SPD im Kreis Rendsburg-Eckernförde

SPD-Umweltexperten unterstützen den Ausstieg aus der Kohle

Veröffentlicht am 13.11.2014, 18:32 Uhr     Druckversion

Die im Umweltforum zusammen geschlossenen Politikerinnen und Politiker der schles-wig-holsteinischen SPD unterstützen die Vorschläge von Umweltministerin Barbara Hendricks, den Ausstieg aus der Kohlenutzung zur Stromerzeugung zu beschleunigen und weitere Kohlekraftwerke stillzulegen. Nur so könne das selbst gesteckte Klimaziel erreicht werden, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40% gegenüber 1990 zu reduzieren.

Wie Gerrit van den Toren (Rendsburg) als energiepolitischer Sprecher des Forums erklärte, müsse vor allem die besonders klimaschädliche Braunkohleverstromung beendet werden. Und das von der Bundesregierung geplante Klima-Aktionsprogramm müsse neben allen anderen Maßnahmen auch ein Kohleausstiegsgesetz vorsehen. Das Umweltforum teilt die Auffassung von Bundesumweltministerin Hendricks, dass Deutschland eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels zu spielen habe. Die Bundesrepublik sei nicht nur bei der Erforschung und Entwicklung der Grundlagen, Strategien und Lösungsmöglichkeiten ein weltweit führendes "Klimaschutz-Labor“. Mit der Energiewende sei Deutschland auch ein praktisches Beispiel für die Anwendung von Technologien, die den Klimaschutz weltweit voranbringen könnten. Jetzt müsse es auch beim Abbau der Nutzung fossiler Brennstoffe mit gutem Beispiel vorangehen. Hendricks hatte vor einigen Tagen erklärt, dass Deutschland eine international wichtige Rolle spielen werde, wenn wir zeigten, dass Klimaschutz in einem Industrieland funktioniere. Deutschland müsse nach Ansicht des Umweltforums auch die Konsequenzen aus dem jüngsten Bericht des Weltklimarates IPCC ziehen, der Anfang November vorgelegt worden sei. Dort sei deutlich gemacht worden, dass die Folgen des Klimawandels bereits heute zu beobachten seien, vor allem in natürlichen Systemen der Kontinente und Ozeane, aber auch in sozio-ökonomischen Systemen. Das IPCC habe deshalb einen umfassenden Wandel von Gesellschaft und Wirtschaft gefordert. Auch wenn nicht mehr alle Schäden vermieden werden könnten, würde verzögertes Handeln die Risiken und Kosten des Klimawandels und der Gegenmaßnahmen weiter erhöhen.

Homepage: SPD-Umweltforum


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