SPD-Bewerbungen f├╝r den Bundestag

Veröffentlicht am 04.11.2012, 17:43 Uhr     Druckversion

Foto: Meyer, Scheer, Danhier, Neemann-G├╝ntner, Wendland Kandidat/in f├╝r 2013 wird am 30. November nominiert
├ťber 60 G├Ąste konnte Stormarns SPD-Kreisvorsitzende Susanne Danhier in der Kantine des Reinbeker Rathauses begr├╝├čen, als sich die drei Bewerber um die Bundestagskandidatur im Wahlkreis Herzogtum Lauenburg / Stormarn-S├╝d der Parteibasis vorstellten. Unter den G├Ąsten waren auch der ├Ârtliche Landtagsabgeordnete Martin Habersaat und sein Amtsvorg├Ąnger Klaus-Peter Puls. Sie erlebten einen interessanten politischen Abend - mit drei starken Bewerbern, von denen einer am 30. November in Schwarzenbek als Kandidat f├╝r die Bundestagswahl im Herbst 2013 aufgestellt werden wird.

Ren├ę Wendland, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Reinbek, moderierte den Abend und r├Ąumte den drei Bewerbern zun├Ąchst jeweils 10 Minuten ein, um sich und ihre Positionen vorzustellen. Jens Meyer (55), Fachanwalt f├╝r Familienrecht und Notar, stellte sein Engagement in der AWO, seine Erfahrungen in der Kommunalpolitik und Aspekte der Innen- und Rechtspolitik in den Mittelpunkt. Seit 2008 ist er Mitglied des Lauenburger Kreistags. Die Fremdsprachenkorrespondentin Gitta Neemann-G├╝ntner (53) betonte die Bedeutung der Bildungspolitik, f├╝r die sie sich bereits als Elternbeiratsvorsitzende und heute im Kreistag, als RBZ-Verwaltungsrat und Kreisvorsitzende der SPD-AG f├╝r Bildungsfragen einsetzt. Dr. Nina Scheer (41) warb mit ihren guten Verbindungen in Berlin und ihrem Schwerpunktthema: In Sachen Energiewende ist die Juristin und Bundesgesch├Ąftsf├╝hrerin von Unternehmensgr├╝n e.V. bereits heute bundesweit unterwegs, au├čerdem ist sie Mitglied der Grundwertekommission der SPD.

In der anschlie├čenden Diskussion ging es um einen bunten Strau├č verschiedener Themen, von der Perspektive einer gro├čen Koalition (Meyer: ┬äIch w├╝nsche mir eine rot-gr├╝ne Mehrheit.┬ô) ├╝ber den Umgang mit rechtsradikalen Parteien (Neemann-G├╝ntner: ┬äMit Nazis setze ich mich nicht an einen Tisch.┬ô) ├╝ber Deutschlands Rolle in der Welt (Nina Scheer: ┬äMit der Energiewende k├Ânnen wir Kriege um Ressourcen vermeiden helfen.┬ô). Auch die Lage der kommunalen Finanzen wurde angesprochen, das F├╝r und Wider des Bildungsf├Âderalismus und weitere Themen, die zeigten: von Politikverdrossenheit keine Spur, daf├╝r ist zu viel zu tun.

Am Ende des Abends waren Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Bewerber klar, diese k├Ânnen die SPD-Mitglieder f├╝r sich bewerten und bis Ende November eine Entscheidung treffen. Martin Habersaat: ┬äIch w├╝rde mich sehr freuen, wieder eine starke SPD-Vertretung f├╝r unseren Wahlkreis in Berlin zu haben.┬ô In Kiel, also der Landtagsfraktion, ist dieses Ziel mit Peter Eichst├Ądt (Vorsitzender des Sozialausschusses), Tobias von Pein (Jugendpolitischer Sprecher), Olaf Schulze (Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft) und Martin Habersaat (stellvertretender Fraktionsvorsitzender) bereits erreicht.

Homepage: SPD-Stormarn


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