SPD im Kreis Rendsburg-Eckernförde

SPD-Kreistagsfraktion: Mehr als 30 Anträge für ÖPNV

Veröffentlicht am 04.08.2013, 22:04 Uhr     Druckversion

SPD-Kreistagsfraktion: Mehr als 30 Anträge für einen attraktiven und leistungsstarken ÖPNV im Kreis Rendsburg-Eckernförde

„Der vorgelegte Entwurf für einen Regionalen Nahverkehrsplan 2013 bis 2017 (RNVP) ist für die SPD-Kreistagsfraktion in dieser Form nicht akzeptabel. Er gibt keine Antworten darauf, wie ein attraktiver und leistungsstarker ÖPNV in der Zukunft aussehen soll“, sagte der Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion im fachlich zuständigen Regionalen Entwicklungsausschuss, Martin Tretbar-Endres in Rendsburg.

Die Aussagen im RNVP zur Weiterentwicklung des Angebotes, zur Qualitätsverbesserung und -sicherung, zur besseren Verknüpfung Bus/Bahn und Bus/Bus seien aus SPD-Sicht unzureichend.

Die SPD-Fraktion wolle daher, dass der RNVP in seiner grundsätzlichen Ausrichtung überarbeitet wird. Ziel müsse sein, dass der Kreis Rendsburg-Eckernförde den ÖPNV stärkt, kundenfreundlich ausrichtet und die Nutzerinnen und Nutzer stärker an der Qualitätskontrolle und der Weiterentwicklung beteiligt. Zudem müsse der RNVP die notwendige Flexibilität ermöglichen, um auf neue Entwicklungen und eine veränderte Nachfrage mit neuen Angeboten zu reagieren. „Wir wollen einen integrierten Taktverkehr im Kreisgebiet, d. h., eine bessere Vernetzung und Vertaktung der ÖPNV-Angebote Bus + Bahn, aber auch Individualverkehr und ÖPNV“, forderte Martin Tretbar-Endres. Der RNVP müsse Antworten auf die geänderten Mobilitätsanforderungen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels geben. Dazu gehöre auch, dass der ÖPNV im Kreisgebiet sehr viel mehr Aufgaben habe als die Schülerbeförderung. Eine hohe Attraktivität des ÖPNV müsse dazu beitragen, die zukünftige Fahrgastnachfrage zu steigern.

Als eine zentrale Forderung der SPD hob der Rendsburger Kreistagabgeordnete die Einrichtung eines Mobilitätsbeirates hervor: „Dieser soll als Interessenvertreter und als Ansprechpartner für die Nutzer dienen und das Qualitätsmanagement unterstützen“, so Tretbar-Endres. Die SPD fordere darüber hinaus eine regionale Mobilitätszentrale RD-Eck, die u. a. die Gemeinden bei der Optimierung ihres ÖPNV-Angebots unterstützt und Ansprechpartner für alle ÖPNV-Fragen im Kreis ist. Die Mobilitätszentrale solle zudem die Arbeit des ÖPNV-Beirates koordinieren und unterstützen.

„Die Barrierefreiheit des ÖPNV ist ein weiteres zentrales Anliegen der SPD-Kreistagsfraktion. Wir unterstützen den Vorschlag, einen eigenen Maßnahmenplan zur Barrierefreiheit zu erarbeiten unter der Voraussetzung, dass dieser sehr zügig nach Verabschiedung des RNVPs in Angriff genommen wird und konkrete Umsetzungsschritte enthält“, verdeutlichte der SPD-Kreistagsabgeordnete.

Dabei seien die inhaltlichen Vorschläge der Selbsthilfe Körperbehinderter, Landesverband SH und des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Regionalverband Schleswig/Mittelholstein eine wichtige inhaltliche Grundlage.

Insgesamt hat die SPD Fraktion mehr als 30 Einzelanträge zum RNVP-Entwurf eingebracht, die auf der Sitzung des Regionalen Entwicklungsausschusses am 6. August beraten werden sollen.

 

Martin Tretbar-Endres Regionalentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion RD-ECK

 

Homepage: SPD-Kreistagsfraktion Rendsburg-Eckernförde


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