SPD im Kreis Rendsburg-Eckernförde

SPD fordert mehr kommunale Seniorenbeiräte im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Veröffentlicht am 17.05.2013, 12:26 Uhr     Druckversion

Der SPD-Kreisvorstand ruft dazu auf, in den 165 Gemeinden im Kreis deutlich mehr Seniorenbeiräte zu installieren. Derzeit gibt es Seniorenbeiräte erst in 9 Städten und Dörfern.

„Andere Kreise sind da deutlich weiter“, stellt der Kreisvorsitzende Sönke Rix, MdB, zur Begründung dieses „Gründungsappells“ fest. Rix verweist auf die Bedeutung der bereits einsetzenden Veränderungen durch die Alterung der Gesellschaft.

Im Kreis werde der Anteil der über 65-jährigen bis 2025 um ein Drittel bzw. 17.000 Menschen zunehmen. „Das Riesenpotential, das in der wichtigen und wachsenden Generation „60 plus“ steckt, müssen wir vor Ort für das Wohl der Gemeinden und für die Zukunft aller Generationen mobilisieren. Der Schlüssel dafür lautet: Gründet mehr Seniorenbeiräte!“

Der Gründungsaufruf im Wortlaut:

„Der Kreisvorstand der SPD Rendsburg-Eckernförde fordert die Fraktionen und BürgermeisterInnen aller politischer Richtungen in unseren Dörfern und Gemeinden dazu auf, die Gründung von Seniorenbeiräten zu initiieren!

Wer mehr privates Engagement fordert, wer mehr Selbsthilfe, mehr Mitwirkung und bessere Bürgerbeteiligung ermöglichen will, der hat mit der älteren Generation einen starken Partner:

  • sie bringt viele wichtige Kompetenzen und Erfahrungen mit;
  • sie hat die Zeit und den Willen, sich zu engagieren;
  • sie wird die Chance nutzen, zur Lösung vieler Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft selbst aktiv beizutragen. Das gilt gerade für den steigenden Bedarf Älterer, was Beratung, Begleitung und Betreuung angeht.

Die Gemeindeordnung eröffnet dafür in § 47d allen Gemeinden eine flexibel handhabbare Möglichkeit, über eine eigene Satzung Seniorenbeiräte einzurichten.

Seniorenbeiräte leisten und bewirken viel:

-Seniorenbeiräte sind die Interessenvertretung der älteren Menschen in der Gemeinde, sie handeln überparteilich und überkonfessionell;

- Seniorenbeiräte sind Anwälte und Kümmerer für ihre Generation: sie informieren und beraten in allen Fragen, die ältere Menschen und ihre Lebensumstände betreffen.

- Seniorenbeiräte haben Informationsrechte gegenüber „der Politik“. Sie können in den politischen Gremien mitreden und Anträge stellen.

An unsere älteren Bürgerinnen und Bürger appellieren wir: Nutzen Sie die Möglichkeiten, die sich bieten! Nehmen Sie Ihre jetzt neu zu wählenden Gemeindevertreter und Bürgermeister in die Pflicht, Sie dabei zu unterstützen. Sprechen Sie Sozial- und Wohlfahrtsverbände an - sie sind gute Verbündete.

Rund 120 Seniorenbeiräte gibt es in Schleswig-Holstein - von Klein Kummerfeld bis Langballigau, von Föhr bis Fehmarn. In unserem Kreis müssen es deutlich mehr werden!“

Wer mehr zu Seniorenbeiräten und ihrer Gründung erfahren will: www.lsr-sh.de

Gute praktische Hinweise liefert auch eine Broschüre aus NRW: www.lsv-nrw.de, S.42 ff.

Ansprechpartner im SPD-Kreisvorstand: Andreas Fleck, Felde, 0163-140 7795

 


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