Ulrike Rodust, Mitglied des Europäischen Parlaments

SPD
Links

 


Webmaster

Nach oben

Standort: Startseite
 
Europäischer Bürgerpreis an Schüler Helfen Leben e.V. aus Neumünster übergeben

Veröffentlicht am 02.04.2012, 11:29 Uhr     Druckversion

Am Samstag hat in Berlin die offizielle Verleihung des Europäischen Bürgerpreises an Schüler Helfen Leben aus Neumünster stattgefunden.

Die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Ulrike Rodust, die die Jugendhilfsorganisation für den Preis vorgeschlagen hatte, überreichte die Auszeichnung an Vorstandsmitglied Katharina Rogge.
Sie nahm die Auszeichnung stellvertretend für über 100.000 Kinder und Jugendliche entgegen, die sich jedes Jahr am Sozialen Tag für ihre Altersgenossen auf dem Balkan engagieren.

„Es berührt mein Herz, dass junge Menschen aus Deutschland sich nun schon seit zwei Jahrzehnten dafür einsetzen, dass es anderen jungen Menschen, die auch in Europa leben, besser geht. Ich freue mich, dass das Europäische Parlament dieses Engagement mit dem Europäischen Bürgerpreis honoriert“, so Rodust bei der Verleihung.

Schüler Helfen Leben steht bereits seit dem vergangenen Jahr als Preisträger des Europäischen Bürgerpreises fest. Die Übergabe der Ehrenmedaille erfolgte nun im Rahmen eines Treffens, zu dem die Organisatoren des Sozialen Tags mit rund 250 Schülervertretern aus ganz Deutschland in Berlin zusammenkamen um das Projekt auszuwählen, das in diesem Jahr mit den Erlösen des Sozialen Tags gefördert werden soll.
Die von Schülerinnen und Schülern gegründete Jugendhilfsorganisation Schüler Helfen Leben ist seit den Bosnienkriegen 1992 tätig. Hinter allen Aktionen des Vereins steckt der Grundgedanke, Jugendliche für soziales Engagement zu sensibilisieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich aktiv für Gleichaltrige im ehemaligen Jugoslawien einzusetzen. Ein besonders erfolgreiches Projekt des Vereins ist der bundesweit stattfindende Soziale Tag, an dem Schülerinnen und Schüler teilnehmen für einen Tag den Klassenraum gegen einen Arbeitsplatz tauschen. Den erwirtschafteten Lohn spenden sie für Hilfsprojekte in Südosteuropa.

Kommentare
Keine Kommentare
 
Change Europe!