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Flugasche


Pressemitteilung zur Lagerung der Flugasche auf der Sondermülldeponie Rondeshagen vom 10. Februar 2008


Der SPD Ortsverein Berkenthin lehnt die Umwandlung der Sondermüll-deponie Rondeshagen von einer Endlagerstätte in eine Behandlungsanlage für trockene Flugasche und Filterstäube aus Verbrennungsanlagen entschieden ab. Statt wie bisher nur feuchte Sonderabfälle anzuliefern und einzulagern, sollen nun zum Teil hochbelastete trockene Abfälle in einer Konditionierungsanlage bearbeitet, d.h. befeuchtet und eingelagert werden. Dieses Verfahren birgt höhere Risiken für die Sicherheit und Gesundheit der betroffenen Bürger.

 

Nach Auffassung der Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins wider-spricht die Planung des Deponiebetreibers der noch gültigen Vertragslage, wonach die Abfälle bei Anlieferung eine feste bis stichfeste Konsistenz aufweisen müssen.  Besonders kritisiert wurde auch die  Tatsache, dass der Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft zur Beseitigung von Sonderabfällen (GBS)  zugleich Abteilungsleiter im Landesumweltministerium ist. Weder die Bürger noch die politischen Gremien haben dem Abteilungsleiter einen Auftrag zur Veränderung der Geschäftsbedingungen erteilt. Von einem hohen Beamten des  Umweltministeriums sollte erwartet werden, dass er die gesundheitlichen Belange der Bürger besser schützt, Kontrollen durchführt und sich nicht unternehmerisch profiliert. Diese Kollision von Interessen kann nicht hingenommen werden. Wer kontrolliert denn die Verwaltung?

 

Der SPD Ortsverein wird weiterhin die Belange der Gemeinden und der Bürgerinitiative zur Sondermülldeponie Rondeshagen unterstützen.

 

Für den SPD Ortsverein Berkenthin
Werner Rosche


 

 
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