SPD Osterrönfeld

Graffiti-Projekt gegen Graffiti-Schmierereien in Osterr├Ânfel
Initiierung eines Graffiti-Projektes gegen Graffiti-Schmierereien in Osterrönfeld
 
Die SPD-Fraktion stellte am 19.05.2009 im Sozial- und Kulturausschuss den Antrag auf "Initiierung eines Graffiti-Wettbewerbes gegen Graffiti-Schmierereien in Osterrönfeld" [Antrag ansehen...].
 
Da Vorgespräche mit interessierten Jugendlichen und dem Jugendzentrum bereits im Vorfeld ergeben hatten, dass ein Projekt die bessere Alternative ist als ein Wettbewerb, hat die SPD-Fraktion ihren Antrag dahingend mit den anderen Ausschussmitgliedern während der Sitzung geändert. Dadurch können ersteinmal Erfahrungen mit einem solchen Projekt gesammelt werden, bevor evtl. in einem weiteren Schritt ein Wettbewerb gestartet wird.
 
SPD-Fraktion: Dennis Schmidt, Detlef Strufe, Matthias Baldes und Jan-Niklas Potten (v.l.n.r.)
 
Unter der Anwesenheit von mehreren Jugendlichen wurde darüber beraten, wie das Projekt gestaltet werden soll. Interessierten Jugendlichen wird eine vorgegebene Fläche bereitgestellt und für das Projekt zum Besprühen freigegeben. Die Jugendlichen sollen ein Graffiti schaffen, das bestimmte Themen aufgreift, wie etwa regionale Bauwerke, Sportthemen oder ähnliches. Das Jugendzentrum Osterrönfeld wird hierbei federführend sein und das Projekt mit den Mitgliedern des Ausschusses begleiten und beratend zur Seite stehen. Weitere Projektinhalte werden in Kürze erarbeitet.
 
Der in der Sprayer-Szene geltende Kodex, wonach besprühte Flächen nicht von anderen übersprüht werden, eröffnet zudem die Chance, willkürliche Schmierereien in Zukunft zu verhindern.
 
Vorbild des Osterrönfelder-Projektes soll ein im Mai 2009 in Rendsburg vorgestelltes Graffiti-Projekt sein, an dem Schüler, Streetworker und die Stadt Rendsburg teilnehmen. Der Erfolg der Rendsburger Sprayer und die große Zustimmung für derartige Projekte sind auch Anlass für die SPD-Fraktion Osterrönfeld, das Vorhaben energisch fortzuentwickeln. Das dabei alle anderen Fraktionen sowie das Jugendzentrum Osterrönfeld aktiv mitmachen, zeigt die Geschlossenheit der Osterrönfelder, das Problem Graffiti-Schmierereien anzugehen und mit den Jugendlichen in einen Dialog treten zu wollen.
 
Der Antrag der SPD-Fraktion wurde in geänderter Form von den Ausschuss-Mitgliedern einstimmig befürwortet und wird daher als Projekt in den zuständigen Gremien vorbereitet.
 

Zum Hintergrund des Antrages:
Wie andere Gemeinden hat auch Osterrönfeld ein Graffiti-Problem. Schmierereien an Wänden und Gebäuden machen den Besitzern großen Ärger und tragen keineswegs zur Schönheit des Dorfes bei. Bloße Drohungen und Verbote scheinen nicht die besten Mittel zu sein, das Problem langfristig zu lösen.
Vielmehr sollte ein Dialog zwischen allen Beteiligten entstehen! Deshalb will die SPD-Osterrönfeld nun neue Wege bei der Prävention solcher Delikte gehen. Während eines Graffiti-Projektes sollen Osterrönfelder Jugendliche/junge Erwachsene die Möglichkeit bekommen, an fest vorgegebenen Orten Graffitis zu sprühen, die einen Bezug zur Region Osterrönfeld haben. Sie sollen Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen. Durch die aktive Einbindung des Osterrönfelder Jugendzentrums könnten die Jugendlichen/jungen Erwachsenen direkt auf die Graffiti-Problematik angesprochen und sensibilisiert werden.
Eine öffentliche Abschlussveranstaltung bietet daher die einmalige Möglichkeit, generationenübergreifend das Thema Graffiti-Schmierereien zu diskutieren und gemeinsame Lösungen für das Problem zu finden. Ähnliche Projekte waren im Kreis Rendsburg-Eckernförde bereits erfolgreich.
 
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