SPD im Kreis Rendsburg-Eckernförde

SPD-Umweltpolitiker setzen sich für biologische Vielfalt ein

Veröffentlicht am 27.10.2012, 15:40 Uhr     Druckversion

Kommunen sollen sich „Bündnis“ anschließen
Die Umweltpolitiker in der schleswig-holsteinischen SPD wollen erreichen, dass sich möglichst viele Städte und Gemeinden im Land dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ anschließen oder die entsprechende Deklaration unterzeichnen. Wie Eckart Kuhlwein, der Geschäftsführer des SPD-Umweltforums, erklärte, sei dies ein Teil der von der Bundesregierung 2007 beschlossenen „Biodiversitätsstrategie“, nach der Schutz und Nutzung der biologischen Vielfalt so gestaltet werden sollen, dass die Vielfalt der Arten und Naturräume erhalten wird und das gesellschaftliche Interesse an einer „nachhaltigen“ Nutzung realisiert werden kann.

Nach Angaben Kuhlweins haben 60 Kommunen aus ganz Deutschland im Februar 2012 das „Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt“ gegründet. Inzwischen seien dem Bündnis insgesamt 77 Kommunen beigetreten (Stand vom 31. Juli 12). Darunter 59 Städte, 16 Gemeinden und zwei Landkreise. 232 Kommunen hätten (Stand September 12) die Deklaration des Bündnisses unterzeichnet. Aus Schleswig-Holstein gehörten zu den Gründungsmitgliedern Eckernförde, Kiel, Lübeck, Preetz, Ratekau und Rendsburg. Die Erklärung hätten außerdem Ammersbek, Bordesholm, Börnsen, Eutin, Geesthacht, Heide, Malente, Timmendorfer Strand und Todenbüttel unterzeichnet.

Das wichtigste Ziel des Bündnisses sei der Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt. Kommunen seien dabei besonders wichtige Akteure, da ihr Handeln vor Ort für den Erhalt der biologischen Vielfalt entscheidend sei. Sie repräsentierten die politische Ebene, die den Menschen am nächsten stehe und habe die Verantwortung, das öffentliche Bewusstsein zur Bedeutung der biologischen Vielfalt zu stärken. Angesichts ihrer umfassenden Kompetenz in Planung, Verwaltung und Politik und der damit verbundenen Entscheidungen über den Umgang mit der Natur und Landschaft vor Ort verfügten sie über zahlreiche Möglichkeiten zum Erhalt der biologischen Vielfalt beizutragen. Aktivitäten vor Ort führen zudem zu konkreten Ergebnissen, die anderen Akteuren als Vorbild dienen und wichtige Impulse auf höhere politische Ebenen senden können.

Das Bündnis ,,Kommunen für Biologische Vielfalt" wolle Städte und Gemeinden darin unterstützen, diesen Erwartungen gerecht zu werden und biete konkrete Vorteile für die Kommunen. Es biete den Städten und Gemeinden die Möglichkeit, sich als Kommunen zu profilieren, die sich an Grundsätzen der Nachhaltigkeit orientieren und positiv auf sich und ihre Maßnahmen aufmerksam machen. Gerade im Hinblick auf die weichen Standortfaktoren und für Kommunen in Tourismusregionen könne der Erhalt der biologischen Vielfalt, der auch ein Erhalt der landschaftlichen Vielfalt ist, ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal werden.

Das Umweltforum plant für den März 2013 eine größere Veranstaltung, auf der Experten aus den Mitgliedskommunen

Homepage: SPD-Umweltforum


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