SPD Osterrönfeld

Sperrung des Weges zwischen Aukamp und Aspelweg

Gemeindevertretersitzung vom 11.10.2007

Sperrung des Weges zwischen Aukamp und Aspelweg

Die SPD-Fraktion Osterrönfeld hat beantragt, die Gemeindevertretung möge folgenden Beschluss fassen und den Weg entlang der Südseite des Bahndammes zwischen Aukamp und Aspelweg sperren:

"Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zum Schutz von Schulkindern, Senioren, Joggern und Radfahrern wird der Weg südlich des Bahndammes zwischen Aukamp und Aspelweg umgehend für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt (ausgenommen sind lediglich landwirtschaftliche Fahrzeuge). Die Sperrung ist befristet bis zur Fertigstellung von Ausbaumaßnahmen (z. B. Bau eines Fuß-/Radweges, Verbreiterung, Einbau von Sicherungseinrichtungen)."

Aspelweg

Seit Jahren sind die Gefahren für schwächere Verkehrsteilnehmer auf diesem Weg und insbesondere im Bereich der unübersichtlichen Kurve bekannt. Eine schmale Fahrbahn, fehlende Fuß- und Radwege, dichter Bewuchs, schlechte Sichtverhältnisse und teilweise unangepasste Geschwindigkeiten einiger Verkehrsteilnehmer gefährden Schulkinder, Bewohner des nahegelegenen Seniorenheimes und Freizeitsportler.

Anwohner nahegelegener Neubaugebiete weisen seit Monaten auf die Dringlichkeit der Angelegenheit hin, und fordern zu Recht, das Gefahrenpotenzial auf diesem Weg zu beseitigen. Erst vor kurzem konnten sich besorgte Eltern, Anlieger, Gemeindevertreter und die Presse vor Ort noch einmal von der Gefährlichkeit des unübersichtlichen Kurvenbereiches überzeugen. Dabei wurde klar, dass hier eine schnelle Lösung gefordert ist.

Nachdem die Mehrheit der Gemeindevertretung in der Vergangenheit bauliche Maßnahmen abgelehnt hat, bleibt jetzt nur noch die Sperrung des Weges, um endlich die Verkehrssicherheit in diesem Bereich zu gewährleisten.

Welche Auswirkungen hätte eine Sperrung?

  • Die Sperrung ist äußerst kostengünstig zu realisieren. Es sind lediglich Aufwendungen für den Tausch der Beschilderung aufzubringen. Der landwirtschaftliche Verkehr bleibt von der Sperrung ausgenommen.
  • Der Gewinn an Verkehrssicherheit für unsere Schulkinder, Senioren und Freizeitsportler ist maximal.
  • Bei einer Sperrung verlängern sich die Strecken für motorisierte Nutzer des Weges um ca. 300 Meter. Der Zeitverlust würde für die Betroffenen höchstens ca. 30 Sekunden betragen.
  • Die durch die Sperrung verursachte Verlagerung der ca. 200 Verkehrsbewegungen in die Dorfstraße würde dort zu einer Erhöhung des Verkehrsaufkommens um ca. 2% führen.

Bei einer sachgerechten Abwägung aller Auswirkungen, liegt die sofortige Sperrung klar auf der Hand. Mit geringen finanziellen Aufwendungen kann an dieser Stelle die Verkehrssicherheit deutlich verbessert werden, ohne dass unzumutbare Belastungen für andere entstehen. Die Bewohner des Baugebietes "Lüttmoor/Franz-Pantel-Ring" haben die Sperrung sogar angeregt. Auch die Anwohner des "Inselstraßenviertels" haben bzw. hatten selbst kleine Kinder und werden sicherlich Verständnis für die Sperrung aufbringen. Die Sicherheit unserer Schulkinder müsste uns auf jeden Fall einen geringen Umweg und einen kleinen Zeitverlust wert sein.

Der Bau eines Fuß-/Radweges sollte trotzdem nicht aus den Augen verloren werden. Auch wenn die Zeit für eine befriedigende Lösung in 2007 vertan wurde, sollten die bereits jetzt im Haushalt reservierten Mittel ins kommende Jahr übertragen und 2008 aufgestockt werden. Damit könnte sicherlich der Ausbau eines Fußweges begonnen werden, der zu einem späteren Zeitpunkt wahrscheinlich auch wieder die Aufhebung der Sperrung gestatten würde.

Der Antrag wurde von der OWG, CDU und FDP abgelehnt.
 
 
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