SPD Nortorf

B√ľrgerentscheid - Erwartete Besucherzahlen und Ausstellungsrahmen

Veröffentlicht am 02.10.2019, 21:25 Uhr     Druckversion

Nach der Machbarkeitsstudie wird mit 16.800 Besuchern im Jahr gerechnet. Das entspricht - bei durchschnittlich 20 Öffnungstagen im Monat - rund 1.400 Gästen im Monat oder 70 Besuchern pro Tag.

Wir bewerten die angenommenen Besucherzahlen für Nortorf als unrealistisch hoch.

Nochmals zum Vergleich: Das Museum Tuch und Technik in Neumünster verzeichnete 2014 rd. 15.000 Besucher.

 

Aus zuverlässiger Quelle wissen wir, dass zu den sonntäglichen Öffnungszeiten 0-20 Personen das Museum besuchen. Die jährliche BesucherInnenzahl läge demnach zwischen 500 und 750.

Weniger Besucher bedeuten weniger Einnahmen durch Eintrittsgelder und höheren Zuschussbedarf!

Jetzt ist die aktuelle Zahl nicht gleichbedeutend mit der Zahl, die ein neu gestaltetes Museum erreichen kann, aber die erhofften Zahlen in Anlehnung an Neumünster erscheinen viel zu hoch, gerade in Hinblick auf ein fehlendes, überzeugendes Betreiberkonzept und der damit unklaren Zukunftsfähigkeit des Projektes.

Was darf im neuen Museum ausgestellt werden?

Das Museum ist als Schallplattenmuseum konzipiert. Deshalb kommen als Exponate für die Ausstellung nur in Frage:

  • Schallplatten,
  • Schallplattenhüllen,
  • Schallplattenspieler oder
  • Geräte für die Schallplattenproduktion.

Andere Geräte wie z.B. Radios, Tonbandgeräte könnten die Ausstellung thematisch sinnvoll ergänzen.

Was darf dort nicht ausgestellt werden?

Exponate aus dem vorhandenen Museum, die nicht dem Thema "Schallplatte" zugeordnet werden können, dürfen nicht im geplanten Schallplattenmusuem ausgestellt werden. Dies betrifft z.B. auch das Inventar der ehemaligen königlich-privilegierten Apotheke.

Was passiert mit diesen Ausstellungsstücken?

Welche Nutzungen des Museums sind erlaubt, welche nicht?

Im Kaufvertrag für das Kesselhaus ist eine ausschließliche Nutzung als Schallplattenmuseum festgeschrieben.

Nicht zugelassen sind demnach der Betrieb bzw. die Einrichtung von

  • einem Bistro oder Café
  • dem Tourismusbüro sowie
  • alle anderen, abweichenden Nutzungen.

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