SPD-Wentorf

Kontakt zur SPD Wentorf

Ortsverein
Wolfgang Warmer
Wolfgang.Warmer(a)gmx.de

Tel. 720 26 54

oder
Kontaktformular

Webmaster
QR-Code

 

Willkommen im Ortsverein der SPD-Wentorf

Ein außergewöhnliches Jubiläum!

Die Wentorfer SPD feiert ihr 111-jähriges Bestehen.

Foto: Wolfgang Blandow, Wolfgang Warmer, Martin Habersaat, Andrea Hollweg
(Fraktionsvorsitzende SPD Wentorf), Dr. Nina Scheer

Es war die Zeit Kaiser Wilhelms II, als die Sozialdemokraten in Wentorf im Jahre 1904 ihren Ortsver-ein gründeten. Zwar war die Zeit der Unterdrückung und Verfolgung durch die Obrigkeit, wie noch unter Bismarck und seinem Sozialistengesetz, vorbei, aber politische Mitbestimmung gab es nur in einem ganz engen Rahmen, und den Forderungen nach den heute selbstverständlich gelebten Grundrechten waren ganz enge Grenzen gesetzt.  Heute leben wir – so führte der Ortsvereinsvorsitzende Wolfgang Warmer in seiner Begrüßungsrede aus – insbesondere dank der sozialdemokratischen Bewegung in einer Gesellschaft, in der sich Vie­les wiederfindet, was die Menschen damals als ideale sozialistische Traumvorstellung vor Augen hatten.

        

Auch die Bundestagsabgeordnete Nina Scheer und der Landtagsabgeordnete Martin Habersaat wählten in ihren Grußworten den historischen Bezug. Nina Scheer erinnerte an mutige Menschen, wie beispielweise Hans Rubach, der vor knapp hundert Jahren als Mitglied der Wentorfer SPD dage­gen aufbegehrte, dass Reiche Lebensmittel zurückhielten, die für die allgemeine Verteilung an die notleidende Bevölkerung bestimmt waren. Im Jahre 1933 weigerte er sich mit den Worten, er könne nur in einem wirklichen Rech

       

tsstaat ehrenamtlich tätig sein, die Wahl als Landtagsabgeordneter an­zunehmen. Der Landeshauptmann empfahl daraufhin, ihn „in ein KZ abzuschieben“ – eine Empfeh­lung, die der Landrat im Juli des Jahres per Haftbefehl dann auch umsetzte.                 

Martin Habersaat – unser Landtagsabgeordneter ­– ließ es sich anschließend nicht nehmen, kurz auf die Leistungen der Sozialdemokratie einzugehen und führte beispielsweise folgende Punkte an:

  • die großen Erfolge in den Bereichen Aufklärung, Bildung und Emanzipation,
  • die Einführung des Frauenwahlrechts,
  • das „Nein“ zum Ermächtigungsgesetz und ein Verhalten, das es nicht notwendig machte, sich nach dem Krieg einen neuen Namen zu suchen,
  • die Friedens- und Ostpolitik Willy Brandts und anderer; so sei Egon Bahr als Abgeordneter des Bundestagswahlkreises 1, Flensburg, hier erwähnt,
  • das Verhalten der SPD nach 1989, als sie, im Gegensatz zu CDU und FDP, auf Vermögen und Mitglieder der SED und ihrer Blockparteien verzichtete.

Die anschließenden ausführliche Darstellung über die Entwicklung des Ortsvereins in den 111 Jah­ren übernahm Wolfgang Blandow, der selbst lange Jahre als SPD-Vorsitzender und Gemeindever­treter die örtlichen Geschicke mitbestimmt hatte.

Beim anschließend Buffet und einem Glas Sekt nahmen sich die Gäste – unter ihnen auch viele ehemalige Ortsvereinsmitglieder – bis in die Abendstunden Zeit, die ausgestellten Bilder und Doku­mente zu besichtigen und miteinander zu klönen.


Bilanz, Ausblick und lebhafte Diskussionen

Martin Habersaat und Olaf Schulze in Wentorf

 
Von Zustand der öffentlichen Infrastruktur in Schleswig-Holstein über landesweite und kommunale Bildungsvorhaben bis hin zur Zusammenarbeit mit den Nachbarn aus Hamburg reichte das Spektrum der Themen, das in der Alten Schule in Wentorf diskutiert wurde. Die SPD Wentorf hatte eingeladen, und Sibylle Hampel moderierte einen munteren Abend, an dem die Landtagsabgeordneten Olaf Schulze (Geesthacht) und Martin Habersaat (Reinbek) über die Halbzeitbilanz der Kieler Koalition berichteten, Auskunft über kommende Vorhaben gaben und zeigten, dass sie auch im direkten Anschluss an drei Tage Landtag die Lust auf politische Diskussionen nicht verloren hatten.

