SPD Osterrönfeld

Antrag zur Schulwegsicherung
Dieser Antrag der SPD-Fraktion wurde in der Sitzung des Werks- und Verkehrsausschusses am 02.11.2009 beraten.
 
Schulwegsicherung im Verbindungsweg
 
KurvenbereichDie SPD-Fraktion Osterrönfeld beantragt, den Kurvenbereich im Mittelteil des Verbindungsweges zwischen Aspel Nord (Lafrenz) und Wehraubrücke / Viadukt mit einem abgetrennten Geh- und Radweg verkehrssicher umzugestalten.
 
Begründung:
 
Die in den letzten Jahren von der SPD-Fraktion diesbezüglich eingereichten Anträge [siehe mehr], haben leider bisher zu keiner erheblichen Verbesserung der Verkehrssicherheit in diesem Straßenverlauf geführt. Es fehlte an der Bereitschaft, Geld in diesen Streckenabschnitt zu investieren, weil die Gefährdung der Schüler zum einen nicht ausreichend anerkannt wurde und zum anderen die motorisierten Verkehrsteilnehmer als Eltern dieser Schüler mehr als gewissentlich zu fahren hätten.
 
In der Sitzung des Verkehrs- und Werksausschusses vom 03.06.2009 wurde nun einstimmig beschlossen, eine schulwegsichernde Maßnahme im Bereich Wehraubrücke / Viadukt vornehmen zu lassen: Kostenpunkt ca. 60.000,- €. [die Zustimmung der Deutschen Bahn als Grundstückseigner steht noch aus!, Anmerkung d. Red.]
 
Das Abschieben der Verantwortung auf die motorisierten Verkehrsteilnehmer, speziell der Eltern, scheint damit endlich beendet zu sein. Denn der Begegnungsverkehr im monierten Kurvenbereich dürfte zu weit über 90 % dem des Begegnungsverkehrs am Viadukt entsprechen. Und dies nicht nur in der Anzahl, sondern vor allem auch in Bezug auf die Fahrzeugführer. Insofern sind die Kinder auf dem Schulweg aus Ohldörp dem gleichen Gefährdungspotenzial ausgesetzt, wie die Kinder auf dem Schulweg aus Aspel Nord.
In Folge dessen und auch weil eine höhere Gefährdung der Kinder statistisch unseres Wissens nach nicht belegt ist, erneuert bzw. konkretisiert die SPD-Fraktion ihre bisherigen Anträge.
 
Im Rahmen der Schulwegsicherung ist der Kurvenbereich mittels eines Fuß- und Radweges, analog der Bauweise am Viadukt, zu entschärfen. Die Kosten dieser Maßnahme dürften sich ebenfalls in etwa auf ca. 60.000,- € belaufen und sollen im Haushalt 2010 berücksichtigt und bereitgestellt werden.

Der Antrag wurde von der OWG-Fraktion, sowie der CDU/FDP abgelehnt, mit der Begründung, es gebe im Kurvenbereich keinen ausreichenden Handlungsbedarf, der eine von der SPD-Fraktion angeregte bauliche Veränderung rechtfertigen würde. Ebenfalls wurde darauf verwiesen, dass durch den Bau eines Gehweges spätere bauliche Veränderungen in diesem Bereich kaum umsetzbar seien. Allerdings wurde in der Vergangenheit selbst der Vorschlag der SPD nicht befürwortet, die Straße für den Pkw-Durchgangsverkehr zu sperren, was die kostengünstigste Lösung wäre, die auch bei weiteren baulichen Maßnahmen flexibel angepasst werden könnte [Antrag der SPD zur Straßensperrung].
 

 
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