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Jubiläum 111 Jahre SPD Wentorf

Foto: Wolfgang Blandow, Wolfgang Warmer, Martin Habersaat, Andrea Hollweg
(Fraktionsvorsitzende SPD Wentorf), Dr. Nina Scheer

 


Bilanz, Ausblick und lebhafte Diskussionen

Martin Habersaat und Olaf Schulze in Wentorf

 
Von Zustand der öffentlichen Infrastruktur in Schleswig-Holstein über landesweite und kommunale Bildungsvorhaben bis hin zur Zusammenarbeit mit den Nachbarn aus Hamburg reichte das Spektrum der Themen, das in der Alten Schule in Wentorf diskutiert wurde. Die SPD Wentorf hatte eingeladen, und Sibylle Hampel moderierte einen munteren Abend, an dem die Landtagsabgeordneten Olaf Schulze (Geesthacht) und Martin Habersaat (Reinbek) über die Halbzeitbilanz der Kieler Koalition berichteten, Auskunft über kommende Vorhaben gaben und zeigten, dass sie auch im direkten Anschluss an drei Tage Landtag die Lust auf politische Diskussionen nicht verloren hatten.

  

Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, ging auf den Bildungsdialog der Landesregierung ein und auf das daraus hervorgegangene Schulgesetz, in dessen Folge die Regionalschule Wentorf zur Gemeinschaftsschule wurde. Überall im Land entstehen neue Oberstufen an Gemeinschaftsschulen, auch in Reinbek und Wentorf wäre das möglich. Den Sinn dieser Oberstufen sieht er darin, „möglichst vielen Schülerinnen und Schülern die Chance auf den bestmöglichen Schulabschluss zu ermöglichen“. Eine Position, die von einigen anwesenden Wentorfer Gymnasiasten nicht ohne weiteres akzeptiert wurde, brauche das Land doch auch Auszubildende und Menschen in nicht-akademischen Berufen. Standpunkt Habersaat: „Die braucht das Land mit Sicherheit. Aber junge Menschen sollen sich für eine solche Option entscheiden können, der Ansatz darf nicht sein, sie mangels anderer Optionen in bestimmte Bereiche zu zwingen.“

Olaf Schule ist der Vorsitzende des Arbeitskreises für Wirtschaft und Verkehrsfragen in der SPD-Landtagsfraktion. Er skizzierte das Zustandekommen des Landesstraßenzustandsberichts und die nächsten Schritte zur Sanierung der öffentlichen Infrastruktur. In der anschließenden Diskussionsrunde konnte sowohl das Für und Wider von ÖPP-Projekten als auch Vor- und Nachteil verschiedener Modelle zur Anliegerbeteiligung bei der Sanierung kommunaler Straßen besprochen werden. Einen Erfolg gab es in Sachen Energiepolitik zu vermelden. Schulze: „In diesem Jahr kann Schleswig-Holstein seinen Stromverbrauch rechnerisch zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken. 2020 werden wir bei 300 Prozent sein.“

In der Zusammenarbeit mit Hamburg gibt es Fortschritte, was den regelmäßigen Austausch auf der Arbeitsebene angeht. Beide Abgeordnete konnten von gemeinsamen Ausschusssitzungen berichten, von Treffen gemeinsamer Arbeitskreise und länderübergreifenden Projekten im Bereich der Verkehrs- und der Wirtschaftspolitik. Für 2015 stehen die Verhandlungen über ein neues Gastschulabkommen auf dem Programm. Martin Habersaat: „Unser Ziel ist nach wie vor die freie Schulwahl dies- und jenseits der Landesgrenze. Dazu wurden einige Regelungen auf beiden Seiten vereinheitlicht, nach der Bürgerschaftswahl im Februar werden dann die Gespräche der beiden Regierungen fortgesetzt.“

Martin Habersaat

 


Veröffentlicht von Martin Habersaat, MdL am: 24.04.2015, 15:16 Uhr (90 mal gelesen)
[Kultur]
Drei Abende zum schwierigen Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe

Der Kreis Stormarn liest ein Buch: In diesem Jahr ist es die Autobiografie „Amon. Mein Großvater hätte mich erschossen“ von Jennifer Teege. Diese erfuhr durch Zufall, dass der KZ-Kommandant Amon Göth ihr Großvater war. Der Landtagsabgeordnete Martin Habersaat liest Auszüge aus dem Bericht von Jennifer Teege und aus verschiedenen Texten, die sich mit der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit Schleswig-Holsteins befassen.

 
Veröffentlicht von Martin Habersaat, MdL am: 24.04.2015, 15:13 Uhr (89 mal gelesen)
[Landespolitik]
Der Wahlkreisausschuss des Landtags hat die Wahlkreiseinteilung für die Landtagswahl 2017 beschlossen. Die Neuabgrenzung wurde erforderlich, weil CDU und FDP zur Landtagswahl 2012 die zulässigen Abweichungen von der Regelgröße (80.000 Einwohner) maximal ausgenutzt hatten, um auf Kosten Lübecks Wahlkreise im Norden und Westen des Landes zu erhalten.

 

 
Veröffentlicht von Martin Habersaat, MdL am: 15.04.2015, 16:53 Uhr (373 mal gelesen)
[Veranstaltungen]
Tribüne e.V. lädt zum Diskussionsabend am 29. April ab 19.00 Uhr im Bürgerhaus Glinde

Seit einigen Jahren wird in Deutschland eine engagierte Debatte über Fragen der Zukunft der sozialen Sicherung geführt, in deren Mittelpunkt das Konzept eines Bedingungslosen Grundeinkommens steht. Gefordert wird es in sehr unterschiedlichen Ausprägungen von sehr unterschiedlichen Akteuren - von utopischen Sozialisten bis zum Budnikowsky-Geschäftsführer Cord Wöhlke.

 
Veröffentlicht von Martin Habersaat, MdL am: 11.04.2015, 19:21 Uhr (469 mal gelesen)
[Bildung]
Zum Reform der Musiklehrerausbildung an der Musikhochschule Lübeck sagt Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

Die Neuordnung der Lehrerbildung in Schleswig-Holstein aus dem vergangenen Jahr setzt auf fachliche, pädagogische und didaktische Expertise ebenso wie auf die Eckpfeiler der verstärkten Praxisorientierung der Lehrerbildung, auf die Inklusion der Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen und auf die Berücksichtigung eines Migrationshintergrundes.

 
Veröffentlicht von Martin Habersaat, MdL am: 11.04.2015, 18:45 Uhr (466 mal gelesen)
[Europa]
60 Jahre Bonn-Kopenhagener Erklärungen

Was ist eigentlich der SSW? Warum dürfen Dänen in Schleswig-Holstein an der Regierung beteiligt sein? „Diese und ähnliche Fragen begegnen mir in Diskussionen mit Schulklassen, aber auch mit Erwachsenen recht häufig“, berichtet Martin Habersaat, Landtagsabgeordneter aus Reinbek und daher oft in Gegenden unterwegs, in denen der Südschleswigsche Wählerverband nicht aktiv ist. Ein wichtiger Teil der Antwort auf diese Fragen wurde gerade 60 Jahre alt: Die Bonn-Kopenhagener Erklärungen.

 

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