  

Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, ging auf den Bildungsdialog der Landesregierung ein und auf das daraus hervorgegangene Schulgesetz, in dessen Folge die Regionalschule Wentorf zur Gemeinschaftsschule wurde. Überall im Land entstehen neue Oberstufen an Gemeinschaftsschulen, auch in Reinbek und Wentorf wäre das möglich. Den Sinn dieser Oberstufen sieht er darin, „möglichst vielen Schülerinnen und Schülern die Chance auf den bestmöglichen Schulabschluss zu ermöglichen“. Eine Position, die von einigen anwesenden Wentorfer Gymnasiasten nicht ohne weiteres akzeptiert wurde, brauche das Land doch auch Auszubildende und Menschen in nicht-akademischen Berufen. Standpunkt Habersaat: „Die braucht das Land mit Sicherheit. Aber junge Menschen sollen sich für eine solche Option entscheiden können, der Ansatz darf nicht sein, sie mangels anderer Optionen in bestimmte Bereiche zu zwingen.“

Olaf Schule ist der Vorsitzende des Arbeitskreises für Wirtschaft und Verkehrsfragen in der SPD-Landtagsfraktion. Er skizzierte das Zustandekommen des Landesstraßenzustandsberichts und die nächsten Schritte zur Sanierung der öffentlichen Infrastruktur. In der anschließenden Diskussionsrunde konnte sowohl das Für und Wider von ÖPP-Projekten als auch Vor- und Nachteil verschiedener Modelle zur Anliegerbeteiligung bei der Sanierung kommunaler Straßen besprochen werden. Einen Erfolg gab es in Sachen Energiepolitik zu vermelden. Schulze: „In diesem Jahr kann Schleswig-Holstein seinen Stromverbrauch rechnerisch zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken. 2020 werden wir bei 300 Prozent sein.“

In der Zusammenarbeit mit Hamburg gibt es Fortschritte, was den regelmäßigen Austausch auf der Arbeitsebene angeht. Beide Abgeordnete konnten von gemeinsamen Ausschusssitzungen berichten, von Treffen gemeinsamer Arbeitskreise und länderübergreifenden Projekten im Bereich der Verkehrs- und der Wirtschaftspolitik. Für 2015 stehen die Verhandlungen über ein neues Gastschulabkommen auf dem Programm. Martin Habersaat: „Unser Ziel ist nach wie vor die freie Schulwahl dies- und jenseits der Landesgrenze. Dazu wurden einige Regelungen auf beiden Seiten vereinheitlicht, nach der Bürgerschaftswahl im Februar werden dann die Gespräche der beiden Regierungen fortgesetzt.“

Martin Habersaat

 


Veröffentlicht von Martin Habersaat, MdL am: 29.06.2015, 19:50 Uhr (43 mal gelesen)
[Wohnen]
Insgesamt 866.000 Haushalte mit niedrigem Einkommen werden davon profitieren.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat erhebliche Gelder für eine überfällige Wohngeldreform bewilligt. Martin Habersaat, Landtagsabgeordneter aus Reinbek, freut sich besonders mit Blick auf seine Heimatregion: „Die Mieten im Hamburger Speckgürtel sind in den vergangenen Jahren in kräftig gestiegen, das Wohngeld aber wurde zuletzt 2009  vom SPD-Minister Wolfgang Tiefensee erhöht.“

 
Veröffentlicht von Martin Habersaat, MdL am: 29.06.2015, 19:28 Uhr (43 mal gelesen)
[Allgemein]
Buntes Programm am 12. Juli 2015 von 10 bis 18 Uhr

Abgeordnete, Ministerpräsident, Ministerinnen, Mitarbeiter - alle werden sie da sein, wenn am 12. Juli der Landtag zum Tag der offenen Tür an der Kieler Förde einlädt. Der NDR organisiert Live-Debatten mit Ministern und Fachpolitikerinnen, auf dem Außengelände sorgt ein Programm mit Riesenrutsche, Niedrigseilgarten und Feuertrainer für Unterhaltung. Auch Landtagskantine und Landtagscafé tragen zum Gelingen des Tages bei.

 
Veröffentlicht von Martin Habersaat, MdL am: 26.06.2015, 21:48 Uhr (122 mal gelesen)
[Personen]
In Barsbüttel leben viele Menschen, die sich engagieren: als ehrenamtliche Helfer für soziale Projekte, in Politik und Vereinsarbeit, aber auch privat oder mit Freunden. Einmal im Jahr widmet die Gemeinde Barsbüttel diesen Bürgerinnen und Bürgern einen Abend und verleiht ihren Ehrenpreis. Ehrenpreisträgerin 2015 ist Gerda Michaels, die unter anderem für ihre Tätigkeit als fotografische Chronistin ausgezeichnet wurde. Als Gratulant dabei war auch der Landtagsabgeordnete Martin Habersaat, der Gerda Michels und ihre Fotografien seit vielen Jahren kennt.
 
Veröffentlicht von Martin Habersaat, MdL am: 26.06.2015, 12:49 Uhr (148 mal gelesen)
[Bildung]
Schulträger können Schulassistenten selbst einstellen, müssen aber nicht

Ab dem Schuljahr 2015/2016 gibt es mit den neuen Schulassistenten eine zusätzliche Unterstützung für die Grundschulen in Schleswig-Holstein. Das Land übernimmt sämtliche Kosten. Die Schulträger können dabei aus drei Optionen wählen. Option 1 ist, die Schulassistenten selbst einzustellen. Option 2 ist, das Geld vom Land an einen freien Träger weiterzureichen, der dann die Einstellung übernimmt.

 
Veröffentlicht von SPD-Umweltforum am: 25.06.2015, 20:15 Uhr (964 mal gelesen)
[Umwelt]
Das Umweltforum der SPD Schleswig-Holstein teilt die Kritik des NABU Schleswig-Holstein am „Aktionismus“ von Umweltminister Robert Habeck bei der Bekämpfung des Jakobskreuzkrauts (JKK). „Aktionen, welche die von Minister Habeck erhoffte Reduzierung von Jakobskreuzkraut  gar nicht erreichen, schaden auf der anderen Seite Natur und Mensch“, erklärte Wolfgang Vogel, der Sprecher des Forums.

 

 

120919 Aufrufe seit November 2010        
 
Europäische Parlament
Für Sie Im Bundestag:
Für Sie im Landtag:
SPD BÜRGER-DIALOG
Kalender