Ulrike Rodust, Mitglied des Europischen Parlaments

SPD
Links

 


Webmaster

Nach oben

Standort: Startseite
 
„Europa muss sich dem Schmallenberg-Virus entschlossen entgegen stellen“

Veröffentlicht am 15.03.2012, 14:02 Uhr     Druckversion

Betroffene Betriebe drfen nicht im Stich gelassen werden
Europa darf die vom Schmallenberg-Virus betroffenen Betriebe nicht im Stich lassen. Das machten die Abgeordneten in einer Debatte des Europischen Parlaments (EP) am Donnerstag in Straburg fraktionsbergreifend deutlich.
Fr die agrarpolitische Sprecherin der deutschen Sozialdemokraten im EP, Ulrike Rodust, ist das ein wichtiges Zeichen in Richtung der betroffenen Tierhalter: Wir konnten zeigen, dass wir das Thema ernst nehmen; die Landwirte zhlen auf uns und auf die Kommission die jetzt durch entschlossenes Handeln beweisen muss, dass sie sich einer weiteren Verbreitung des Virus in Europa entgegen stellen will.

Von dem Schmallenberg-Virus sind in Deutschland inzwischen mehr als 900 Betriebe betroffen, allein in Schleswig-Holstein stieg die Zahl der Betriebe, deren Tiere mit dem Virus infiziert sind, in der vergangenen Woche von 106 in der Vorwoche auf 116. Nach Ansicht von Rodust geht das Problem inzwischen ber die Zustndigkeit der betroffenen Mitgliedsstaaten hinaus: Diese sich weiter verschrfende Situation erfordert auf europischer Ebene koordinierte Antworten, etwa was die Suche nach dem dringend bentigten Impfstoff angeht. Hieran mit Hochdruck zu arbeiten ist nach Rodusts Ansicht auch eine ethische Verpflichtung, schlielich bedeute die Infektion mit dem Schmallenberg-Virus fr die erkrankten Tiere erhebliche Qualen.

Auerdem msse geprft werden, welche Mglichkeiten auf europischer Ebene bestnden, den Betrieben zu helfen, die durch missgebildete oder tot geborene Jungtiere groe finanzielle Verluste erlitten haben und teilweise durch das Schmallenberg-Virus in ihrer Existenz bedroht seien. Selbst nicht direkt von dem Virus betroffenen Betrieben drohen Einbuen infolge der inzwischen schon von zehn Drittstaaten verhngten oder geplanten Handelsbeschrnkungen Europa muss also dringend handeln, so Rodust abschlieend.



Kommentare
Keine Kommentare
 
Change Europe!