SPD Osterrönfeld

Antrag zur Beschaffung von lebensrettenden Defibrillatoren
Ein Antrag der SPD-Fraktion Osterrönfeld für die Sitzung der Osterrönfelder Gemeindevertretung am 24.03.2011.
 
Ausstattung gemeindeeigener, öffentlicher Gebäude mit lebensrettenden Defibrillatoren
 
Hinweisschild DefibrillatorDie SPD-Fraktion Osterrönfeld stellt den Antrag, die gemeindeeigenen, öffentlichen Gebäude in Osterrönfeld mit lebensrettenden Defibrillatoren auszustatten.
 
Die genauen Standorte dieser Defibrilatoren sind durch die Gemeindevertretung festzulegen.
 
Die  SPD-Fraktion weist hierbei darauf hin, dass es nicht nur bei der Anschaffung der Geräte bleiben darf, da vor allem eine Einweisung für den Gebrauch der Defibrillatoren stattzufinden hat. So ist etwa eine Schulung für alle interessierten Vereine, Verbände sowie sonstiger Personenkreise vorzuschlagen.
 
Begründung:
 
Osterrönfeld bietet seinen Einwohnerinnen und Einwohnern einige öffentliche Gebäude zur Nutzung an, wie etwa die Sporthalle oder das Bürgerzentrum. Außerdem sind die Aukamp-Schule sowie die  Amtsverwaltung in Osterrönfeld Orte mit regem Publikumsverkehr. Eben dadurch ist dort auch die Wahrscheinlichkeit eines medizinischen Notfalles erhöht gegeben. Die Gemeinde Osterrönfeld ist hierbei für die bestmögliche Sicherheit als Eigentümerin der oben gennanten Gebäude verantwortlich. Hierzu zählt auch der Einsatz von Defibrillatoren.
 
Diese Defibrillatoren kommen bei Herzkammerflimmern zum Einsatz, das in über dreiviertel aller Herztode vorlag. In Deutschland erliegen jährlich ca. 100.000 Menschen dem Herztod (das sind 12 mal mehr Tote als durch Verkehrsunfälle!), bei dem eine Überlebenschance von ca. 5 bis 10 Prozent vorliegt.
 
In Komibination mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung kann ein Defibrillator diese Überlebenschancen nach Expertenmeinung um bis zu 70 % erheblich steigern. Zwar sind die Rettungsdienste auch in Osterrönfeld schnell am Einsatzort, jedoch zählt bei oben gennanten Notfällen jede Sekunde. So sinkt die Überlebenschance bei Herzkammerflimmern pro Minute um 10 %, wodurch schnelles und beherztes Helfen Leben retten kann [1]. Hierbei ist anzumerken, dass es hierfür keiner medizinischen Ausbildung bedarf, um diese Maßnahmen mittels Defibrillator vorzunehmen. Durch sprachliche Answeisungen des Gerätes kann jeder einen Defibrillator bedienen und zum Lebensretter werden.

[1] Quelle: Internetseite FH-Dortmund, Stand: 24.03.2011, http://www.fh-dortmund.de/de/hs/servicebe/verw/dezernate/iv/orga/defibrillatoren/index.php
 
Der Antrag der SPD-Fraktion wurde am 24.03.2011 während der Sitzung der Osterrönfelder Gemeindevertretung eingebracht und vorgestellt. Einstimmig wurde der Antrag für positiv beschieden und zur weiteren Detailplanung in den zuständigen Werk- und Verkehrsausschuss verwiesen. Dort wurde der Antrag am 12.05.2011 erneut beraten. Dabei wurde u. a. als möglicher erster Standort die Sporthalle in Verbindung mit dem Sportplatzgelände in Erwägung gezogen. Dies wird in der nächsten Sitzung nach Gesprächen mit betroffenen Personen erneut beraten.

 

 
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