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Sönke Rix und Olaf Plambeck standen Rede und Antwort

Veröffentlicht am 09.04.2013, 15:59 Uhr     Druckversion

SPD-Bundestagsabgeordneter und Flintbeker Bürgermeister stellten sich den Fragen der Flintbeker.

„Das war wieder eine tolle Veranstaltung“ freute sich Wulf Briege, SPD-Vorsitzender in Flintbek, und weiter: „Ich hatte den Eindruck, dass beide Kandidaten sich hier wohlfühlten.“ Und tatsächlich waren am Sonnabendvormittag, 6. April, alle Plätze vom Café Teezeit im Kaufhaus Renner in Flintbek besetzt.

Knapp dreißig Zuschauer/innen konnten ab 10:30 Uhr auf Bierdeckeln notierte Fragen an beide, Sönke Rix (SPD-MdB) und Olaf Plambeck, seit neun Monaten Bürgermeister in Flintbek, stellen. Briege verlas die Fragen und moderierte wieder in seiner lockeren, sympathischen Art den Vormittag.

Anfangs berichtete Rix von seiner Arbeit im Bundestag, in dem er einer von rund 600 Abgeordneten ist. Er gehört Ausschüssen an, die sich mit Rechtsradikalismus sowie mit Familie, Jugend und Alleinerziehenden beschäftigen. Plambeck kam sich im Juli 2012 in den ersten Tagen in seinem neuen Büro recht einsam vor. Das änderte sich aber schnell nach Ende der Urlaubszeit.

Bei einer der ersten Fragen ging es um angesichts der bevorstehenden Kommunalwahl um das Wahlrecht. Beide waren einig, dass ausländische Bürger/innen dann zur Kommunalwahl gehen dürften, wenn sie bereits längere Zeit im Ort wohnen. Für EU-Angehörige gilt es schon jetzt.
Natürlich wurde Rix auch auf den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück angesprochen. Rix hat den Eindruck, dass er zuerst als allseits befähigter Bewerber anerkannt wurde und von den Medien „hochgeschrieben“ wurde. Als er dann von der SPD zum Kandidaten gewählt worden war, sei er dann ganz anders gewesen. Steinbrück war, ist und bleibt wohl auch ein kantiger Typ, der sich nicht scheut, seine Meinung zu äußern. Rix wies darauf hin, dass es aber hauptsächlich auf die Themen ankommt. Wer Mindestlohn, Bürgerversicherung, mehr Gerechtigkeit will, der wird dies nur mit der SPD erreichen. Übereinstimmung bestand zwischen Rix und Plambeck auch darin, dass der Lohn auch zum Leben ausreichen muss. Es kann nicht sein, dass die öffentliche Hand eine zu geringe Bezahlung
der Arbeitgeber mit Sozialleistungen aus Steuermitteln ausgleichen muss.

Die Situation des öffentlichen Personennahverkehrs in Flintbek sei laut Plambeck schwierig, weil der finanzielle Druck und die einzuhaltenden Fahrerpausen die Busunternehmen zu Überlegungen zwingen, die Linienführung auch in Flintbek zu verschlanken. Zählungen der Fahrgäste haben ergeben, dass beispielsweise zu bestimmten Zeiten teilweise nur zwei Personen im Gebiet Demenbeck/Gartenstraße ein- bzw. aussteigen.

Auch der Lehrstand in der Hörn-Passage am Müllershörn wurde thematisiert. Plambeck konnte von seinen Bemühungen zur Belebung der Passage durch Gespräche mit dem dänischen Eigentümer berichten. Nur in dessen Entscheidungsbereich liegt es aber, wie und an wen er die leeren Räume vermietet oder verwendet. Gutes konnte Plambeck dagegen zur Ansiedlung neuer Betriebe z. B. im Gewerbegebiet an der Landesstraße andeuten. Es habe Kontakt zu mit mittelständischen Betrieben, die sich hier ansiedeln könnten. Damit würden weiter Arbeitsplätz in Flintbek geschaffen und der Gemeindekasse würde mehr Gewerbesteuer zufließen.

Text: E. Pieczonka
Bild: H. J. Thiem

Homepage: SPD-Flintbek


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