SPD im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Auftakt für bildungspolitische Nord-Kooperation gelungen!

Veröffentlicht am 26.03.2013, 11:46 Uhr     Druckversion

Bildung: AfB Nordkooperation

Auftakt für bildungspolitische Nord-Kooperation gelungen!

Am 23. März trafen sich in Hamburg die BildungspolitikerInnen der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) aus den fünf norddeutschen Bundesländern Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachen und Schleswig-Holstein, um eine regelmäßige Gesprächsrunde für eine gemeinsam abgestimmte Bildungspolitik zu starten.

„Bildungspolitik ist nur wirklich gut, wenn sie den Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien nützt. Das gilt natürlich länderübergreifend!“, so Ulf Daude, Mitglied des Bundesvorstandes der AfB und Initiator dieses Kooperationstreffens.

Inhaltlich tauschten sich die TeilnehmerInnen zu folgenden Themen aus:

Die AfB engagiert sich in allen Bereichen der Bildung, von der frühkindlichen bis zur universitären Bildung sowie in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Bildung bedeutet dabei mehr als ökonomisch verwertbares Wissen und schließt auch die menschliche Entwicklung, Kultur und Beteiligung am öffentlichen Leben mit ein.

„Eine Schule für Alle“ war und bleibt das Ziel unserer Bildungspolitik. Wir begrüßen den aktuellen Trend zu einer 2-Gliedrigkeit aus Gemeinschaftsschulen und Gymnasien als den richtigen Weg und werden uns für zwei starke gleichwertige Säulen auf dem Weg zum Abitur einsetzen. Zukünftig wird es dann um eine gute Weiterentwicklung, zu einer Schule gehen, die die Fähigkeiten und die Interessen aller Kinder optimal fördert und zum bestmöglichen Schulabschluss führt.

Der mittlere Schulabschluss (MSA) muss allen Jugendlichen erteilt werden, die die Sekundarstufe I erfolgreich absolviert haben. Die Zuordnung von 10 Schuljahren als Kriterium muss umgehend von der KMK abgeschafft werden, damit G8 Schülerinnen und Schüler nicht Gefahr laufen, ohne Schulabschluss da zu stehen, wenn es mit dem Abitur Schwierigkeiten gibt.

Wir fordern eine übergreifende Reform der LehrerInnenausbildung, bei der neben den Grundschullehrkräften alle LehrerInnen für die Arbeit an Gemeinschaftsschulen und Gymnasien der Sekundarstufe I und II ausgebildet werden. Hierzu gehören auch gleiche Arbeitsbedingungen und Bezahlung für alle Lehrkräfte.

Wir setzen uns für ein flächendeckendes und für jede Familie erreichbares Angebot an echten gebundenen Ganztagsschulen ein.

Der Gedanke der Inklusion ist in vielen Bereichen angekommen, bereitet aber vor Ort noch viele Probleme in der Umsetzung. Wichtig ist uns, dass Inklusion mehr ist, als ein messbarer Status: Inklusion ist eine Haltung! Jeder Mensch hat das Recht auf einen Platz in unserer Gesellschaft und darf nicht aus irgendwelchen Gründen an einen Randplatz geschoben werden, auch wenn er noch so schön gestaltet wurde. Wir werden die vielen guten Beispiele und Schritte in der bisherigen Förderung der Inklusion sammeln, sie sichtbarer und verständlicher machen und Mut machen, die nächste Schritte zu gehen. Weiterhin werden wir uns für die Bereitstellung der nötigen Mittel und Strukturen einsetzen.

Die Kontakte der AfB Nord-Kooperation werden nun weiter ausgebaut und der stetige Austausch gesucht und gefördert. Es wurde ein regelmäßiger halbjähriger Rhythmus für persönliche Treffen vereinbart. Das nächste Treffen findet im Oktober 2013 in Hamburg statt.

Ulf Daude - Mitglied des AfB Bundesvorstandes

Homepage: AfB Schleswig-Holstein


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