SPD im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Kreis-SPD diskutiert europäische Energiepolitik

Veröffentlicht am 15.02.2013, 18:16 Uhr     Druckversion

„Wir wollen einerseits eine möglichst dezentrale Energieerzeugung und -versorgung. Andererseits wollen wir aber auch die natürlichen Standortvorteile, über die einzelne Regionen in Europa verfügen für die Nutzung erneuerbarer Energien nutzen (Sonne, Wind, Wasserkraft). Dazu ist eine europäische Energiepolitik und Planung der Netzinfrastruktur notwendig.“ Dies ist eine der zentralen Aussagen eines Diskussionspapiers, das der Arbeitskreis Europäische Energiepolitik der SPD Rendsburg-Eckernförde unter der Leitung des stellv. Kreisvorsitzenden Götz Borchert erarbeitet hat. Die Diskussion angestossen hatte der Sprecher des EuropaForums der SPD Schleswig-Holstein, Martin Tretbar-Endres aus Rendsburg, der darauf aufmerksam gemacht hatte, dass die Energiepolitik ein wichtiges Feld einer verstärkten europäischen Zusammenarbeit sei. „Derzeit ist dieses Politikfeld auf europäischer Ebene jedoch in erster Linie durch nationale Egoismen geprägt“, so Borchert. Um für diesen Bereich Positionen und Zukunftsideen zu entwickeln, bildete sich ein zehnköpfiger Arbeitskreis. „Wir haben in den vergangenen fast zwei Jahren verschiedene Fragen diskutiert: Welche Bedeutung spielt eine dezentrale Energieversorgung in den Kommunen für die Energiewende? Welche Interessen hat die Wirtschaft? Was für Technologien werden entwickelt? Welche Herausforderungen stellen sich beim Ausbau der Netze? Was muss sich im politischen System der europäischen Union ändern, damit die Energiewende gelingen und alle Menschen gleichermaßen der Zugang zu Energie gewährleistet und bezahlbar ist?“ Analyse und erste Antworten hat der Arbeitskreis in einem 18seitigen Diskussionspapier zusammengefasst. „Bestandteil dieses Papiers sind auch konkrete Vorschläge wie die Ostseeregion zu einer Modellregion einer nachhaltigen und sicheren Energieversorgung werden kann“, so Martin Tretbar-Endres. „Wir brauchen mehr gebündelte Kompetenzen in Brüssel, wenn eine europaweite Energiewende gelingen soll.“ Der Arbeitskreis verschickt das Papier in den nächsten Wochen sowohl innerhalb der SPD als auch an Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure der Energiepolitik, um Stellungnahmen und konkrete Vorschläge zu erhalten. „Das Thema ist unglaublich komplex. In unserer Freizeit haben wir uns als Ehrenamtliche Gedanken gemacht, jetzt möchten wir gerne Expertinnen und Experten dazu bitten“, erklärt Götz Borchert. Spätestens in der zweiten Jahreshälfte 2013 soll ein umfassender Antrag zur europäischen Energiepolitik für den SPD-Parteitag vorliegen.
zum Diskussionspapier...

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