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Regierungsfraktionen beugen sich Monsanto & Co.

Veröffentlicht am 25.02.2016, 17:47 Uhr     Druckversion

Zur heutigen Abstimmung im Deutschen Bundestag über den Antrag von Bündnis 90/Die Grünen „Voreilige Neuzulassung von Glyphosat stoppen“ (Bundestags-Drucksache 18/7675) erklären die Mitglieder im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands, Eckart Kuhlwein, umweltpolitischer Sprecher der NaturFreunde Deutschlands, und das Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands,Uwe Hiksch:
Die NaturFreunde Deutschlands fordern ein Verbot des Pestizids Glyphosat. Es ist das weltweit meistgespritzte sogenannte „Unkrautvernichtungsmittel“ in Europa.

Dazu Eckart Kuhlwein, umweltpolitischer Sprecher der NaturFreunde Deutschlands: Die NaturFreunde fordern ein sofortiges Verbot dieses hochgefährlichen Herbizids. Glyphosat muss sowohl für den privaten Gebrauch als auch für den Einsatz in der Landwirtschaft verboten werden. Die von der Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (IARC) eingesetzte Arbeitsgruppe hat den Breitband-Herbizidwirkstoff Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Ein großflächiger Einsatz dieses hochgiftigen Stoffes ist mit einer umweltverträglichen Landwirtschaft nicht zu vereinbaren.“

Die Hauptforderungen des Antrags von Bündnis 90/Die Grünen sind, „aus Gründen des vorsorgenden Gesundheits- und Umweltschutzes einerZulassungserneuerung von Glyphosat für 15 Jahre zum jetzigen Zeitpunkt nicht zuzustimmen“ und „eine Vertagung der Abstimmung zu beantragen, um Politik und Öffentlichkeit ausreichend Zeit zu geben, zu dem endgültigen Entscheidungsvorschlag der Europäischen Kommission Stellung zu nehmen“.

Dazu Uwe Hiksch: „Durch die riesigen Einsatzmengen von Glyphosat in der industrialisierten Landwirtschaft finden sich Rückstände dieses Pestizids zwischenzeitlich in fast allen Lebensmitteln. Mit der Ablehnung des Antrages von Bündnis 90/Die Grünen beugen sich die Regierungsfraktionen den Forderungen der Agrar- und Chemielobby. Sie stellen die Interessen von Monsanto Co. über den Schutz von Mensch und Umwelt. Für die Durchsetzung der Profitinteressen der großen Chemiekonzerne wird den Interessen von Mensch und Umwelt mit der heutigen Entscheidung schwer geschadet.“

Hintergrund:

Im Deutschen Bundestag wurde heute der der Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zu dem „Vorschlag für eine Durchführungsverordnung der Kommission zur Erneuerung der Zulassung von Glyphosat SANTE/10026/2016 (Entwurf)“ mit dem Titel „Voreilige Neuzulassung von Glyphosat stoppen“ in einer namentlichen Abstimmung von der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD abgelehnt. Nur Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE stimmten für den Antrag.

Das unter Krebsverdacht stehenden Pestizid Glyphosat wurde in einer Untersuchung im Auftrag des Umweltinstitutes in München in den 14 meistverkauften deutschen Biersorten nachgewiesen. Dass dieses Pestizid in allen untersuchten Biersorten nachgewiesen wurde, ist mehr als bedenklich.

 

Homepage: SPD-Umweltforum


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