SPD im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Heute 18.11.17

AfB Schleswig-Holstein
12:00 Uhr, Klausurtagung des ...

Neuigkeiten
Kein Ort für Neonazis

Kontakt

Kritik, Lob, Anregungen,
Informationen anfordern,
Mitglied werden?

informiert bleiben

Mitmachen
Webmaster
Regierungsfraktionen beugen sich Monsanto & Co.

Veröffentlicht am 25.02.2016, 17:47 Uhr     Druckversion

Zur heutigen Abstimmung im Deutschen Bundestag ber den Antrag von Bndnis 90/Die Grnen Voreilige Neuzulassung von Glyphosat stoppen (Bundestags-Drucksache 18/7675) erklren die Mitglieder im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands, Eckart Kuhlwein, umweltpolitischer Sprecher der NaturFreunde Deutschlands, und das Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands,Uwe Hiksch:
Die NaturFreunde Deutschlands fordern ein Verbot des Pestizids Glyphosat. Es ist das weltweit meistgespritzte sogenannte Unkrautvernichtungsmittel in Europa.

Dazu Eckart Kuhlwein, umweltpolitischer Sprecher der NaturFreunde Deutschlands: Die NaturFreunde fordern ein sofortiges Verbot dieses hochgefhrlichen Herbizids. Glyphosat muss sowohl fr den privaten Gebrauch als auch fr den Einsatz in der Landwirtschaft verboten werden. Die von der Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (IARC) eingesetzte Arbeitsgruppe hat den Breitband-Herbizidwirkstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Ein groflchiger Einsatz dieses hochgiftigen Stoffes ist mit einer umweltvertrglichen Landwirtschaft nicht zu vereinbaren.

Die Hauptforderungen des Antrags von Bndnis 90/Die Grnen sind, aus Grnden des vorsorgenden Gesundheits- und Umweltschutzes einerZulassungserneuerung von Glyphosat fr 15 Jahre zum jetzigen Zeitpunkt nicht zuzustimmen und eine Vertagung der Abstimmung zu beantragen, um Politik und ffentlichkeit ausreichend Zeit zu geben, zu dem endgltigen Entscheidungsvorschlag der Europischen Kommission Stellung zu nehmen.

Dazu Uwe Hiksch: Durch die riesigen Einsatzmengen von Glyphosat in der industrialisierten Landwirtschaft finden sich Rckstnde dieses Pestizids zwischenzeitlich in fast allen Lebensmitteln. Mit der Ablehnung des Antrages von Bndnis 90/Die Grnen beugen sich die Regierungsfraktionen den Forderungen der Agrar- und Chemielobby. Sie stellen die Interessen von Monsanto Co. ber den Schutz von Mensch und Umwelt. Fr die Durchsetzung der Profitinteressen der groen Chemiekonzerne wird den Interessen von Mensch und Umwelt mit der heutigen Entscheidung schwer geschadet.

Hintergrund:

Im Deutschen Bundestag wurde heute der der Antrag von Bndnis 90/Die Grnen zu dem Vorschlag fr eine Durchfhrungsverordnung der Kommission zur Erneuerung der Zulassung von Glyphosat SANTE/10026/2016 (Entwurf) mit dem Titel Voreilige Neuzulassung von Glyphosat stoppen in einer namentlichen Abstimmung von der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD abgelehnt. Nur Bndnis 90/Die Grnen und DIE LINKE stimmten fr den Antrag.

Das unter Krebsverdacht stehenden Pestizid Glyphosat wurde in einer Untersuchung im Auftrag des Umweltinstitutes in Mnchen in den 14 meistverkauften deutschen Biersorten nachgewiesen. Dass dieses Pestizid in allen untersuchten Biersorten nachgewiesen wurde, ist mehr als bedenklich.

Homepage: SPD-Umweltforum


Kommentare
Keine Kommentare
 
Abgeordnete

Ulrike Rodust
Ulrike Rodust
EU-Abgeordnete
www.ulrike-rodust.de


Serpil Midyatli
Landtagsabgeordnete
http://serpil-midyatli.de 

Dr. Ralf Stegner
Ralf Stegner
Landtagsabgeordneter
www.ralf-stegner.de

Kai Dolgner
Kai Dolgner
Landtagsabgeordneter
www.dolgner.info

Sönke Rix
Sönke Rix
Bundestagsabgeordneter
für RD-ECK, WK 04
www.soenke-rix.de

Landesarbeitsgemeinschaften
SPD Umweltforum
QR-Code