sollten aber nicht nur miteinander frühstücken, sondern auch Fragen aus dem Plenum beantworten. Dafür hatte Briege eine funktionierende Idee, die er im Fernsehen abgeguckt hat. Auf den Tischen lagen Bierdeckel und Kugelschreiber, die für die Formulierung der Fragen genutzt wurden. Er las die Fragen vor, damit sie alle gut hören und die Kandidaten darauf antworten konnten.

Bei einer der ersten Fragen ging es um Schulpolitik. Albig hält es für wünschenswert, dass alle Schularten gut und alle mit guten Lehrern ausgestattet sein sollten. Aber aus der eigenen Erfahrung in Kiel musste er feststellen, dass die Eltern ihre Kinder nicht mehr in der von der CDU gewollten Regionalschule, sondern in der von der SPD präferierten Gemeinschaftsschule anmelden. Deshalb forderte er „weg mit der Ideologie, sondern das machen, was für unsere Kinder wirklich gut ist!“
Plambeck konnte gleiches aus Flintbek berichten und setze sich deshalb für die Weiterentwicklung der Flintbeker Schule am Eiderwald von der Regionalschule zur Gemeinschaftsschule ein.

Auch nach der Stadtregionalbahn wurde gefragt. „Das ist keine Bimmelbahn der SPD“ so Albig, er hält deren Einführung in Kiel und in den angrenzenden Kreisen für ein wichtiges ökonomisches und ökologisches Projekt. Es sei insbesondere auch deshalb richtig, weil der Individualverkehr immer teurer und unsere Gesellschaft immer älter wird. Es müsse vermieden werden, dass die ländlichen Räume von Kultur und Freizeit abgeschnitten, um die Gefahr von zwei Geschwindigkeiten unserer Gesellschaft zu verhindern. Auch Plambeck sieht gerade für Flintbek die auch langfristigen Vorteile durch diese Form des öffentlichen Personenverkehrs.

Natürlich wurde auch das Sparen bei den öffentlichen Haushalten thematisiert. Albig machte deutlich, dass selbstverständlich gespart werden muss, es aber teilweise dazu führt, dass dringende Reparaturen wegen finanzieller Engpässe verschoben werden und später viel teurer ausfallen. Als Beispiel fiel ihm dazu die Situation der Schleusen des Nordostseekanals ein. Für Plambeck wäre es falsch, z. B. bei der Freiwilligen Feuerwehr zu sparen, weil hier Leute im Ehrenamt anderen in ganz schwierigen Lagen zu jede Zeit teilweise mit Gefährdung der Gesundheit oder des Lebens helfen.

Während die Fragen gestellt oder der eine Kandidat sprach, konnte der andere sein Brötchen essen. „Kann ich den restlichen Fleischsalat haben“ wollte Albig von Plambeck wissen. Also hat es ihm genauso geschmeckt, wie den vielen Besuchern. Nach eineinhalb Stunden musste Albig weiter, bei der Verabschiedung stellte sich dann heraus, dass beide trotz der vielen Termine noch in Kiel zum Fußballspiel von Holstein Kiel gegen RB Leipzig wollten. Übrigens hat Kiel mit 1:0 gewonnen, das wünschen sich die beiden Kandidaten bestimmt auch.

Homepage: SPD-Flintbek


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