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Gettorf: Bürgermeister Jürgen Baasch zieht Bilanz seiner ersten Amtszeit

Veröffentlicht am 16.05.2013, 12:01 Uhr     Druckversion

Bürgermeister Jürgen Baasch, Gettorf

 

Unser Gettorfer Bürgermeister Jürgen Baasch (68) zieht Bilanz seiner ersten Amtszeit 2008 – 2013. Der SPD Ortsverein führte aus diesem Anlass ein Interview mit dem überzeugten Ehrenamtler Baasch.

 

SPD Ortsverein Gettorf: Jürgen, wenn du auf die letzten 5 Jahre zurückblickst, was war das schönste Ereignis?

 

Jürgen Baasch: Nach 30 Jahren konnten in Gettorf erstmals in eigener Regie der Gemeinde bauträgerfreie Grundstücke verkauft werden. Die Gemeinde, mit mir an der Spitze, hat die Flächen erfolgreich verkauft und vermarktet. Insgesamt 1,8 Millionen Euro kamen durch das Baugebiet „Stohler Damm“ so als Erlös in die Gemeindekasse. Dadurch sind wir jetzt finanziell hervorragend aufgestellt und haben Spielräume für wichtige Investitionen, wie beispielsweise der Umsetzung des Sportentwicklungsplanes. Das kommt allen Gettorferinnen und Gettorfern zugute und macht mich zufrieden und stolz.

 

SPD Ortsverein Gettorf: Bleiben wir bei den Finanzen: Wie ist deine persönliche Einschätzung zur Finanzlage der Gemeinde Gettorf?

 

Jürgen Baasch: Die Finanzlage ist überschaubar und das meine ich positiv. Das sagt sich so leicht, ist aber das Resultat harter Arbeit aller Beteiligten. Wir sind aktuell in der Lage, unsere Verbindlichkeiten in Höhe von 5,5 Millionen Euro bedarfsgerecht abzubauen, ohne zwanghaft sparen zu müssen. Das ist auch wichtig, denn nur mit einer leistungsfähigen und attraktiven Infrastruktur ist die Gemeinde Gettorf als Wohnort interessant. Das gilt ganz besonders für junge Familien.

 

SPD Ortsverein Gettorf: Stichwort „junge Familien“. Wie sieht es mit der Kinderbetreuung unserer Kleinsten aus?

 

Jürgen Baasch: Auch hier sind wir jetzt gut aufgestellt. Diverse Baumaßnahmen bei den öffentlichen Kindergärten und –krippen haben dazu beigetragen, dass wir künftig die wichtige Kinderbetreuung der U3-Kinder (unter 3 Jahren) sicherstellen können. Besonders gefreut hat mich der Neubau der Krippe bei der KiTa Regenbogen. Diesen Monat feierten wir dort Richtfest. Ich habe mich persönlich sehr dafür eingesetzt, dass die jetzige Lösung greift: Die Gemeinde Gettorf baut die Krippe, die anschließend in die Betriebstägerschaft der Kirchengemeinde übergeht.

 

SPD Ortsverein Gettorf: Nun leben in Gettorf nicht nur Kinder und junge Familien. Wie attraktiv ist Gettorf für unsere Seniorinnen und Senioren?

 

Jürgen Baasch: Ich weiß aus vielen Gesprächen mit unseren älteren Bürgerinnen und Bürgern, wie sehr sie das Leben in Gettorf schätzen. Die Betreuungsangebote und die für ältere Menschen so wichtige funktionierende Infrastruktur stimmen. Es gibt viele Veranstaltungen, gerade für ältere Menschen. Besonders gefreut hat mich in meiner Amtszeit die Gründung des sehr engagiert und erfolgreich arbeitenden Seniorenbeirates. Das ist übrigens auf einen Antrag der SPD-Fraktion zurückzuführen.

 

SPD Ortsverein Gettorf: Mal was ganz anderes: Wie viel Zeit setzt du für dein Ehrenamt „Bürgermeister“ eigentlich ein?

 

Jürgen Baasch: Offiziell 15 bis 20 Stunden pro Woche. Aber das reicht nicht. Ich finde, ein Bürgermeister muss ganz nah bei den Menschen sein, mit ihnen reden und ihnen zuhören. Da kommen locker nochmal 15 bis 20 Stunden dazu. Sagen wir also insgesamt so 35 Stunden pro Woche.

 

SPD Ortsverein Gettorf: Du willst Bürgermeister bleiben. Was hast du dir für die kommenden 5 Jahre vorgenommen?

 

Jürgen Baasch: Ganz oben steht für mich die Förderung des sozialen Wohnungsbaus. Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum für einkommensschwächere Bürgerinnen und Bürger. Hier konnte ich kürzlich das Gemeinnützige Wohnungsunternehmen Eckernförde (GWU) als Partner gewinnen. Konkret: Wir werden in Gettorf in Kürze weitere Sozialwohnungen bauen. Zweitens: Ich werde mich für die Schaffung und Weiterentwicklung des Sportzentrums an der Isarnwohldschule einsetzen und dieses Vorhaben gemeinsam mit allen Beteiligten zum Erfolg führen. Gleichzeitig ergeben sich dadurch Vermarktungschancen des dann neu zu nutzenden Sportgeländes am Ringweg. Drittens: Mir liegt die Wirtschaftsentwicklung sehr am Herzen. Deshalb möchte ich das Gewerbegebiet Eichkoppel erweitern und so neue Arbeitsplätze schaffen.

 

SPD Ortsverein Gettorf: 35 Stunden Ehrenamt als Bürgermeister – bleibt da noch Zeit für Hobbies?

 

Jürgen Baasch: Kaum, aber ich finde immer genug Zeit für meine Familie. Für meine Frau Irmgard, mit der ich seit 42 Jahren verheiratet bin, meine Tochter und meine Enkeltochter bin ich da – das ist mir wichtig.

 

SPD Ortsverein Gettorf: Gab es auch Enttäuschungen in der nun fast vergangenen Amtszeit?

 

Jürgen Baasch: Wenig. Aber sehr geärgert habe ich mich darüber, dass mein Vorschlag, die gemeindeeigenen Wohnungen in der Kirchstraße nicht im Rahmen der durchgeführten Sanierungen mit Balkonen auszustatten. Jetzt müssen die Wohnungen ohne Balkone vermietet werden. Das ist weniger attraktiv. Schade.

 

SPD Ortsverein Gettorf: Unsere letzte Frage ist eine Doppelfrage. Hast du ein Vorbild und gibt es ein Lieblingszitat?

 

Jürgen Baasch: Mein Vorbild ist Helmut Schmidt. Der ist geradlinig, schnörkellos und segelt auch mal gegen den Wind. Für Schmidt sind Widerstände Herausforderungen. Und bei meinem Lieblingszitat brauche ich nicht lange überlegen: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!“ Ich meine damit, dass ich mich um Wünsche und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sofort kümmere. Ganz einfach!

 

SPD Ortsverein Gettorf: Vielen Dank für deine Antworten. Wir sind froh, einen Bürgermeister wie dich in unserer Gemeinde zu haben und wünschen dir viel Erfolg und eine zweite Amtszeit als ehrenamtlicher Bürgermeister Gettorfs.

 

Das Interview für den SPD Ortsverein Gettorf führte Michael Janowski.

Homepage: SPD-Gettorf


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RE: Gettorf: Bürgermeister Jürgen Baasch zieht Bilanz seiner, Jürgen Strack, (18.05.2013, 18:48 Uhr)
 
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