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Pflegekammer und Berufsordnung für die Pflegeberufe

Veröffentlicht am 14.02.2014, 19:57 Uhr     Druckversion

"Schluss mit der Fremdbestimmung in der Pflege," so die pflegepolitisch Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Birte Pauls beim Gespräch mit dem Kreisvorstand der AG 60 plus SPD-KV Rendsburg-Eckernförde und weiter: "eine Pflegekammer und eine Berufsordnung, wie sie bei allen anderen Heilberufen schon lange üblich ist, verbessert Image und gesellschaftliche Anerkennung der Pflegeberufe. Wir werden beides einführen ! So nachzulesen im Wahlprogramm der Landes-SPD."

Birte Pauls ergänzte noch weiter, dass genau dies auch unter VI.2.4. des Koalitionsvertrages als Auftrag für diese Legislatur so festgeschrieben sei.

Alle vorabgenannten Planungen wurden auf Landesparteitagen der SPD mit überragender Mehrheit verabschiedet. Jetzt aufkommende Kritik ist demnach auch nicht in allen Einzelheiten nachzuvollziehen, auch Kritik aus der Gewerkschaft, sie wurden bei der Diskussion der Vorhaben mitbeteiligt.

Die Kritik des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (BpA) war zu erwarten, denn sie wollen nicht, dass die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen die Selbstbestimmung und -verantwortung übernimmt.

In der Diskussion mit der AG 60 plus konnten viele Unklarheiten beseitigt werden, auch wenn manche Zweifel nicht ausgeräumt werden konnten.

Einigkeit gab es darüber, dass es eine Berufs- und Interessenvertretung für die Pflege geben sowie die Fremdbestimmung ein Ende haben muss.

In einer Berufsordnung muss dann folgerichtig die Berufsausbildung und Weiterbildung, die Sicherung der Qualität in der pflegerischen Versorgung oder Mitwirkung bei Gesetzesvorhaben geregelt sein.

Die Pflegekammer führt keine Tarifverhandlungen. Dafür brauchen wir starke Gewerkschaften.

Einig waren sich Birte und die AG darüber, dass auch die Arbeitgeber den Pflegenden gegenüber eine Verantwortung für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen tragen. Zusätzlich sollten  die Arbeitgeber auch daran denken, selbst den Pflegendenbedarf durch das Anbieten von Ausbildungsplätzen zumindestens teilweise abzudecken.

"Die Vielzahl der angebotenen privaten Pflegeeinrichtungen lassen die Vermutung zu," so der Kreisvorsitzende der AG 60 plus Hans Peter Robin,

"dass mit der Pflege Geld zu verdienen ist, rein ökonomisch betrachtet. Menschlich betrachtet ist es aber zuerst unsere Plicht, die Rahmenbedingungen in der Pflege so zu verbessern, dass wieder mehr junge Menschen den Pflegeberuf gerne ausüben und auch für längere Zeit ausüben wollen und die zu Pflegenden die Qualität an Pflege erhalten, die sie benötigen.

Dazu wäre auch die Einrichtung einer Pflegekammer ein wichtiger Baustein !"


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