SPD im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Ohne Euros aus Brüssel wäre Rendsburg-Eckernförde arm dran!

Veröffentlicht am 23.04.2014, 18:10 Uhr     Druckversion

Martin Tretbar-Endres, Kandidat für das Europäische Parlament und Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion im Regionalen Entwicklungsausschuss erklärt die Bedeutung Europas für unseren Kreis:

  • Kreishafen Rendsburg: keine Kräne zum Schiffe be- und entladen ohne EU-Unterstützung;
  • Hilfe für Ausbilderbetriebe und Auszubildende, damit die Ausbildung erfolgreich beendet oder eine neue geeignetere gefunden wird: Ohne EU-Mittel für den Verein Umwelt, Technik, Soziales in Eckernförde nicht möglich
  • Barrierefreie Begegnungsstätte für Senioren und Kinder in Klein Wittensee:  ermöglicht durch  EU-Mittel für die Aktivregion „Eider und Kanalregion Rendsburg“.

Drei Beispiele dafür, wie Europäische Gelder aus den Strukturfonds Aktivitäten im Kreis Rendsburg-Eckenförde ermöglichen. Denn Mittel aus Brüssel fließen nicht nur in die südlichen EU-Länder sondern auch nach Schleswig-Holstein und in unseren Kreis. Förderung der Wirtschaft, Arbeitsmarktpolitik oder auch die Entwicklung des ländlichen Raumes gäbe es ohne die EU-Millionen nicht.

Einige weitere Beispiele: Der Schwerlasthafen in Osterrönfeld wird mit EU-Mitteln gefördert. Ebenso der Breitbandnetzausbau in den Ämtern Dänischenhagen, Dänischer Wohld und den Hüttener Bergen. Das Nordkolleg Rendsburg entwickelt Netzwerke zwischen Kultur und Wirtschaft mit EU-Unterstützung. In der Produktionsschule Eckernförde werden schulmüde Jugendliche wieder an das Lernen gewöhnt und wenn es gut läuft in eine Ausbildung gebracht –mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds.

Projekte der Aktivregionen werden von der EU unterstützt

Fünf Aktivregionen gibt es in unserem Kreisgebiet: Von der Aktivregion Hügelland am Ostseestrand und der Schlei-Ostsee-Aktivregion im Norden über die Eider Kanalregion Rendsburg und die Aktiv-Region Eider-Treene–Sorge in der Mitte bis zur Aktivregion Mittelholstein im Süden des Kreisgebietes. Alle erhalten sie Millionenbeträge für zahlreiche Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raumes, zum Beispiel zur Förderung des Tourismus. Aber auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Dänemark wird gefördert. So beteiligt sich die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises an einem Projekt mit deutschen und dänischen Partnern zur Entwicklung und den Einsatz für nachhaltige elektrische Mobilität (Emotion).

Neue Förderperiode beginnt in diesem Jahr

In diesem Jahr beginnt die neue EU-Förderperiode. Bis zu ihrem Ende im Jahr 2020 werden insgesamt etwa 870 Millionen € aus den Strukturfonds nach Schleswig-Holstein fließen: 271 Millionen € für die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, 89 Millionen € für das Landesprogramm Neue Arbeit, 420 Millionen € für das Zukunftsprogramm Ländlicher Raum und 90 Millionen € für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Dänemark (Interreg V a).

Mehr EU-Mittel für Projekte in unserem Kreis

Im Kreis Rendsburg-Eckernförde sollten in den kommenden Jahren noch mehr EU-Mittel für Zukunftsprojekte eingeworben werden. So wird beispielsweise in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Dänemark ein Schwerpunkt die Entwicklung und Umsetzung von Lösungen zur Anwendung erneuerbarer Energiequellen sein. Rendsburg-Eckernförde hat hier viel anzubieten, vom Gymnasium erneuerbare Energien, über den Schwerlasthafen bis hin zu den Unternehmen Denker & Wulff, Max Bögl oder Repower. Diese Kompetenzen sollten gebündelt in die Zusammenarbeit mit Dänemark eingebracht werden mit dem Ziel ein Projekt zu starten. Die Gelder aus Europa könnten wir damit zum Nutzen unseres Kreises einsetzen.


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