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Der ÖPNV ist eine unverzichtbare gemeinsame Aufgabe!

Veröffentlicht am 11.05.2015, 20:17 Uhr     Druckversion

Nach einer Diskussionsveranstaltung des SPD-Kreisverbandes zur Mobilität im ländlichen Raum ziehen verantwortliche SPD-Politiker Bilanz.

Die Veranstaltung hat deutlich gemacht, dass der Öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV) im ländlichen Raum vor großen Herausforderungen steht, gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der finanziell begrenzten Mittel.

„Wir müssen deshalb auch über neue und innovative Wege nachdenken, um ein attraktives und bedarfsgerechtes Angebot sicherzustellen", bilanzierte der Kreistagsabgeordnete und verkehrspolitsche Sprecher der SPD Rendsburg-Eckernförde, Martin Tretbar-Endres, die Diskussion. „Die Angebote müssen so kundennah gestaltet sein, dass sie von der Bevölkerung angenommen und nachgefragt werden, damit trotz Bevölkerungsrückgang noch Fahrgäste hinzugewonnen werden können. Notwendig sind intelligente Lösungen für die Nutzerinnen und Nutzer." Zur Attraktivität gehöre neben einem guten Angebot auch ein bezahlbarer Fahrpreis. Der Rendsburger SPD-Kreistagsabgeordnete plädierte für "Mobilitätsketten", idealerweise von Tür zu Tür mit der Verknüpfung von Bus und Bahn, Anruftaxis und Rufbussystemen. Auch Bürgerbusse könnten einen wichtigen Beitrag leisten.

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Sabrina Jacob aus Schacht-Audorf ergänzte, je einfacher die Nutzung, desto attraktiver sei das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger. Idealerweise steige man vor der Haustür ein und am Zielort wieder aus. Umsteigezeiten müssten dabei so gering wie möglich und so lang wie nötig gehalten  werden. Vernetzung und Vertaktung der Verkehre sei hier das A und O. „In Schacht-Audorf kämpfen wir dafür, dass dies auch für alle bezahlbar bleibt. Dank des Einsatzes des Bürgermeisters Reese konnte dort bisher ein Etappenziel erreicht werden.“

Der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Götz Borchert betonte die große Bedeutung einer transparenten und interessanten Tarifgestaltung für die Annahme des Angebotes durch die Bürgerinnen und Bürger. „Es ist deutlich geworden, dass einige Tickets, etwa die SH-Card, die äquivalent zur „Bahn Card“ interessante Rabatte ermöglicht, noch nicht allen bekannt sind. Jobtickets von Unternehmen für ihre Mitarbeiter sind ein weiteres interessantes Modell. Als Kreisverband haben wir uns auch dafür ausgesprochen verschiedene Akteure zusammenzubringen, um den Besuch etwa von touristischen Einrichtungen in unserem Kreis  und die ÖPNV-Nutzung attraktiv und preisgünstig in einem Ticket zu verbinden.“

Martin Tretbar-Endres erklärte abschließend: „Der ÖPNV ist unverzichtbarer Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Auch in Zukunft muss es möglich sein, dass Menschen ohne Auto von A nach B kommen: zum Arzt, zum Theater, zum Einkaufen oder zu ihren Bekannten und Verwandten. Nur so bleiben kleine Gemeinden im ländlichen Raum lebensfähig. Diese Aufgabe ist nur gemeinsam zu bewältigen: von den Gemeinden, vom Kreis, von Land und Bund."


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