SPD im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Flintbeker SPD-Fraktion hat sich konstituiert

Veröffentlicht am 03.06.2013, 08:40 Uhr     Druckversion

Monika Böhl-Jessen folgt Hans Joachim Thiem im Fraktionsvorsitz.

Für Dienstag, 28. Mai, also zwei Tage nach der für die SPD erfolgreichen Kommunalwahl, hatte der bisherige Fraktionsvorsitzende Hans Joachim Thiem für die konstituierende Sitzung der neuen SPD-Fraktion eingeladen. Wie erwartet wurde die Spitzenkandidatin Monika Böhl-Jessen einstimmig zur Fraktionsvorsitzenden gewählt. Sie war im Wahlkreis 2 (Gebiet Kleinflintbek und Rathaus) direkt gewählt worden. Ihr Vertreter ist mit einstimmigem Votum der im Wahlkreis 4 ebenfalls direkt gewä

Der 69-jährige Thiem, der nicht wieder zur Wahl angetreten war, wurde gebührend von Wulf Briege, Flintbeker SPD-Vorsitzender und Fraktionsmitglied, mit kleinen Präsenten verabschiedet. Thiem war vor zehn Jahren in die Gemeindevertretung gewählt worden. Anfangs hatte er die Funktion des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Nach dem tragisch frühen Tod von Bernd Haß übernahm Thiem den Fraktionsvorsitz. Seit nun fast neun Jahren führte er die Fraktion. Daneben war er Mitglied im Hauptausschuss und ist er in der Funktion als zweiter stellvertretender Bürgermeister tätig gewesen. In diese Zeit fallen viele wichtige Entscheidungen, so beispielsweise die Erhöhung der KiTa-Plätze, die Einführung der Schulsozialarbeit, die Konzessionsverträge für das Gas-, Strom- und Wassernetz in Flintbek, die Sanierung der Abwasserkanäle, die Realisierung eines Energiekonzeptes, die Bürgermeisterwahl 2012 und die Vorbereitung für das Zukunftskonzept Flintbeks. „Man muss selbst aufhören, bevor andere einen dazu drängen;“ stellte Thiem auch schon vor der Wahl fest und ergänzte: “Zehn Jahre sind für mich auch genug und jetzt sollen die Jüngeren ‘ran.“ Er wird aber in der Parteiarbeit als Mitglied des SPD-Ortsvereins weiterhin aktiv bleiben.

Unverständnis löste die Feststellung in dieser ersten Sitzung der neuen Fraktion aus, dass die aus neun Mitgliedern bestehenden Ausschüsse nach dem zurzeit geltenden Auszählverfahren das Mehrheitsverhältnis der Gemeindevertretung umdreht. Während SPD mit 35,9 % (9 Sitze) und Grüne mit 14,42 % (3) zusammen 50,32 % erreichten und zwölf der 24 Sitze in der Gemeindevertretung erhalten, sieht es bei der Besetzung der Ausschüsse genau anders aus: Von dort neun Sitzen erhalten SPD drei Sitze und Grüne einen Sitz, also zusammen nur vier Sitze. Vier von neun sind nur 44 %. Eine Verringerung der Ausschüsse von neun auf sieben oder eine Erhöhung von neun auf zehn stimmenberechtigte Mitglieder würde diese Ungerechtigkeit beseitigen. Dafür ist aber eine Änderung der Hauptsatzung erforderlich.

Homepage: SPD-Flintbek


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