SPD Osterrönfeld

Osterr├Ânfelds gr├╝ne Lunge
Exkursion in der grüne Lunge Osterrönfelds
 
Wildes Moor in Osterr├Ânfeld„CO2 im Wilden Moor“. Was wie ein Umweltskandal klingt, beschreibt nicht weniger als die grüne Lunge Osterrönfelds. Das mehrere hundert Hektar große Wilde Moor vor den Toren der Gemeinde trägt durch Bindung von klimaschädlichen CO2-Gasen zum Umweltschutz bei. Dies erfuhren Mitglieder und Gäste der SPD Osterrönfeld während einer Exkursion im Wilden Moor, die im Mai 2010 stattfand.

Unter der fachkundigen Führung von Stefan Rathgeber, Mitglied im Unabhängigen Kuratorium Landschaft Schleswig-Holstein (UKLSH), wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einer 3-stündigen Frühwanderung das Wilde Moor in seiner Funktion und Vielfalt erklärt.

Neben der vielfältigen Schutzfunktion für die Tier- und Pflanzenwelt trägt die fortschreitende Vernässung des Wilden Moores zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Durch das Aufstauen von Regenwasser wird ehemals trockengelegtes Moor wieder vernässt. Hierdurch wächst langfristig Torf heran, der CO2 bindet. Diese Maßnahmen werden vom UKLSH seit Jahren in Osterrönfeld durchgeführt und geleitet.

Nach Informationen von Dr. Kuno Brehm, Vorsitzender des UKLSH, können nach einer erfolgreich abgeschlossen Vernässung von Moorflächen jährlich rund 733 kg CO2 pro Hektar (entsprechend 296 Liter Benzin) gebunden und damit der Atmosphäre entzogen werden.

Würde man intakte Moorflächen hingegen trockenlegen, würden große Mengen CO2 freigesetzt werden und das Klima zusätzlich schädigen. Grund hierfür ist, dass vormals nasses und unter Luftabschluss gespeichertes organisches Material (Torf) nun mit Luft in Berührung kommen und das vorher gebundene CO2 durch einen Zersetzungsprozess wieder abgeben würde. National wie international ringen daher erste Experten darum, dass die Vernässung von Mooren als Klimaschutzmaßnahme anerkannt wird.

Durch die ehrenamtliche Arbeit des Unabhängigen Kuratoriums Landschaft Schleswig-Holstein und seiner Unterstützer ist Osterrönfeld hier bereits einen Schritt weiter und handelt. Hierdurch ergeben sich nicht zuletzt auch noch erhebliche touristische Möglichkeiten.

Die SPD Osterrönfeld dankt für dieses ehrenamtliche Engagement und empfiehlt Interessierten eine der nächsten Moor-Exkursionen des UKLSH.
 
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